Sonntag, 19. März 2017

Rezension zu "Zwei Sekunden" von Christian v. Ditfurth



Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 08.08.2016
Verlag :  carl's books
Seiten : 460
Preis Print : 14,99 €

Klappentext :

Terroranschlag beim Staatsbesuch in Berlin. Nur um zwei Sekunden verpasst die Bombe die deutsche Bundeskanzlerin und den russischen Präsidenten. Die Russen behaupten, dass tschetschenische Terroristen hinter dem Anschlag stecken – doch eine Bekennerbotschaft gibt es nicht. Verfassungsschutz, Bundeskriminalamt und Berliner Polizei tappen im Dunkeln. Öffentlichkeit und Politik fordern Ergebnisse. Der Druck wächst. Widerwillig akzeptiert das BKA, dass Hauptkommissar Eugen de Bodt eigene Ermittlungen anstellt. Vor allem in höheren Polizeikreisen ist de Bodt unbeliebt bis verhasst. Doch will sich niemand nachsagen lassen, nicht alles unternommen zu haben. De Bodt und seine Mitarbeiter suchen verzweifelt eine Spur zu den Tätern. Aber erst, als er alle Gewissheiten in Frage stellt, bekommt de Bodt eine Idee, wer die Drahtzieher sein könnten. Doch um sie zu entlarven, muss er mehr einsetzen, als ihm lieb ist: das eigene Leben.

Zum Autor :

Christian v. Ditfurth, geboren 1953, ist Historiker und lebt als freier Autor in Berlin. Neben Sachbüchern und Thrillern hat er Kriminalromane um den Historiker Josef Maria Stachelmann veröffentlicht. Zuletzt erschien der Thriller Heldenfabrik, der erste Fall für Kommissar de Bodt.
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit dem Thriller "Zwei Sekunden" hat uns Christian v. Ditfurth einen wirklich spannenden Roman mit politischen Hintergrund beschert. Das Cover ist sehr dunkel gehalten und der Titel sticht gläzend in einem Blau hervor, sehr gut gefällt mir auch die Jalousie die leicht geöffnet  ist und dahinter sieht man noch Rauch und Feuer. Es hat auf alle Fälle meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen.

In dem Buch begleiten wie De Bodt und seine beiden Kollegen Salinger und Yussuf dabei einen Anschlag auf die Kanzlerin und den russischen Prasidenten zu untersuchen. Dabei kommt es natürlich zu Konflikten mit der Taskforce für diesen Fall. De Bodt ist denen immer mindestens eine Nasenlänge voraus.

De Bodt ist ein Kommissar der aus Hamburg nach Berlin versetzt wurde. Seine Ehe ist kaputt und seinen zwei Töchtern war er nie ein richtiger Vater, da er von seinem Vater auch nie wirklich liebe bekommen hat. Er hat anscheinend Philosophie studiert und ist auch weit bekannt dafür das er sehr unkonventionelle Ermittlungsmethoden hat, Dieses führt dazu das er von vielen Kollegen nicht gerade gemocht wird und den meisten ein Dorn im Auge ist.

Merkow ist russischer Agent und eigentlich soll er die Deutschen unterstützen, aber eigentlich nutzt er die Taskforce nur um an Informationen zu kommen. Er merkt schnell das wenn dann etwas von De Bodt zu erwarten ist, aber der arbeitet mit seinem Team ja einzeln und nicht in der Taskforce. Merkow ist ein alter Hase in seinem Job und er macht ihn gut. Als Kämpfer ausgebildet ist er auch noch in vordersten Front dabei. Er wird sogar von De Bodt akzeptiert und ich denke auch mal geschätzt. Auch wenn für ihn die Sache eigentlich abgeschloßen ist, sieht er es als selbstverständlich sich nochmals in Gefahr zu begeben um De Bodt das Leben zu retten. DesWeiteren zeichnet er sich durch seine schnelle Schlußfolgerung und auch seine Cleverness aus .

Auch alle anderen Charaktere, die hier aufzuzählen würde zu lange dauern, waren einfach passend für die Geschichte. Einige kamen sehr witzig (z.B. Yussuf) oder auch sehr eifersüchtig ( z.B. Krüger) rüber, aber das machte das lesen echt zum Vergnügen. Für mich waren alle Personen gut beschrieben, auch die Eingreiftruppe zum Schluß die nur kurz auftrat war trotzdem kurz beschrieben. Ich hatte genug Hintergrundwissen für jede Person und das gefiel mir.

Die Handlungsorte waren manchmal schnell wechselnd und da muss ich sagen war es manchmal etwas verwirrend für mich. Ich konnte mir öfters nur schwammig vorstellen wie es dort aussah. Eigentlich schade.

Der Schreibstil des Autors gefiel mir widerum gut und ich kam gut damit zu recht. Die Handlungsstränge oder auch Orte wurden immer durch Kapitel getrennt, was zwar manchmal sehr kurze Kapitel zur Folge hatte, aber widerum animierte das zum immer weiterlesen. Auch toll fand ich die Zitate von De Bodt, wo wir auch immer erfahren haben von wem diese waren. Oftmals waren diese wirklich passend und haben die Situation entsprechend bereichert. Die Spannung im Buch war immer auf einem sehr hohen Niveau, welches sich im letzten Viertel nochmals steigerte.

Ich kann diesen Thriller allen empfehlen, die ein Fan von politischen Thrillern sind. Bis auf ein paar Kleinigkeiten, wie das alles bei den Russen sehr glatt ging, gefiel mir dieses Buch wirklich gut.

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Zwei Sekunden von Christian v. Ditfurth

Bewertung :

Dieser Ploitische Thriller erhält von mir spannende 
4 von 5 Sternen

 

Sonntag, 19. Februar 2017

Rezension zu "Der Zar" von Ted Bell



Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 15.02.2015
Verlag : Luzifer-Verlag
Seiten : 640
Preis Print : 14,95 €

Klappentext :

Irgendwo in Russland gibt es einen Mann – einen mächtigen Mann –, dessen Namen niemand kennt. Über seine Existenz wird lediglich spekuliert. Obwohl er unsichtbar zu sein scheint, zieht er dennoch seine Fäden ― und er zieht sie gnadenlos. Plötzlich stellt Russland eine weitaus unheilvollere Bedrohung dar, als es selbst die hartgesottenen Veteranen des Kalten Krieges jemals für möglich gehalten hätten.

Die Russen haben ihre Finger am Hebel zur europäischen Wirtschaft und den Schwachpunkt Amerikas im Visier. Was ihnen jedoch am wichtigsten ist: Sie möchten das Reich wieder einen! Sollte Amerika versuchen, Russlands Pläne einer »Rückführung« seiner ehemaligen Sowjetstaaten zu durchkreuzen, dann wird es dafür blutig bezahlen.
Ted Bells actiongeladene Tour de Force, die jeden Puls höher schlagen lässt, stellt seinen Agenten Alex Hawke vor einen globalen Albtraum gewaltigen Ausmaßes. Während die politische Krise ihren Lauf nimmt, erlangt Russland ein neues Oberhaupt – nicht nur einen Präsidenten, einen neuen Zaren! Ein Signal an den Rest der Welt, dass das alte Russische Reich wieder erwacht ist und darauf wartet, dass seine große Stunde schlägt.
Währenddessen ermordet in Amerika ein mysteriöser Killer, den man nur als »Happy the Baker« kennt, brutal eine unschuldige Familie und macht das kleine Städtchen Salina im Mittleren Westen buchstäblich dem Erdboden gleich. Wenn es nach dem neuen Zaren geht, nur ein Vorgeschmack dessen, was passieren wird, sollte Amerika nicht einlenken.
Hier kommt Alex Hawke ins Spiel, Geheimagent der Extraklasse und der Einzige, so sind sich Amerika und Großbritannien einig, der diesem absoluten Wahnsinn ein Ende setzen kann.

Zum Autor :

Manchmal, wenn es sehr, sehr glücklich läuft, darf man im Leben genau das tun, wovon man als Kind geträumt hat. Für mich war es das Schreiben. Das Schreiben von langen und kurzen Geschichten auf dem Rücksitz eines alten Kombis mit geschlossenen Fenstern und Türen gegen den Lärm der Geschwister und Nachbarskinder.
Und lesen. Ständig lesen.
Das Leben als professioneller Schriftsteller begann für mich erst nach langem, meist glücklichen Aufenthalt im Jetlag-Dschungel der internationalen Werbeindustrie. Ich wuchs in Florida auf und besuchte dann ein kleines College in Virginia, wo ich Englisch studierte. Das inoffizielle Motto der Schule lautete: Wir können nicht alle Wissenschaftler werden, aber wir können alle Gentlemen sein.

Nach dem Studium arbeitete ich für genau 365 Tage in einer Bank (nicht fragen), und wirklich, ich hasste es. Später ging ich nach Europa, um Schriftsteller zu werden, aber die meiste Zeit habe ich wohl nur versucht, so wie Scott Fitzgerald zu sein, der war und – glaube ich – ist mein lebenslanges Idol. Ich besuchte Italien und Frankreich. In Rom wurde ich als Cowboy für einem Spaghetti-Western gecastet, der nie veröffentlicht wurde, und dann bekam ich einen Job bei einer großen New Yorker Werbeagentur. Meine Karriere brachte mich an Orte wie New York, Chicago oder London. Ich endete als Vorsitzender und Worldwide Creative Director der weltweit größten Werbeagentur Young & Rubicam. Ganz okay, aus meiner Sicht. In England schrieb ich einen Abenteuerroman mit dem Titel NICK OF TIME. Später folgte THE TIME PIRATE, bis heute eines meiner Lieblingsbücher von mir.

TSAR (dt. ZAR) mein sechster Roman, schaffte es auf Platz 5 der New-York-Times Bestsellerliste. Heute bin ich ein Vollzeit-Autor und lebe am Rand des Pazifik inmitten der Pracht Nord-Kaliforniens. Der Blick aus meinem Fenster auf die kleine Bucht von Sausalito begeistert mich immer wieder.

Ich kann mir nicht vorstellen, wie das Leben noch besser sein könnte und dafür bin ich wirklich dankbar.
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit den Thriller "Der Zar" hat uns Ted Bell eine wirklich spannenden Agententhriller beschert. Das Cover alleine macht schon durch den geteilten Aufbau auf sich Aufmerksam. Unten die goldenen Blende wie man sie von James Bond kennt und oben 2 markante Gesichter die in schwarz/weiß gehlten wurden.

In dem Roman begleiten wir Alex Hawke auf einer heiklen Mission. Es geht eine globale Gefahr von Russland aus und er soll es richten. Wird es wieder eienn eisernen Vorhang geben ?

Alex Hawke ist ein Agent von dem Format James Bond. Er ist zu einer Kampfmaschine ausgebildet und überlebt sehr brisante Situationen. DesWeiteren hat er trotzdem einen Adelstitel, auf den er keinen Wert legt. Als Agent des britischen MI6 muss er mit den USA zusammenarbeiten, was auch gut gelingt. Hawke kommt mir aber lieder sehr wie ein Superheld vor, der sich aber auch noch ausgerechnet in die Tochter seines Feindes verliebt.

Iwan Korsakow ist die Person die vermeintlich Russland aus dem dunkeln regiert. Er ist ein Genie und eigentlich auch sehr guter Stratege, aber er ist auch machtgeil und will deshalb alles und sei es durch gewalt. Dadurch das er den Westen provoziert wird es auch nicht besser. Er ist ein sehr unsympathischer Charakter.

Alle anderen Charaktere die im Buch mehr oder weniger auftauchen passen sich der Geschichte gut an, auch wenn meiner Meinung nach einige sehr übertrieben sind in ihren Handlungen.

Die Handlungsorte konnte ich mir zum größten Teil sehr gut vorstellen und ich hatte iegentlich immer ein für mich passendes Bild vor Augen. Mnachmal hätte ich mir etwas mehr Beschreibung gewünscht und an manchen Stellen doch etwas weniger.

Der Schreibstil erschien mir sehr flüssig, das einzige was mir ein wenig den Lesespass nahm, war das es doch öfters Schreibfehler und wahrscheinlich auch falsche Übersetzungen gab, so das ich eine Sätze und auch Absätze öfter lesen musste. Die Kapietllängen gefielen mir sehr gut man konnte immer mal eine Pause einlegen, auch wurde anscheinend bei der Übersetzung auf komplizierte Worte verzichtet.

Zum Schluß kann ich nur sagen, wer sich für Agenten Thriller ala James Bond interessiert, sollte diesen Thriller nicht verpassen.

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Der Zar von Ted Bell

Bewertung :

Dieser Thriller bekommt von mir 
spannende 4 von 5 Sternen

 

Samstag, 11. Februar 2017

Rezension zu "Lauter Leichen" von Zarah Philips




Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 08.01.2017
Verlag : epubli
Seiten : 478
Preis Print : 14,99 €

Klappentext :

Ein rasanter Krimi mit einer gehörigen Portion schwarzen Humors im noblen Hamburger Westen.
Elli Gint, 31 Jahre alt, Malerin und Teilzeit-Henkerin aus Überzeugung, kann es kaum glauben: Ausgerechnet für einen Mord, den sie NICHT begangen hat, rückt ihr die Polizei auf den Pelz.
Beim Toten handelt es sich um Ellis Ex-Liebhaber Peter – der dummerweise mit der Waffe erschossen worden ist, die bereits achtzehn Jahre zuvor Ellis Vater Konrad niederstreckte. Der damalige leitende Kommissar Josef Watkowski tippte auf Ellis Mutter Martha als Täterin. Tage später wurde er das Opfer eines Unfalls mit Fahrerflucht, und die Ermittlungen gegen Martha liefen ins Leere.
Watkowskis Sohn Hiob übernimmt nun die Ermittlungen im Mordfall Peter. Doch er hat nicht nur ein persönliches Hühnchen mit der Familie Gint zu rupfen, sondern ist auch noch der berüchtigste Ermittler am Landeskriminalamt.
Enthusiastisch und nicht immer gesetzeskonform heftet er sich an die Fersen der Damen. Elli, Mutter Martha sowie die pragmatische Oma Frieda müssen sich viel einfallen lassen, um Watkowski von ihrer Spur abzubringen - denn es ist anders, als es aussieht. Das wird allerdings erst klar, als Elli sich in die Ermittlungen einschaltet …
Unterstützt wird sie dabei von ihrem schizophrenen, aber genialen Cousin Simon, dessen Bruder Michael, der als Autoschieber Karriere gemacht hat, und Frühstück, einem potenten Lamahengst.

Zur Autorin : 

Zum Schreiben kam ich durch nichts Besonderes, das Schreiben kam zu mir. Als Kind habe ich imaginäre Reiseberichte geschrieben, weil die Sache mit dem Tagebuch nicht funktionierte: Mein Leben entsprach nicht meinen Vorstellungen von Abenteuer.
Mit 21 Jahren schrieb ich einen Kurzkrimi, der auch prompt in Heyne-Verlag veröffentlicht wurde. Dennoch räumte ich dem Schreiben immer noch keine große Bedeutung ein, gab es doch viele andere Projekte, deren Früchte meinen Kühlschrank sicherer füllten!
Als Hamburgerin ist Wasser mein Element. Ich liebe die Elbe und die Alster, kleine und große Menschen, Kunst und fremde Kulturen. Ich bin begeisterte Mutter von drei Kindern, habe einen Job mit netten Kollegen und einen weiteren Job, der eine Herzenssache ist.
"Lauter Leichen" ist mein erster Roman, und ich wünsche euch, dass ihr beim Lesen genauso viel Freude habt wie ich beim Schreiben!
Besucht mich gern auf meiner Homepage oder auf Facebook.
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit dem Kriminalroman "Lauter Leichen" hat uns Zarah Philips einen wirklich einen Krimi der anderen Art beschert. Es ist nämlich ein Krimi mit ganz viel Witz, ich habe selten soviel geschmunzelt beim lesen. Das Cover ansich hatte sofort meine Aufmerksamkeit, denn Totenköpfe mag ich, auch das es ganz in Schwarz/Weiß gehalten ist sieht die Aufmerksamkeit auf sich.

In dem Buch geht es um zwei wohlhabene Familein in Hamburg, die eine ganze Menge gemeinsame Leichen schon im Keller haben und auch noch dazukommen lassen. Auch spielt die sewrbische Mafia eine kleine Rolle, die zur Erheiterung mit beiträgt.

Ellie ist eine ganz taffe Frau die mkit beiden Beinen im Leben steht und auch ansonsten nicht am Hungertuch nagt. Sie kann anscheinend von ihrer Kunst leben. Aber bei ihrem Partner hatte sie nicht soviel Glück, er sah sich als eine Art Bank an und kam immer wenn er Geld brauchte. Ansonsten war mir Ellie sehr sympathisch und auch sehr abgeklärt, was super zu ihrer Figur passte. Auf alle Fälle hatte sie alles im Griff.

Oma Frieda ist für mich ein Buch mit sieben Siegeln. Sie weiß viel, erzählt aber nichts. Irgendwie ist sie immer zur rechten Zeit da und hat das Talent alles irgendwie zu vertuschen. Wie ein kleines armes Mütterchen in Rente kommt sie einem nicht vor. Hat noch ihren alten Kadett und macht auch ansonsten was ihr gefällt. Aber es war immer lustig wenn sie auftauchte und hat den Roman unwahrscheinlich bereichert.

Auch die ganzen anderen Charakter waren wirklich gut ausgearbeitet und passten absolut in die Geschichte. Ich hatte nie das Gefühl das irgendjemand nicht an seiner Stelle war.  Mir gefiel es auch das einige Gesellschaftsschichten richtig durch den Kakao gezogen wurden, wie zum Beispiel ein Mafiaboss der ein Lama zu Hause hält.

Auch die Handlungsorte, mir ist Hamburg nicht gänzlich unbekannt, konnte ich mir gut vorstellen. Ich fand mich in den Beschreibungen der sehr gut zurecht und muss sagen das es für mich auch ausreichend beschrieben war. Ich hatte immer ein passenden Ort vor Augen.

Der Schreibstil von Zarah Philips ist wirklich sehr erfrischend. Dadurch das esimmer was zum schmunzeln gab, merkte man auch garnicht wie schnell die Seiten nur so dahin flogen. Das Buch liest sich wirklich sehr flüssig und man mag es garnicht aus der Hand legen, da man einfach wissen möchte wie es weitergeht. Auch die Kapitel fand ich als nicht zu lang und was auch erfrischend war, waren die Bechreibungen zum Kapitel, wo ich man auch schon das eine oder andere Mla schmunzeln muss.

Alles in allem kann ich diesen Krimi allen empfehlen, die einen nicht alltäglichen Krimi lesen wollen und die auch nichts gegen eine große Portion Humor in einem Krimi haben. Ich hoffe das bei dem Cliffhänger bald der zweite Teil kommen wird.

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Lauter Leichen von Zarah Philips

Bewertung : 

Von mir bekommt dieser Krimi 
spannende und auch witzige 
5 von 5 Sternen.

Freitag, 3. Februar 2017

Rezension zu "Die rote Löwin" von Thomas Ziebula



Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 13.01.2017
Verlag : Bastei Lübbe
Seiten : 384
Preis Print : 10,- €

Klappentext :

Anno 1205. Nach dem Tod ihrer Eltern sind Runja und ihr Bruder auf sich allein gestellt. In Magdeburg geraten sie in die Fänge des machthungrigen Domdekans Laurenz. Dieser sieht in Runja die einmalige Gelegenheit, seinen Rivalen Pirmin auszuschalten. Denn Runja hat verblüffende Ähnlichkeit mit dessen toter Frau. Während er ihren Bruder als Geisel hält, zwingt Laurenz Runja in den Orden der Vollstrecker, wo sie zur Mörderin ausgebildet wird. Doch das Schicksal will es, dass sie sich in Pirmin verliebt. Nun muss sie sich zwischen dem Leben ihres Bruders und dem ihres Geliebten entscheiden.

Zum Autor :

Thomas Ziebula war bis Mitte der 90er Jahre Diakon und Sozialpädagoge und schrieb vorwiegend Satiren, Kurzgeschichten und Kinderbücher. Seither ist er freier Autor und verfasst historische, Fantasy-, Spannungs- und Science-Fiction-Geschichten, die als Hardcover, Taschenbücher und Romanhefte erscheinen. 2001 erhielt er den Deutschen Phantastik-Preis.
Weitere Informationen finden Sie auch auf www.thomas-ziebula.de
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit dem historischen Roman "Die rote Löwin" hat uns Thomas Ziebula einen tollen aktionreichen Roman beschert der auch nicht mit erotischen Szenen geizt. Das Cover hat mich gleich in seinen Bann gezogen, die roten Haare die unter der Kaputze hervorscheinen fallen gleich ins Auge und die Farbe wurde wurde auch in den Titel übernommen, die Burg im Hintergrund bringt die Brücke zum historischen gut zur Geltung.

In dem Buch begleiten wir Runja bei ihrer Rache gegen die Mörder ihrer Familie. DesWeiteren muss sie sich auch in ihren jungen Jahren mit der korrupten Kirche auseinander setzen. Durch ihre Liebe die nicht sein darf, gerät sie noch in weitere Probleme.

Runja ist eine taffe junge Frau, die sehr schnell viel Kampferfahrung in ihrem jungen Leben sammelt. Für mich wird sie sehr schnell eine skrupellose Mörderin. Sie ist sehr Familiengebunden, was auch in dem Verhältnis zu ihren Bruder klar wird. Die Rache frisst sie innerlich auf und bestimmt ihr ganzes Leben.

Laurenz seines Zeichens Domdekan zu Magdeburg ist ein geistlicher wie man ihn sich zu der Zeit vorgestellt hat. Er ist durchtrieben und auch pädophil. Sein Ziel Bischof von Havelland zu werden will er mit aller Macht erreichen und schreckt auch nicht vor Verrat und Mordaufträgen zurück, desWeiteren versucht er auch alle Mitwisser gegen einander auszuspielen und so aus dem Weg zu räumen.

Auch alle anderen Charaktere die der Autor in diesen Roman eingebaut hat passen sich wunderbar in die Geschichte ein und haben für mich meistens genügend Tiefe gehabt. Bei dem einen oder anderen hätte ich mir zwar etwas mehr erwartet (z.B. Pirmin), aber es viel nicht so ins Gewicht.

Die Handlungsorte waren natürlich begrenzt und daher auch gut beschrieben. Ich hatte zu den meisten Orten immer ein passendes Bild vor Augen, auch wenn es nicht immer ganz leicht war. Hier und da wäre etwas mehr schön gewesen.

Der Schreibstil von Thomas Ziebula ist einfach nur fesselnd, anders kann man das nicht beschreiben. Die Zeilen und auch die Seiten und Kapitel flogen nur so dahin, so das man schon fast traurig war das sich das Buch dem Ende neigte. Das Ende kam mir wirklich etwas schnell und auch zu Klitscheehaft rüber für einen doch so spannenden und aktionreichen Roman.
Ich muss sagen das es mir gefiel wie der Autor auch die Redensart der damaligen Zeit in das Buch eingebunden hat. Er hat auch durch seine Beschreibungen ob Kleidung oder ähnliches das Buch nicht in die Länge gezogen, alles passte wirklich gut. Die Läange der Kapitel war auch sehr gut gewählt, denn so war der Fortschritt der Geschichte gut gelungen. Man musste nicht lange überlegen ob man noch ein Kapitel liest oder nicht, denn ich lese immer gerne Kapitel zu ende bevor ich ein Buch weglege.

Alles in allem muss ich sagen das dieses Buchg dem Autor einfach super gelungen ist und ich es jedem empfehlen möchte der auch mal einen historischen Roman mit Aktion und ein wenig Erotik lesen möchte.

Amazonlink :


Bewertung : 

Dieser historische Roman erhält von mir fantastische 
5 von 5 Sternen
 

Sonntag, 15. Januar 2017

Rezension zu " Mord - § 78 " von Salim Güler



Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 20.10.2015
Verlag : Edition M
Seiten : 336
Preis Print : 9,99 €

Klappentext :

Mord ist nicht gleich Mord. Dies bestätigt sich den beiden Lübecker Kommissaren Arndt Schumacher und Elke Henschel wieder einmal auf grausame Weise, als sie in ein idyllisches Dorf in Ostholstein gerufen werden. Denn diese zwei Morde waren nicht nur brutal, sie waren bestialisch. Und das scheinbar sinnlose Töten geht weiter.
Will ihnen der Täter Hinweise hinterlassen, indem er die Leichen entstellt? Bei ihren Ermittlungen stoßen die Kommissare im Dorf auf eine Mauer des Schweigens. Aber damit nicht genug. Je näher die beiden der Lösung auf die Spur kommen, desto gefährlicher wird es für sie selbst.
Nichts ist, wie es zu sein scheint in diesem ersten Fall der Lübecker Mordkommission. Diesen Thriller legt man erst nach der letzten Seite aus der schweißnassen Hand

Zum Autor :

Salim Güler, aufgewachsen in Norddeutschland, studierte in Köln Wirtschaftswissenschaften und promovierte an der TU-Chemnitz. Er arbeitete lange Zeit in der freien Wirtschaft, zuletzt als Pressesprecher.

Schon als Schüler begann er mit dem Schreiben von selbsterfundenen Geschichten und diese Leidenschaft ließ ihn bis heute nicht los.
In seinen Romanen finden sich immer wieder auch gesellschaftlich aktuelle Themen wieder, die er geschickt in eine fiktive und hochspannende Geschichte einzubetten versteht.

Seine Bücher landen regelmäßig in den Bestsellerlisten der Amazon Verkaufs-Charts.

Salim Güler ist sehr am Austausch mit seinen Leserinnen und Lesern interessiert und freut sich daher über jeden Kontakt, entweder über Facebook oder über seine Homepage.

www.salim-gueler.de
https://www.facebook.com/salim.gueler.autor
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit dem Buch " Mord - §78 " hat uns Salim Güler einen wirklichen schönen Krimi aus Norddeutschland beschert. Das Cover ist eher unauffällig, aber hat mich schon durch den Buchtitel, der doch sehr vorsticht auf dem hellen Hintergrund, auf sich aufmerksam gemacht.

In dem Buch begleiten wir die zwei Kommissare Arndt Schumacher und Elke Henschel beim aufklären einer Mordserie. Warum werden nur Rentner die sich seit ihrer frühen Jugend kennen getötet. Um dem Mörder auf die Spur zu kommen, müssen die beiden Kommissare gegen die berühmte norddeutsche Sturheit ankommen, da hilft es auch nicht das Kommissarin Elke Henschel aus dem beschaulichen Pansdorf kommt. Sie treffen trotzdem auf verschlossenen Türen...

Arndt Schumacher ist ein Kommissar wie man ihn sich wünscht. Er biegt die Vorschriften bis zum zerbersten und ignoriert sie auch oft. Aber ich denke er kommt mit dieser Art und Weise auch gut klar. Das einzige was er anscheinend an seiner Arbeit nicht mag ist der Papierkram, denn den lässt er seine Kollegin immer machen. Er ist selbst geschieden, aber anscheinend hat er sich damit gut arrangiert.
Mir gefiel dieser Charakter sehr gut und ich mochte ihn sehr.

Elke Henschel ist anscheinend mehr der Paragraphenreiter. Sie macht alles am liebsten genau nach Vorschrift, nicht das sie auch immer vor der Zeit auf Arbeit ist, nein sie versucht auch Arndt zu ändern. Aber sie ist auch typisch Frau, wenn Arndt sie mal gröber anfässt oder irgendwo nicht dabei haben möchte, ist sie gleich eingeschnappt und zickt rum. Ansosnsten ist sie das perfekte Gegenstück zu Arndt und die beiden passen richtig gut zusammen.

Auch die anderen Charaktere die in diesem Roman vorkommen passten wunderbar in die Geschichte und erhielten immer genug Hintergrund. Auch unser Serienmörder war wunderbar geschrieben und man erhielt einen Einblick in sein Denken.

Die Handlungsorte schienen mir sehr gut recherchiert und ich fand sie alle sehr schön beschrieben, so das ich mir immer ein Bild vor Augen zaubern konnte.

Der Schreibstil von Salim Güler ist einfach nur toll. Ich konnte das Buch wirklich schnell und zügig lesen. Die Kapitel ziehen sich nicht endlos in die Länge und haben dadurch genau die richtige Länge. Auch liest sich das Buch sehr leicht, da der Autor auf Fremdwörter weitesgehend verzichtet hat. Sehr erfrischend fand ich auch die Ausflüge ins angedeutete Plattdeutsch, dieses lliest sich zwar etwas schwerer, spiegelt aber die Situation in solchen Dörfern sehr gut wieder. Zum Schluß kann ich nur sagen das auch die Spannung auf einem hohen Niveau gehalten wurde und fiel auch nie ab. Bis zum Schluß konnte man sich nicht vorstellen wer der Mörder ist.

Alles in allem finde ich diesen Krime sehr gelungen und kann eine absolute Kaufempfehlung aussprechen. Ich werde mir auch noch die weiteren Teile dieser Serie kaufen.

Amazonlink :

Mord - § 78 von Salim Güler

Bewertung :

Dieser Krimi bekommt von mir spannende 5 von 5 Sternen

 

Sonntag, 8. Januar 2017

Rezension zu "Phoenix - Tochter der Asche" von Ann-Kathrin Karschnick



Buchdaten

Erscheinungsdatum : 02.10.2014
Verlag : Papierverzierer Verlag
Seiten :400
Preis Print : 14,95 €

Klappentext

Europa liegt nach einem fehlgeschlagenen Experiment im Jahr 1913 und diversen Kriegen mit Amerika in Trümmern. Mithilfe des damals führenden Wissenschaftlers Nicola Tesla bauten die Saiwalo, eine überirdische Macht, Europa langsam wieder auf. 120 Jahre später erschüttert eine Mordserie Hamburg, die sich niemand erklären kann. Leon, ein Anhänger der Saiwalo und Mitglied der Kontinentalarmee, wird auf die Fälle angesetzt und trifft bei seinen Ermittlungen auf die rätselhafte Tavi. Wer ist sie und wieso ist sie so fest von der Schuld der Saiwalo an den Morden überzeugt?

Zur Autorin 

Ann-Kathrin Karschnick ist 30 Jahre alt und lebt in Schleswig-Holstein. Wenn sie nicht gerade im Dickicht herumkraucht, um einen Geocache zu finden oder Jugendlichen Erste-Hilfe beim Jugendrotkreuz beibringt, schreibt sie auf dem täglichen Weg zum Brotjob an Fantasy- und Erotikromanen. Sie hat bereits diverse Kurzgeschichten und Romane veröffentlicht. Sie hat schon auf dem Literaturfest in Meißen, der Leipziger Buchmesse, in Luxemburg, den Phantasie-und Mittelaltertagen in Saarbrücken und auf etlichen Convention und Messen gelesen. Zudem arbeitet sie als Herausgeberin von Anthologien und als Übersetzerin.

2014 und 2015 gewann Sie den Hombuch-Preis in der Kategorie "Beste deutschsprachige Fantasyautorin". Ihr Roman "Phoenix-Tochter der Asche" legte im Herbst 2014 nach und gewann den Deutschen Phantastik-Preis 2014 in der Kategorie "Bester deutschsprachiger Fantasyroman".
Der Nachfolgeroman "Phoenix-Erbe des Feuers" hat den 2. Platz beim Deutschen Phantastikpreis 2015 gemacht.

Ihr Roman "Phoenix-Tochter der Asche" ist eine ungewöhnliche Mischung aus Teslapunk, Dystopie und Krimi.
(Quelle Amazon)

Rezension

Mit dem Buch "Phoenix - Tochter der Asche" hat uns Ann-Kathrin Karschnick einen wunderbaren Auftakt zu ihrer Phoenix-Reihe beschert. Das Cover alline ist schon ein Blickfang und dann noch die orange Feder auf der Buchseite ist der Hammer, Ein Buch das meiner Meinung nach auf sich aufmerksam macht.

In dem Buch begleiten wir Tavi eine fast 2000 Jahre alte Phönix, die mit einem KA-Ermittler eine Mordserie aufklären muss. Aber warum sterben nur Menschen die Tavis bereits vor dem Tod gerettet hat ?

Tavis ist eine fast 2000 Jahre alte Phönix, die sich immerwieder den Gegenbenheiten anpassen muss. Ihre eigenen Kinder sind verschwunden und zur Zeit zieht sie einen jungen Mann auf, der für die Zukunft vielversprechend scheint. Sie hat einen ausgeprägten Mutterinstinkt, aber ansonsten läst sie sich auif keine Gefühle in ihrer Umwelt ein, was natürlich ihrer Unsterblichkeit zuzuschreiben ist. DesWeiteren besitzt sie einen sehr starken Beschützer und Retterinstinkt, was natürlich nicht in das Bild passt, was von den "Seelenlosen" in der Zeit wo der Roman spielt passt.

Leon ist ein KA-Ermittler, der eigentlich "Seelenlose" jagt im Auftrag der Saiwalo, welche die Regierung von Europa stellt. Ausgerechnet er muss auf Tavi treffen und eigentlich will er sie in eine Falle locken, welches ihm aber nicht wirklich klappen will. Aus irgendeinem Grund fühlt er sich zu Tavi hingezogen und so herschte ein absolutes Gefühlschaos bei ihm. Es ist toll anzusehen wie er den Kopf verliert. Mit Tavi versucht er der Mordserie auf den Grund zu gehen. Für kich war er anfangs ein Ermittler der nur an seine Karriere dachte, aber er entwickelte sich immer mehr mit der Geschichte. ERr lies auch später Gefühle zu, was ihn für mich sympathisch machte.

Auch alle anderen Charaktere die im Buch auftreten sind von der Autorin sehr leibevoll ausgearbeitet und haben genügend Tiefe. Auch behalten noch einige Charakter etwas mystisches finde ich, was einen auf die nächsten Teile hoffen lässt.

Die Handlungsorte sind sehr schön beschrieben, da ich in Hamburg viel beruflich unterwegs bin kannte ich auch den einen oder anderen erwähnten Ort, obwohl man sich das Hamburg so wie es beschrieben ist nicht vorstellen möchte.

Der Schreibstil von Ann-Kathrin Karschnick ist einfach nur toll. Das Buch liest sich einfach nur wunderbar, um nicht zu sagen leider viel zu schnell. Die Kapitel sind nie zu lang, eher manchmal zu kurz. Ich konnte das Buch wirklich sehr flüssig lesen und hatte bis zum Schluß keine Ahnung wer nun der Mörder sein konnte. Auch hat Ann-Kathrin Karschnick es geschafft die Spannung bis zum Schluß auf einem hohen Niveau zu halten und sogar zum Ende hin noch anzuziehen.

Ich kann dieses Buch wirklich allen Fantasyfans nur empfehlen. Ich werde mir auch die noch fehlenden Teile bestellen und bald möglichst lesen.

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Phoenix - Tochter der Asche von Ann-Kathrin Karschnick

Bewertung 

Von mir bekommt dieses Buch fantastische 5 von 5 Sternen

Sonntag, 1. Januar 2017

Rezension zu "Luzifer - des Teufels Sünden" von Stella A. Tack



Buchdaten

Erscheinungsdatum : 01.09.2016
Verlag : Herzsprung Verlag
Seiten : 376
Preis Print : 14,90 €

Klappentext :

In einem dunklen Kampf um den Thron der Unterwelt scheint alles verloren, bis verborgene Gefühle erwachen, die die Macht besitzen, alles zu verändern. Also schön, dann bin ich eben verdammt , knurrte ich grimmig und entschied mich. Triumphierend hob der Teufel seinen Kopf und begann zu lachen. Bittersüße Genugtuung in der honigweichen Stimme, während die brennenden Flammen der Hölle über unseren Köpfen zusammenschlugen.

Als die junge Evening einem sprechenden, orange-roten Kater mit Teufelshörner über den Weg läuft, ahnt sie noch nicht, dass ihre Welt nie wieder dieselbe sein wird. Schon bald muss sie erkennen, dass Teufel, Hexen und Dämonen nicht nur in Märchen existieren, sondern diese auch in den dunklen Gassen von Iuvavum umherstreifen. Unaufhaltsam wird sie zum Spielball im blutigen Machtkampf um die Hölle, in dem sie sich entscheiden muss: Wählt sie den Tod oder wird sie selbst zu einem Wesen des Bösen?

Zur Autorin :

Stella A.Tack wurde 1995 geboren und ist in Bad Gastein, Österreich, aufgewachsen. Bereits mit vier Jahren bastelte sie ihre ersten Bücher und diktierte ihrer Mutter den Text. Später entwickelte sie eine tiefe Leidenschaft zu fantastischen Geschichten und füllte Seite um Seite mit ihren eigenen Welten. Während ihre ersten beiden Bücher nur Freunden und Bekannten anvertraut wurden, führten die überaus positiven Rückmeldungen dazu, dass sie ihre Fantasie noch viel mehr Menschen zugänglich machen wollte.

Rezension :

Mit dem Buch "Luzifer - des Teufels Sünden" hat uns Stella Tack einen doch sehr schönen Fantasyroman beschert. Das Cover hat mich direkt neugierig gemacht, vorallem sticht der rote Mantel in dem doch so düsteren Wald schön heraus.

In diesem Roman haben wir eigentlich zwei Handlungsstränge die zeitversetzt laufen. In einem Strang erfahren wir wie Evening dazu gekommen ist mit dem Teufel einen Pakt einzugehen. Und im zweiten erleben wir das Ende des Teufels Luzifer und den erbitterlichen Kampf von Evening mit Luzifer am Leben zu bleiben.

Evening ist eigentlich eine 19 jährige Bäckerstochter als sie sich dem Teufel verschreibt um am Leben zu bleiben. Nach 600 Jahren muss sie abermals um ihr Leben fürchten und kämpfen. Sie hat einen sehr starken Drang ewig zu Leben und möchte daher alle bis jetzt dagewesenen Regeln überlisten. Als junges Mädchen ist sie noch sehr keusch und hält sich an die Regeln des damaligen Jahrhunderts, auch wenn sie sich ein wenig über die Verbote ihres Vaters hinwegsetzt. Als sie dann aber doch hingerichtet werden soll als Hexe, geht sie einen Pakt mit dem Teufel ein.

Luzifer ist ein Teufel wie man ihn sich nicht vorstellen kann. Er ist unsterblich in Evening verliebt und das obwohl sie ihm seit 600 Jahren die kalte Schulter zeigt. Er ist sehr stark von sich eingenommen und auch in sich selbst verliebt. Ere merkt das seine Zeit als Höllenfürst gekommen ist, will es aber wie alle anderen vor ihm nicht wahrhaben. Am liebsten würde er die Macht der Hölle für immer behalten, aber das wird nichts. Duch Evening an seiner Seite überlebt er zwar den Umbruch, aber zu welchem Preis.

Auch die anderen Figuren die hier im Roman mitgespielt haben, passten sich wunderbar in die Geschichte ein, waren für mich ausreichend genug beschrieben und hatten auch genügend Charakter und Tiefe. Ich könnte mir immer ein passendes Gesicht bzw eine passende Person vorstellen.

Die Handlungsorte waren ebenfalls für mich ausreichend detailliert beschrieben, so konnte auch der Fantasy genügend Freiraum gegeben werden. Ich denke das der eine oder andere Handlungsort bei vielen anders aussehen wird, was aber widerum doch eine Fantasygeschichte interessant macht.

Der Schreibstil von Stella Tack ist zum Teil sehr bildlich und auch nicht zu kompliziert gehalten. Das Buch liest sich shr schön und auch relativ schnell. Die Kapitel sind alle in einer recht übersichtlichen Länge und man kann sich das Buch dadurch sehr gut einteilen. Zum Schluß steigt der Spannungsbogen dermaßen, das man das Buch eigentlich garnicht aus der Hand legen will. Sehr gut fand ich auch das man durch kurze Überschriften und auch durch das angesagte Datum wusste in welchem Strang man sich befand. Was mir auch sehr ins Auge gefallen ist, war das am Anfang ein Inhaltsverzeichnis steht, welches man doch sehr selten sieht in letzter Zeit.

Zum Abschluß möchte ich noch sagen das mir dieses Buch wirklich sehr gefallen hat, aber mir hat noch so das gewisse etwas gefehlt. Die Geschichte ist wirklich sehr schön und kommt diesmal auch ohne Vampire etc aus, es waren wirklich nur Geschöpfe der Hölle und des Himmels dabei, wie man sie sich vorstellt. Ich bin mir sicher das ich auch noch weitere Bücher dieser Autorin lesen werde.

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Luzifer- des Teufels Sünden von Stella A. Tack

Bewertung : 

Dieser Roman erhält von mir 4 von 5 Sternen