Dienstag, 20. Dezember 2016

Rezension zu "Der englische Spion" von Daniel Silva



Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 10.10.2016
Verlag : HarperCollins
Seiten : 512
Preis Print : 15,00 €

Klappentext :

Das Volk verehrt sie. Doch ihr Exmann und seine Mutter, die Königin von England, verachten sie. Als eine Bombe sie in den Tod reißt, setzt die britische Regierung alles daran, den Täter zu finden. Dafür benötigen sie die Hilfe eines Mannes: Gabriel Allon, legendärer Agent des israelischen Geheimdienstes. Zusammen mit dem ehemaligen SAS-Offizier Christopher Keller macht er sich daran, die blutige Fährte des verantwortlichen Topterroristen zu verfolgen. Eine Fährte, die Gabriel an den dunkelsten Ort seiner Vergangenheit führt ...

Zum Autor :

Daniel Silva, bis 1997 Top-Journalist des CNN, verbrachte lange Jahre als Auslandskorrespondent im Nahen Osten, in Kairo und am Persischen Golf. Seit dem großen internationalen Erfolg seines Thrillers »Double Cross – Falsches Spiel« widmet er sich ganz dem Schreiben. Übersetzt in mehr als zwanzig Sprachen, gehört Daniel Silva zur ersten Garde amerikanischer Thrillerautoren

Rezension :

Mit dem Buch "Der englische Spion" hat uns Daniel Silva einen sehr schönen Agententhriller beschert, der auch mit einigen spannenden Achtionszenen aufwarten kann. Das Cover sticht sofort ins Auge durch die rote Frabe und der BigBen bringt auch gleich den Bezug zum Titel.

In dem Buch begleiten wir die beiden Agenten Gabriel Allon und Christopher Keller bei der Jagd nach dem IRA-Bombenbauer Eamon Quinn durch ganz Europa. Die Jagd began durch einen Anschlag auf die Prinzessin von England, was aber dazu diente die beiden Agenten auf einen ausweglosen Kampf zu schicken. Aber war dieser wirklich aussichtslos ???

Gabriel Allon ist ein israelischer Gehimagant und eigentlich schon eine Legende im Land. Er soll der neue Direktor des Geheimdienstes von Israel werden und seine Frau erwartet Zwillinge. Trotzdem macht er sich nochmals auf die Jagd um eine alte Rechnung zu begleichen. Er scheint mir alles gut zu durchdenken und handelt auch sonst sehr rational. Da er eine gute Ausbildung genossen hat, kommt er sehr gut überall klar. DesWeiteren hat er auch gute Verbindungen zu anderen Regierungen.

Christopher Keller ist ein ehemaliger Agent der Briten und hat sich in den letzten Jahren mit Auftragsmorden über Wasser gehalten. Er ist anscheinend einer der bsten Auftragskiller. Bei der Jagd nach Quinn macht er aber gerne mit, da er auch eine offene Rechnung mit ihm hat. Seine Ausbildung und seine Erfahrung kommen den beiden sehr zu Gute. Auch das er als Agent früher in Irland unterwegs war und er dadurch über sehr gute Ortskenntnisse und die Strukturen der IRA verfügt, war nicht zum Nachteil. Auch wenn er ein Auftragskiller war, so war er mir doch sehr symphatisch.

Eamon Quinn ehemaliger Bombenbauer der IRA, wurde für das Komplott gegen Gabriel und Christopher angeheuert. Sein Auftrag ist es die beiden zu töten. Auch wenn er wenig in Erscheinung trat im Buch, so entwickelte man doch eine Antisympathie für ihn, denn es wurden immer mehr Gräueltaten bekannt.

Auch alle anderen Charaktere die im Buch auftraten passten wunderbar in die Geschichte. Für mich hatten sie alle ihr persönliches Charisma und ich konnte mir immer eine passende Person vorstellen. Auch kam es mir nicht so vor als wenn es Lückenfüller gab. Natürlich wäre es interresant gewesen zu wissen, wie sich die Charaktere in den vorangegangenen Teilen entwickelt haben.

Die Handlungsorte, und davon gab es in dem Thriller ja eine Menge, waren für mich alle sehr gut beschrieben und ich konnte mir immer ein passendes Bild vor meine Augen zaubern. Den Handlungsort in Hamburg konnte ich mir sogar sehr gut vorstellen, da ich dort beruflich viel unterwegs bin. Auch fand ich das die Handlungsorte ausreichend beschrieben waren, so konnte man wenigstens auch ein wenig seine Fantasie schweifen lassen.

Der Schreibstil von Daniel Silva war anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, was aber auch durch die vielen Sprünge zu anderen Handlungsorten kommen kann. Nach kurzer Zeit aber hatte mich das Buch nur so gefesselt und ich konnte es garnicht zur Seite legen. Die Kapitel empfand ich als Angenehm, vorallem waren sie nicht zu lang. Auch schaffte es der Autor die Spannung immer stetig zu steigern und zum Schluß überschlagen sich fast die Ereignisse und man fiebert direkt mit.

Zum Abschluß möchte ich noch sagen, das ich diesen Teil sehr gerne gelesen habe. Man merkt auch garnicht das es sich um eine Reihe handelt und ich bin der Meinung das dieses Buch sehr gut einzeln gelesen werden kann. Ich werde mir diesen Autor auf alle Fälle merken und öfter etwas von ihm lesen.

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Bewertung :

Von mir erhält dieser Agententhriller 4 von 5 Sternen

 

Sonntag, 11. Dezember 2016

Rezension zu "Sonja" von Michael Barth



Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 11.10.2016
Verlag : CreateSpace Independent Publishing Platform
Seiten : 376
Preis Print : 11,99 €

Klappentext :

»Ich bin ein Miststück, eine Schlampe, und auf eine kranke Art und Weise gefällt es mir genauso wie es ist.« Bereits in jungen Jahren bekommt Sonja ein verlockendes Angebot. Sie soll als Domina in der Hamburger High Society arbeiten. Getrieben von ihren dunklen Leidenschaften und dem Traum vom großen Geld, folgt sie dem Ruf ihres Herzens. Im Eiltempo erobert sie die für sie neue Welt und wird unglaublich erfolgreich mit dem, was sie tut. Sie liebt das Spiel der Unterwerfung und genießt die fast mystische Macht, welche sie über ihre Kunden ausübt. Doch dunkle Schatten lauern bereits auf ihrem Weg und drohen sie zu verzehren. Als Sonja auf den mysteriösen Enzo Morel trifft, gerät ihr Leben komplett aus den Fugen. Sie wird zum Opfer ihrer eigenen, unerklärlichen Gefühle und gerät dadurch in eine Situation, die ihre ganze Existenz bedroht. Sonja aus „Hochzeitstag“ meldet sich mit ihrer eigenen Lebensgeschichte zu Wort. Einer Geschichte von Liebe, Sex, Macht und Geld. Von Verrat und Intrigen, Drogen und Dramen. Sonjas Geschichte von der Liebe zum Leid ist wahrlich als Drama einzuordnen. Selbst der Autor ist sich nicht im Klaren darüber, ob er seine Protagonistin bewundern oder verachten soll.

Über den Autor : 

Bereits mit seinem erfolgreichen Debütroman „SuTera“ gelang es Michael Barth, sich eine treue Fangemeinde zu erobern. Der im November 2014 erschienene Auftakt der Terra-Trilogie sollte erst der Anfang sein und den Weg für die ausschweifende Fantasie des Autors ebnen.
Die Entscheidung, all dies ohne einen Verlag im Rücken zu wagen, stellte sich schnell als richtig heraus, denn die Freiheit und Unabhängigkeit eines Selfpublishers grenzt die Fantasie nicht ein und erlaubt es einem Autor die Leser grenzenlos und unverfälscht an seinen Visionen teilhabenzulassen.

Diese Freiheit nimmt Michael Barth sich ebenfalls in der Wahl seiner Genres. Selten lassen sich seine Werke auf nur eine Richtung festlegen und man weiß nie, was einen als Nächstes erwartet. Und doch ist bei genauerer Betrachtung ein dezenter roter Faden zu erkennen, der sich klammheimlich, mal mehr mal weniger, durch nahezu alle Bücher zieht. Die Affinität des Autors, mehr als fünfzig Graustufen der „dunkleren Leidenschaften“ in seine Geschichten mit einfließen zu lassen.

Der 1970 in Gelsenkirchen geborene Michael Barth musste viele Umwege gehen, um den richtigen Pfad zu erkennen und sich letztendlich selbst zu finden. Als ausgebildeter und selbstständiger Mediengestalter ist er in der glücklichen Lage, sich um das Design seiner Cover, Trailer, Werbung etc. zu kümmern. Kreativität ist sein Lebensinhalt und seine Leidenschaft in allen Bereichen.

Er lebt und arbeitet heute mit seiner Familie in Gevelsberg/NRW und hat, laut eigener Aussage, mehr konkrete Storyideen in der Schublade, als er zu Lebzeiten schreiben könne. Wenn man sich die Veröffentlichungen der letzten zwei Jahre ansieht, mag man dies sicher kaum infrage stellen.
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit dem Buch "Sonja" hat uns Michael Barth mal wider ein sehr tolles Buch beschert. Nicht nur das Vover ist ein absouter Hingucker, nein es passt auch wunderbar zum Inhalt des Buches.

In dem Buch erzählt uns Sonja in der Ich-Perspektive wie sie schon im frühen Alter von 15 Jahren ihre Neigung zum BDSM entdeckt. Wir durchleben ihre Entwicklung zur Domina im gehobenen Preissegment mit allen Höhen und Tiefen. Auch das sie durch ihre Arbeit dann noch einen Brotjob abstaubt der ihr ein richtig gutes Leben beschert. Aber wir sehen auch die Abgründe die das Geld und Macht bewirken kann.

Sonja ist eine Person, die auch ihre Kanten und Ecken hat,was sie auf eine Art sympathisch aber auch wieder nicht macht. Sie wird von ihren Eltern nicht gerade mit Liebe überschüttet, was ihre den Bruch zu ihnen nicht schwer macht. Irgendwie wird alles im wahrsten Sinne zu Gold was sie anfässt, aber sie zerstört auch Leben mit ihrer Art als Domina. An manchen Stellen möchte man sie hassen und an anderen möchte man sie trösten, aber denkt dann doch wieder "selber schuld".

Oliver zieht sich mehr oder weniger durch die ganze Geschichte. Er ist es der Sonja auf ihre erste Party mitnimmt und so den Grundstein legt für ihre frühe Entdeckung. Durch ihn hat auch Sonja Kontakt zu einer Domina aus Hamburg, welche sie später unter ihre Fitiche nimmt. Selbst ist Oliver Familienvater mit Frau und zwei Kindern und lebt halt auch seine andere Seite aus. Für mich schien es als wenn er immer der Rettungsanker für Sonja ist, er hielt sie ein wenig auf dem Boden. Sonja versuchte auch für ihn in schweren Zeiten eine Art Rettungsanker zu sein, aber das gelang ihr nicht ganz.

Auch alle anderen Charaktere die im Buch vorkamen, waren für mich absolut schlüssig und passten in die Geschichte. Ich hatte nie das Gefühl das sie übertrieben daher kamen oder nur oberflächlich beschrieben waren. Ich hatte immer ein passendes Gesicht vor Augen, zumindestens für mich.

Die Handlungsorte kann ich nicht so beurteilen, da ich sie nicht wirklich kenne, aber ich konnte mir immer ein passendes Bild vor Augen rufen, welche durch die kurze aber doch anschauliche Beschreibung daher kam. Auch denke ich das die Orte doch sehr typisch für dieses Genre waren und sie daher leicht vorzustellen waren.

Der Schreibstil von Michael Barth ist einfach nur wundervoll. Der Autor weiß es einen an das Buch zu fesseln, man mag es garnicht aus der Hand zu legen. Ich empfand den Stil sogar als sehr entspannend zu lesen, was nicht oft vorkommt bei Büchern in dem Genre. Dadurch das das Buch in der Ich-Form geschrieben ist, kann man sich eigentlich wunderbar in Sonja reinversetzen und Michael Barth konnte alle Register ziehen die man will um den Leser richtig tief ins Buch zu ziehen und zu fesseln.

Alles in allem muss ich sagen , das sich dieses Buch für alle lohnt, die mal die Geschichte einer Domina aus ihrer Sicht erleben wollen. 

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Sonja von Michael Barth

Bewertung :

Dieses Buch erhält schmerzhafte 5 von 5 Sternen

Sonntag, 4. Dezember 2016

Rezension zu "Sünde" von Laird Oliver



Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 23.09.2016
Verlag : Belle Epoque Verlag
Seiten : 296
Preis Print : 13,00 €

Klappentext :


Die Heilige Inquisition entfesselt eine antike Dämonin, um einen Serienmörder zur Strecke zu bringen – heute, mitten in Deutschland.
Ein Meisterwerk der Dark Fantasy: Sprachgewaltig, fantasievoll, erotisch und brutal.

Aus dem Inhalt:
Die Babylonier nannten mich Lilītu. In ihrer antiken Welt der Götter und Schimären hatte ich einen Platz. Doch dann kamen die Anbeter des Einen Gottes. Sie teilten alles in Gut und Böse ... und eine hünenhafte Kriegerin mit geschwungenen Hörnern, ledrigen Flügeln und Ziegenhufen, die auf dem Schlachtfeld mit entblößten Brüsten einen todbringenden Klingentanz aufführte, ließ sich für diese Kuttenträger nur schwer mit dem Begriff 'gut' in Einklang bringen. So wurde ich zu Lilith, der Verführerin der Nacht, Inbegriff der Sünde.
Aber sie hassten nicht nur mich, sie hassten uns alle ... die unsterblichen Dai – die Were, die Zentauren, die Harpyien, die Faune, die Zwerge, das Volk. Einfach jeden im Herem. Für sie waren wir Dämonen, widerwärtige Abscheulichkeiten, deren bloße Existenz gegen die göttliche Ordnung verstieß. Ihr verfluchter Kreuzzug überrannte unsere Bastionen, und wer nicht unter dem Schwert fiel, wurde fortgeschleppt, um in finsteren Verliesen elend zu schmachten.
Doch dann öffneten sie die Tür meines Kerkers, zum ersten Mal nach fünfhundert Jahren. Sie brauchten meine Hilfe. Aber ist die Pforte einmal geöffnet...
Eine letzte Schlacht steht bevor im Heiligen Krieg um die Herrschaft im Himmel und auf der Erde.

Zum Autor :

Geboren wurde ich in Augsburg, oder wie die Nachbarstädter gern sagen, in Datschiburg. Vermutlich kommt daher meine Vorliebe für Zwetschgendatschi, die mir im Spätsommer und Herbst gerne ein Figurproblem beschert. Für alle nicht süddeutsch Sprechenden, also für den größten Teil Deutschlands, ein Datschi ist ein Blechkuchen. Meine Eltern sind von Augsburg nach Rosenheim gezogen und von dort an die ostfriesische Küste, auf die Insel Langeoog. Größer hätte der Kulturschock nicht sein können, aber da man als Kind im Familienrat ungefähr so viel Mitspracherecht genießt wie der Gummibaum – sie ahnen es – musste ich mit. Und damit wurde ich zum Insulaner. Ein Begriff, den ich bis dahin nur aus Filmen kannte, in denen leicht bekleidete Ureinwohner des Pazifiks vorkamen. Vielleicht war es der ständige Blick in die Unendlichkeit bei einem Strandspaziergang, der mich so oft nach neuen Ufern suchen ließ. Langweilig geworden ist es mir auf jeden Fall nie. Ich war Kutscher auf Langeoog, Matatu Driver in Kenia, habe Tiermedizin studiert und jetzt ... ... naja, sie werden es erraten. Lesen sie eines meiner Bücher, wenn sie neugierig geworden sind auf die Fantasien, die ich gesammelt habe, oder werfen doch mal Google nach Laird Oliver an, um noch etwas mehr über mich zu erfahren. Wie auch immer viel Spaß und man liest sich. Ihr Laird Oliver
(Quelle Lovelybooks)

Rezension :

Bei dem Buch "Sünde" von Laird Oliver handelt es sich um einen Sammelband bestehend aus "Schandmal" und Schandmaske", welches im Bereich Fantasy angesiedelt werden kann, obwohl auch einige erotische Szenen vorkommen. Das Cover ist schon ein Blickfang durch die Maske und die blauen Augen die daraus herausschauen.

In dem Buch begleiten wir den Inquisitor Thomas und die Unterwerferin Trisch wie sie die Dai Lilith aus ihrem Gefängnis holen um einige Mordfälle zu untersuchen, die anscheinend einen religiösen Hintergrund haben, wozu sie aber die magischen Fähigkeiten von Lilith benötigen.

Lilith ist eine über 4500 Jahre alte Dai die in einem Verließ gefngen gehalten wird. Nach über 600 Jahren Gefangenschaft bekommt sie die Möglichkeit aus ihrem Kerker rauszukommen und ergrreift diese Chance. Sie hat natürlich große Anpassungsschwierigkeiten, denn die Welt hat sich schnell verändert, aber sie meistert es sehr gut. Eigentlich ist sie ja eine Mischung aus Mensch mit Hörnern, Ziegenfüßen und Flügeln, so wie sie geformt wurde, sie kann aber auch sich in eine menschliche Gestalt wandeln. Geschaffen wurde sie als Verführerin und Kämpferin mit ihren Waffen die sie bei Bedarf herbei zaubern kann. Aber alle ihre Magie und Waffen sind von der Kirche mit Runen blockiert worden. Als ihr Fluchtversuch nicht gelingt wird sie wieder in den Kerker geworfen und mit einer Maske verunstaltet und einer Bannrune belegt.

Thomas ist ein Inquistor der Kirche und wird mit der Aufklärung der Morde beauftragt und versucht diese mit Lilith und Trisch auch aufzuklären. Er verliebt sich in Lilith, was natürlich nicht sein darf. Seine Gefühle bringen ihn natürlich in Teufelsküche, vorallem als er den Gefühlen nachgibt. Einen Mönch habe ich mir immer anders vorgestellt, aber in dem Buch wird klar das auch er nur ein Mann ist.

Trisch ist die Unterwerferin die mit Hilfe zwei weiterer Novizen Lilith in Schach halten soll. Sie kann Runen zeichner die Lilith in ihre Grenzen weißt, was sie auch tun sollte, denn für sie steht eine Menge auf dem Spiel. Auch als sie versucht sich Informationen von Lilith zu beschaffen, wird sie von beiden gedeckt und sogar von Lilith gerettet. Es entwickelt sich eine Freundschaft die nicht sein sollte und Trisch revangiert sich noch bei Lilith.

Auch alle anderen Charaktere in dem Buch passen sich wunderbar in die Geschichte ein und sind gut beschrieben worden. Die Personen waren mir alle super schlüssig gewesen und ich konnte mich zum Teil sehr gut in die Personen reinversetzen.

Die Handlungsorte sind alle sehr gut ausgewählt und auch ausreichend detailliert beschrieben. Auch wenn man an manchen Orten noch nicht war hatte man immer einen passendes Bild vor dem inneren Auge.

Der Schreibstil war ziemlich flüssig, nur störten ab und an ein paar Schreibfehler den Lesefluss. Die Kapitel hatten genau die richtige Länge und waren auch öfters noch unterteilt, so das man auch mal einen passenden Punkt hatte um eine Pause einzulegen.

Alles in allem kann ich dieses Buch allen empfehlen, die gerne eine Fantasygeschichte lesen wollen, die auch mit Erotik gespickt ist. Dieses Buch ist ein gelungener Auftakt zu einer Serie die hoffentlich bald weitergeht, denn ich hab da noch viele offene Fragen seit dem Ende des Buches.

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Sünde von Laird Oliver

Bewertung :

Ich gebe diesem Buch 4 von 5 Sternen

 

Sonntag, 13. November 2016

Rezension zu "Blut & Liebe - Phönixträume" von Elke Aybar



Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 08.09.2016
Verlag : CreateSpace Independent Publishing Platform
Seiten : 314
Preis Print : 9,99 €

Klappentext :

Nachdem Demian sie mit seinem Ultimatum zurückgelassen hat, weiß Aurelie weder ein noch aus. Wie kann sie ihre Freunde befreien, ohne sich der Person ausliefern zu müssen, die sie zutiefst verletzt hat? Entschlossen macht sie sich auf den Weg nach Thiaadon, um Demian die Stirn zu bieten, doch dieser will Aurelie um jeden Preis zurückgewinnen. Währenddessen wird die Meeresstadt immer häufiger zum Ziel der Rebellenangriffe, nicht zuletzt durch das intrigante Spiel des Großmeisters. Wird es Aurelie gelingen, seine Pläne zu durchkreuzen?

Über die Autorin :

Elke Aybar lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Heilbronn. Ihr Traum ist es, mit der Familie, Freunden, Pferden, Hühnern, Hunden und Katzen irgendwo im Süden auf einem riesigen Anwesen zu wohnen. Am liebsten mit Badesee und angrenzendem Wald. Regelmäßig zu Weihnachten wünscht sie sich wenigstens das kleine Schreibhäuschen von Cornelia Funke (Frau Funke, wenn Sie das hier zufällig lesen ... ).

Wenn Elke nicht schreibt, kocht sie gerne – meistens jedoch zu scharf und zu kreativ für den Familiengaumen. Es gibt da eine Geschichte, in der eine beachtliche Menge Ingwer die Hauptrolle spielt und eine noch größere Portion Liebe, denn die Suppe wurde anstandslos ausgelöffelt.
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit dem dritten Teil von "Blut & Liebe - Phönixträume" hat uns Elke Aybar einen würdigen Nachfolger gezaubert und natürlich gibt es wieder einem riesen Cliffhänger am Ende. Das Cover ist diesmal in grün gehalten  und passt sich wunderbar in die Reihe ein.

Diesesmal dreht es sich hauptsächlich um Aurelie und Demian. Aurelie will es nicht wahrhaben das Demian einen Harem hat und sie nicht die einzige ist an seiner Seite. Demian lässt zwei ihrer Freunde verschleppen und einkerkern , was zur Folge hat das er Aurelie damit unter Druck setzt und sie erpresst. was soll sie nur tun ? Sie macht sich mit Srah auf den Weg nach Thiaadon um ihre Freunde zu befreien, auch wenn sie dazu in den sauren Apfel beißen muss und sich mit Demian zu umgeben. Demian schöpft Hoffnung, aber die erstickt Aurelie im Keim, egal was er auch versucht. Aurelie und Srah gehen noch ein gefährliches Unterfangen ein. Wird Demian sie daraus befreien können oder sind beide nun verloren ?

Aurelie ist eine junge Frau aus unserer Welt die in die Welt von Demian gekommen ist. Sie ist sehr selbstbewusst und weis was sie will, aber auch sehr nachtragend anscheinend. In ihrem handeln erkennt man aber auch das sie sich nicht von ihrem Weg abbringen lässt. Dieser Charakter gefällt mir sehr, da er auch sehr vielfältig ist. Ich bin noch gespannt was ihr alles zustoßen und wie sie sich weiter entwickeln wird.

Demian ist in seiner Welt ein Großmeister und meiner Meinung nach auch der letzte Drache, was aber keiner weiß. Er ist auch der Suche nach seinen Machtsteinen, damit er wieder herrschen kann. Anscheinend ist er es gewohnt zu bekommen was er will, aber bei Aurelie trifft er diesbezüglich auf Gegenwehr. Natürlich versucht er alles um sie zu überzeugen und da kommt auch seine romantische Art durch, aber es reicht anscheinend nicht. Demian besitz i seiner Welt viel Macht, ist aber nicht zufrieden damit und giert nach mehr, auch wenn er sich dafür mit den Rebellen verbinden muss. Ich finde das Demian ein sehr interessanter Charakter ist und bin auch hier gespannt wie es mit ihm weitergeht.

Auch alle anderen Charaktere passen sich wunderbar ins Geschehen und die Geschichte ein. Die meisten begleiten uns seit dem ersten Teil und die die dazukommen sind für mich sehr schlüssig und ausreichend beschrieben. Ich habe bei der Autorin immer ein passendes Gesicht vor Augen.

Die Handlungsort, diesesmal war es ja hauptsächlich Thiaadon sind wunderbar beschrieben. Manchmal kommt mir Thiaadon aber doch sehr verwinkelt vor, aber trotzdem ist die Stadt sehr gut aufgegliedert.

Der Schreibstil von Elke Aybar ist einfach nur wunderschön. Das Buch liest sich sehr flüssig und (leider) auch sehr zügig. Man merkt leider erst viel zu spät das das Buch sich dem Ende neigt und dann steht man vor einem Cliffhänger, wo man sich sagt "Warum jetzt ?". Das lesen des Buches hat mir sehr Spass gemacht, weil es auch meiner Meinung nach leicht verständlich geschrieben ist, es wird auch auf schwere Satzkombinationen verzichtet was sehr entspannend ist beim lesen. Natürlich gibt es Wörter die nicht alltäglich sind, aber diese sind nunmal dem Genré geschuldet.

Zum Schluss kann ich nur sagen, das auch dieser dritte Teil eine klasse Fortsetzung ist und wenn man die ersten beiden verschlungen hat auch diesen lieben wird. Ich kann es kaum erwarten den nächsten Teil zu verschlingen, ich hoffe nur es dauert nicht zu lange.

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Blut & Liebe - Phönixträume von Elke Aybar

Bewertung :

Diese Fortsetzung bekommt von mir fantastische
5 von 5 Sternen

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Rezension zu "Die Stunde der Flammen" von Hardy Crueger



Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 01.06.2015
Verlag : KBV
Seiten : 392
Preis Print :  11,90 €

Klappentext  :

Der Tanz des alles verzehrenden Feuers

Zunächst deutet bei der verkohlten Leiche der jungen Frau nichts auf einen Mord hin. Die Situation scheint klar: Auf dem verschneiten Gipfel des Brockens hat sie offenbar stark alkoholisiert ihren Wagen gegen einen Baum gefahren und ist ein Opfer der Flammen geworden.

Dass es sich in Wirklichkeit um den Auftakt einer grauenhaften Serie von Ritualmorden handelt, offenbart sich den ermittelnden Behörden erst später. Als Kommissar Carsten Sanders vom LKA Niedersachsen beginnt, eine Verbindung zu einem weiteren Todesopfer zu erahnen, scheint es fast schon zu spät, denn der Täter mordet nach einem schnellen kalendarischen Rhythmus.

Als die nächste verbrannte Leiche auf einem Hochsitz im Landkreis Börde gefunden wird, ist Sanders gezwungen, mit der spröden Kommissarin Mandy Kolwicz aus Sachsen-Anhalt zu ermitteln, was den Wettlauf mit dem irren Mörder nicht eben leichter macht. Erst als die Flammen erneut ein Opfer fordern und als es dem ungleichen Ermittlerpaar gelingt sich zu arrangieren, stößt es auf ein okkultes Symbol, das alle Morde miteinander verknüpft. Und plötzlich ahnen sie, wie es zu Ende gehen wird …

Zum Autor :

HARDY CRUEGER lebt als freiberuflicher Schriftsteller seit vielen Jahren in Braunschweig. Während des Studiums (Geschichte und Soziologie) schrieb er sein erstes Buch, den Fantasyroman GÖTTLICHER MET, der 1993 in einem kleinen Verlag in Kaiserslautern erschienen ist. In den 1990er Jahren folgten viele Kurzgeschichten in Literaturzeitschriften und Anthologien.
Die drei Kriminalromane DILETTANTEN, PROFIS, EXPERTEN um den Privatdetektiv Rick Xaver Morton erschienen bis 2006 in verschiedenen Verlagen.
Mit der Veröffentlichung des Psychothrillers GLASHAUS im Jahre 2004 erfolgte die veränderte Schreibweise seines Nachnamens von Krüger in CRUEGER, um Verwechslungen zu entgehen.
Crueger liest gerne vor, z.B. aus seinen OKERGESCHICHTEN (Crime-Stories) auf einem Floß direkt auf der Oker.
Die unter seiner Leitung in der KrimiWerkstatt Braunschweig entstehenden Kurzkrimis hat er u.a. in der Anthologie MONTAGS WIRD GEMORDET herausgegeben.
Einige lange vergriffene Werke des Autors sind in jüngster Zeit als eBooks wieder aufgelegt.
Seit Juni 2014 ist Hardy Crueger im Vorstand des Schriftstellerverbandes VS Niedersachsen/Bremen tätig.
Im Herbst 2014 erschien der historischer Roman DER HERZOG, DER RÄUBER UND DIE TOCHTER DES GOLDSCHMIEDS. Im Frühjahr 2015 der Psychothriller IRRENHAUS, im Sommer 2015 der Thriller DIE STUNDE DER FLAMMEN und sein mittlerweile 9. Roman: DER ANDERE KRIEG.
Das Sachbuch 111 GRÜNDE, KRIMIS ZU LIEBEN kam im Sommer 2016 in den Buchhandel.
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit dem Thriller "Die Stunde der Flammen" hat uns Hardy Crueger eine wirklich tolle Geschichte gezaubert über ein ungleiches Ermittlerduo das versucht Ritualmorde aufzuklären. Das Cover ist schon ein Hingucker an sich. Das Auge in der Mitte und in der Iris brennt ein Feuer. Der Titel ist in weiß gehalten, wogegen der Name des Autors in Orange ist.

Wir belieten das ungleiche Ermittlerdua Mandy Kolwicz und Carsten Sanders Bei der Aufklärung von mysteriösen Morden. Es werden immer Frauen mit roten Haaren entführt und in der Nacht von Freitag auf Samstag verbrannt. Die Ermittlungen fördern zu Tage das es sich anscheinend um Hexen handeln soll und schnell ist klar das es sich um Ritualmorde handeln muss. Aber wer macht sowas und warum ? ...

Carsten Sanders ist Kommissar beim LKA Niedersachsen und stößt durch Zufall auf Geminsamkeiten mit einem Fall aus Sachsen-Anhalt. Er hat seine schwangere Frau vor kurzen verloren, lebt mit seinem behinderten Bruder zusammen und spielt noch in einer Band. Mir kam er sehr arbeitswütig vor, er tappte aber auch immer wieder in ein Fettnäpfchen.

Mandy Kolwicz ist Kommissarin beim LKA in Sachsen-Anhalt und der zweite Teil von unserem ungleichen Duo. Sie lebt mit ihrer 17jährigen Tochter zusammen, die ihr anscheinend etwas entgleitet. Auf den Mund gefallen ist sie definitiv nicht, gibt immer schön kontra und hat ihre Leute unter Kontrolle. Sie will nach außenhin stark wirken, hat aber doch eine weichen Kern.

Auch alle anderen Charaktere die näher beschrieben werden haben Tiefe und überzeugen. Für mich war keine Person fehl am Platze und passte sich in die Geschichte wunderbar ein. Ich konnte mir immer ein passendes Gesicht vor meine Augen vorstellen.

Die Handlungsorte waren ebenfalls alle sehr gut beschrieben, so dass man auch als nicht Ortskundiger sich ein passendes Bild vor dem inneren Auge aufbauen konnte.

Der Schreibstil von Hardy Crueger ist wunderbar flüssig und das Buch lässt sich einfach wunderbar lesen. Die Kapitel sind nicht zu lang. Auch kommen kaum Fremdwörter oder komplizierte Satzkonstellationen  vor, was das lesen zu einem wahren Vergnügen macht. Der Autor schafft es auch die Spannung über das ganze Buch zu halten und auch noch zum Ende hin zu steigern.

Alles in allem kann ich diesen Thriller nur empfehlen und spreche gerne ein Lesempfehlung aus.

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Die Stunde der Flammen von Hardy Crueger

Bewertung :

Von mir gibt es für diesen Thriller 5 von 5 Sternen.

 

Sonntag, 2. Oktober 2016

Rezension zu "Berlin Gangstas" von Stefan Schweizer



Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 01.08.2016
Verlag :Schwarzkopf & Schwarzkopf
Seiten : 450
Preis Print : 14,99 €

Klappentext :

Dunkle Machenschaften auf Kosten der Ärmsten, organisierte Kriminalität und Korruption sind die Kernthemen von BERLIN GANGSTAS.»Wir schaffen das!«, sagen Kolja und Kemal ebenso wie die deutsche Kanzlerin und meinen das Schleusen von Flüchtlingen aus den Armenhäusern der Welt nach Deutschland.

Ihnen geht es mit ihrem Unternehmen KOKE nicht nur um Profit, sondern sie wollen den Ärmsten dieser Welt helfen, um ihrem eigenen Leben einen Sinn zu verleihen. Dann erpresst sie der brutale Clanchef. KOKE soll zusätzliche Waren wie Kinderprostituierte, Crystal Meth und Drohnenabwehrwaffen schmuggeln. Doch Kolja und Kemal lassen sich zu nichts zwingen. Ein offener Krieg droht in Deutschlands Hauptstadt, in dem es nur Verlierer geben kann.

Zum Autor :

STEFAN SCHWEIZER, * 1973, lebt in einer deutschen Großstadt. Er bewegt sich gerne in fremden Kulturen, in exotischen subkulturellen Milieus und ist Grenzgänger zwischen den Scenes: ob psychedelische Jam-Bands, Techno-Szene oder Rap-Bewegung – Berührungsängste hat er keine. Seit 2012 veröffentlicht er Belletristik.
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit dem Roman "Berlin Gangstas" hat uns Stefan Schweizer eine spannende Geschichte zu einem Topaktuellen Thema beschert. Das Cover ist sehr dunkel gehalten und man kann hauptsächlich nur Konturen erkennen, die weiße Schrift hebt sich sehr stark ab und so macht das Buch schnell auf sich aufmerksam.

In dem Buch geht es um KOKE ein Geschäft das von Kemal und Kolja betrieben wird und sagen mir mal nicht im legalen Bereich arbeitet. Sie sollen auf drängen von Arafat ihr Geschäft ein wenig abändern und das wollen sie nicht, worauf hin Kemals Schwester entführt wird. Die beiden wollen natürlich dieses nicht auf sich sitzen lassen und planen einen Gegenschlag.....

Kemal ist der eigentlich geschäftstüchtige Part von KOKE und möchte alles in Ruhe und Frieden lösen. Er at seine Prinzipien, die schon sehr selten für Kriminelle sind. Ihm geht Komfort und Sicherheit vor Profit und das macht ihm in seinem Geschäft irgendwie einmalig. Aber nach der Entführung seiner Schwester sieht er schwarz und will nur noch verbrannte Erde hinter sich lassen.

Kolja ist dei zweite Teil des Duos und er erscheint ein wenig mehr die brutalere Art zu bevorzugen. Wenn es nach ihm ginge würde er immer lieber gleich drauf hauen und dann fragen stellen. Im Verlaufe des Buches ändert sich aber seine Einstellung und er wird nachdenklicher, zumindestens kommt mir das so vor.

Arafat ist ein Clanchef und will KOKE für seine Zwecke missbrauchen, aber die zwei lassen sich nicht einfach so überreden. Er ist auch ein Choleriker was immer wieder an seinen Wutausbrüchen sichtbar wird. Auch ist er sich seiner Sache zu sicher und setzt zu Höhenflügen an. Dumm ist er aber widerum auch nicht, was man an seinen Aktionen erkennt. Arafat ist so wie ma sich einen Paten vorstellt, nur das er es nicht schafft sein Imperium zu halten, weil er zu gierig wird, da hilft auch sein gut ausgebautes Netzwerk in Europa nichts.

Auch alle anderen Charaktere die noch im Buch auftreten passen sich wunderbar in die Geschichte ein und haben sehr viel Tiefe. Wir erfahren viel Hintergrund zu den einzelnen Personen und man kann sich immer ein passendes Bild vors innere Auge rufen.

Auch die Handlungsorte konnte ich mir immer sehr gut vorstellen, was daraud resultierte das sie sehr gut beschrieben waren. Mir gewfiel auch das ich meiner Meinung nach noch genug Freiraum für die eigene Fantasie hatte. Ich konnte mir so immer einen Ort vorstellen der mir der Situation angepassen erschien.

Der Schreibstil von Stefan Schweizer ist mal was anderes. Er weicht doch von dem bekannten ab, was ich aber widerum als sehr erfrischend empfinde. In diesem Buch war die Ausdrucksweise zwar ziemlich derb, aber es passt einfach zu dem Umfeld der Charaktere und der Szene in der die Geschichte spielt. Ich möchte den Umgangston zwar nicht privat erleben, aber zu dieser Geschcihte passte er wie die Faust aufs Auge. Gut fand ich auch das zu den ganzen Abkürzungen auch die Erklärungen folgten, ansonsten hätte ich so manchesmal mit einem Fragezeichen da gesessen.

Alles in allem kann ich diesen Roman wirklich nur empfehlen, da er auch ein topaktuelles Thema aufgreift und auch sehr gut recherchiert ist. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.

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Berlin Gangstas von Stefan Schweizer

Bewertung :

Dieser Roman erhält vom mir 5 von 5 Sternen

 

Montag, 26. September 2016

Rezension zu "Birk" von Jaap Robben



Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 31.08.2016
Verlag : ars vivendi verlag GmbH & Co. KG
Seiten : 247
Preis Print : 20,00 € (gebundene Ausgabe)

Klappentext :

Auf einer abgelegenen Nordseeinsel lebt der neunjährige Mikael mit seinen Eltern. Eines Tages bricht das Schicksal in diese Abgeschiedenheit ein: Birk, der Vater, ertrinkt unter tragischen Umständen im Meer - bei dem Felsen, von dem Mikael eigentlich "nie-nie-nie, schau mich an" runterspringen darf. Mikael kehrt nach Hause zurück und verschweigt seiner Mutter, was genau passiert ist. Verschweigt, dass Birk in den Fluten verschwand. Behauptet, der Vater sei einfach weggeschwommen. Die Mutter setzt eine großangelegte Suchaktion in Gang, doch Birk bleibt unauffindbar. Mikael, geplagt von Schuldgefühlen, zieht sich immer weiter in seine eigene Welt zurück. Und seine Mutter beginnt langsam, aber unaufhaltsam, psychische Gewalt auszuüben. Sucht sie in ihrem Sohn einen Ersatz für den verlorenen Ehemann? Will sie Mikael für den Verlust bestrafen? Existenzielle Fragen, die in einen dramatischen Schluss münden ...

Zum Autor :

Robben wollte eigentlich Afrikaner und Archäologe werden, schloss jedoch erst einmal seine Studien im Fach Umweltmanagement ab. Danach ging er an die Akademie des Koningstheater in S´Hertogenbosch. Von 2008 an war er zwei Jahre lang der Stadtschreiber (Stadsdichter) von Nimwegen.
Seit 2004 hat Robben mehrere seiner Bücher veröffentlicht, die zum Teil preisgekrönt wurden. Neben seinen Gedichten, Bilderbüchern und Romanen schrieb er Texte für Theater. Er gab Gastvorlesungen und verantwortete workshops für Kreatives Schreiben.
(Quelle Wikipedia)

Rezension :

Mit dem Buch "Birk" hat uns Jaap Robben ein Buch beschert, das mal was anderes ist. Das Cover zeigt eine Möwe und ein Name sticht ins Auge ansonsten ist das Cover in weiß gehalten.

In dem Buch begleiten wir Mikael dessen Mutter den anscheinenden Tod ihres Mannes nicht wirklich überwindet. Sie sieht in Mikael immer mehr einen Ersatz für ihren Mann.

Mikael ist anfangs ein 9jähriger Junge der seinen Vater verliert. Er zieht sich immer mehr in seine eigene Welt zurück, es bleibt ihm aber auch nichts anderes übrig auf dieser einsamen Insel. Mit der Zeit wird natürlich Mikael älter und er wird vom äußeren seinem Vater ähnlich. Auf der Insel wird er von seiner Mutter absolut isoliert und ihm wird immer ein schlechtes Gewissen von ihr eingeredet.

Dora die Mutter von Mikael ist für mich psychisch krank, was sich nach dem Tod des Vaters sich wirklich schwer zeigt. Sie verkraftet den Tod ihres Mannes absolut nicht. Mit der Zeit stellt sie sich auch vor das Mikael eigentlich Birk (ihr toter Ehemann) ist und will ihn zum Ersatz machen. Es geht sogar soweit das sie Mikaels Sachen verbrennt und ihn zwingen will Birks Sachen anzuziehen.

Karl der dritte und letzte Bewohner der Insel ist immer ein guter Nachbar gewesen, er wird aber auch zu einer Art Ersatzvater und will sich an Dora ranmachen, aber das weiß Mikael zu verhindern.

Ansonsten gibt es nur wenige weitere Charaktere, die aber nicht weiter in die Geschichte eingreifen und daher auch genug beschrieben worden sind. Ich konnte mir die Personen immer gut vorstellen.

Die Handlungsorte, von denen ja nicht viele vorhanden sind, waren ausreichend beschrieben worden und ich hatte immer ein passendes Bild vor Augen.

Der Schreibstil des Autors ist schön flüssig und es macht richtig Spass das Buch zu lesen. Die Seiten fliegen nur so dahin. Es ist alles sehr bildlich beschrieben und man kann sich alles wunderbar vorstellen.

Dieser Roman ist etwas für alle die mal was anderes lesen wollen als die üblichen Krimis Thriller etc. In dem Buch geht es meiner Meinung nach um die Bewältigung des Todes eines geliebten Menschen.

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Birk von Jaap Robben

Bewertung : 

Dieser Roman bekommt von mir 4 von 5 Sternen

Sonntag, 25. September 2016

Rezension zu "Der Rache süßer Atem" von Christine Eichel



Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 19.09.2016
Verlag : Rütten & Loening
Seiten : 320
Preis Print : 16,99 € (gebundene Ausgabe)

Klappentext :

Immer wieder hat Maria auf die große Liebe gehofft, auf den Mann fürs Leben und das lang ersehnte Kind. Stattdessen erlebte sie Rücksichtslosigkeit, Lüge, Betrug. Als auch Tom sie hintergeht, ihre letzte Hoffnung auf glückliche Zweisamkeit, bricht Maria aus der Opferrolle aus. Schluss mit der Demut! Erbittert rechnet sie ab und nimmt blutige Rache. Ganz oben auf ihrer Liste steht Johannes, der ihre intimsten Geheimnisse preisgegeben hat. Ihm folgen sechs weitere Kandidaten, denen sie Verletzung und Verrat heimzahlen will. Doch dann heftet sich Hauptkommissar Tesoro an ihre Fersen, und ein gefährliches Spiel beginnt.

Zur Autorin :

Christine Eichel studierte Philosophie, Literatur- und Musikwissenschaft und wurde mit einer Arbeit über Theodor W. Adorno promoviert. Sie war Fernsehregisseurin, Gastprofessorin der UdK Berlin und leitete die Kulturressorts der Magazine Cicero und Focus. Sie lebt als Autorin, Moderatorin und Publizistin in Berlin, hat zahlreiche Romane und Sachbücher veröffentlicht und legt hier den Spannungsroman der Saison vor.

Rezension :

Mit dem Roman "Der Rache süßer Atem" hat uns Christine Eichel eine wirklich wunderbare Geschichte um die Rache einer Frau an ihren Verflossenen beschert. Das Cover hat mir direkt ins Auge gestochen und mich neugierig auf das Buch gemacht.

In dem Roman begleiten wir Maria die sich an ihren Exfreunden der letzten 10 Jahre rächt. Durch die beachtliche Waffensammlung von ihrem Vater kann sie für jede Rache eine andere Waffe einsetzen. Aber wird das reichen um sich die Polizei vom Hals zu halten ?? Und wer ist dieser Tesoro wirklich ???

Maria ist eine 39 jährige Frau, die zwar studiert hat, aber trotzdem immer einen Fehlgriff in Sachen Männer hinlegt. Sie scheint anfangs sehr zurückhaltend und das sie den Männern Freiraum lassen will, aber dieses ist anscheinend die falsche Verhaltensweise. Nachdem ihr letzter Freund auch sie scheinheilig abserviert und dann plötzlich eine andere heiraten will, sieht sie rot. Sie ändert sich um 180 Grad und beschließt sich an den Männern ihrer letzten 10 Jahre zu rächen. Anfangs plant sie ihre Rache noch sehr ausführlich, aber dann wird aus der Qualität leider Quantität. Auch wenn sie Selbstjustiz übt, war mir Maria trotzdem sympathisch, ich hatte sogar Verständnis für sie.

Kommissar Tesoro (oder auch nicht) kam mir wie ein Gigolo rüber und wie so terffend von der Autorin beschrieben passt er nicht zur Polizei. Er war meiner Meinung nach erfolgreicher als die Polizei in seinen Ermittlungen. Irgendwie schaffte er es immer Maria unter Druck zu setzen und sie zu verunsichern. Nur waren bei ihm auch andere Gefühle im Spiel und das sahen sogar die Aussenstehenden wie Henry zum Beispiel. Mir war er anfangs zu eingebildet und ich mochte ihn nicht, doch ganz zum Schluß hat auch er bei mir ein paar Sympathiepunkte gesammelt.

Es gab noch viele andere Personen, von denen ich mir persönlich aber gerne etwas mehr Tiefe gewünscht hätte, aber ich muss auch sagen das so wie es war ausreichend war für die Geschichte. Ich erfahre nur gerne etwas mehr über die Personen, vorallem hätte ich das bei den Personen von Marias Rache erwartet und aus dem näheren Umfeld.

Die Handlungsorte fand ich sehr gut beschrieben, man konnte immernoch ein wenig die Fantasie schweifen lassen, denn es war nicht alles kaputt beschrieben. Ich hatte hier immer ein passendes Bild vor Augen.

Der Schreibstil von Christine Eichel ist einfach nur wundervoll. Das Buch liest sich sehr schön und auch absolut flüssig, man mag das Buch garnicht aus der Hand legen, was auch zur Folge hat das die Seiten nur so dahin fliegen. Die Autorin hat es geschafft die Spannung stetig zu steigern und sie schaffte es sogar bei mir das ich mit Maria sympathisierte.

Ich kann diesen Roman wirklich allen empfehlen die auch mal etwas lesen wollen, wo auch mal die weibliche Person die Rolle des Bösen übernimmt.

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Der Rache süßer Atem con Christine Eichel

Bewertung :

Von mir erhält dieser Roman spannende 5 von 5 Sternen.

 

Sonntag, 18. September 2016

Rezension zu "Triptychon" von Thomas Beckstedt



Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 18.07.2016
Verlag :  Braumüller Verlag
Seiten : 560
Preis Print : 23,00 € (gebundene Ausgabe)

Klappentext :

In einem multinationalen Konzern wird ein unschuldiger Mann zur Schachfigur in einem mörderischen Spiel um Macht, Geld und Kontrolle. Er erlebt die Hölle auf Erden.
John Gallagher, Informatiker aus London, steht massiv unter Druck. Er arbeitet für einen mächtigen Konzern, der in Südafrika ein neues Rechenzentrum eröffnen will. Aber John ahnt nicht, dass er in Wahrheit einem verbrecherischen Plan dient. Sein Alltag wird zum Albtraum, er kann kaum noch schlafen, der berufliche Stress erdrückt ihn. Wieder und wieder stößt er an seine physischen und psychischen Grenzen. Er will dem Wahnsinn entrinnen und schlittert in eine Affäre mit unabsehbaren Folgen. Er gerät zwischen die Fronten eines Konflikts, der mit einer für ihn unvorstellbaren Grausamkeit hinter den Kulissen tobt. Er wird zum Gejagten, doch die wahren Zusammenhänge erkennt er sehr spät. Das Sterben nimmt kein Ende, die Spirale der Gewalt eskaliert. Thomas Beckstedt hat einen mitreißenden Thriller über die Abgründe der Menschen und die Schattenseiten des modernen Wirtschaftssystems geschrieben, über den Einbruch von Gewalt und Tod in eine scheinbar normale Welt, über das Gefühl des Ausgeliefertseins und der Fremdbestimmung durch Mächte, die sich immer wieder entziehen.

Zum Autor :

Thomas Beckstedt lebt als freier Schriftsteller in der Nähe von Wien. Der promovierte Philosoph und diplomierte Datentechniker arbeitete 20 Jahre in der IT-Branche. Nachdem seine Leidenschaft schon immer der Literatur galt, widmet er sich nun ausschließlich dem Schreiben.
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit dem Roman "Triptychon" hat uns Thomas Beckstedt einen absolut spannenden und nervenaufreibenden Thriller beschert. Das Cover das sehr dunkel gehalten ist wirkt auf mich schon etwas mystisch und unheimlich, ich kann nichts wirkliches reininterpretieren, was mich widerum sehr neugierig macht.

In dem Buch begleiten wir John und Louise die von einem Pharmakonzern gejagt werden und von der CIA gesucht werden. Die Jagd geht durch ganz Europa und egal wo sie waren, es bleiben immer Leichen zurück für die sie nichts können.
Kann der große Pharmakonzern, der zu nicht ganz legalen Mitteln greift, besiegt werden ?....

John unser Hauptprotagonist möchte ich mal sagen ist eigentlich als IT-Experte bei dem Pharmakonzern WPI angestellt und soll ein neues Rechenzentrum in Südafrika miterrichten. Seine Assistentin Amy ist eigentlich eine CIA-Agentin und wird entlarvt durch ein Leck bei der CIA. Natürlich liegt dann der Verdacht nahe das John mit ihr unter einer Decke steckt und die WPI will John fertig machen. Anfangs ist er immer am falschen Ort zur falschen Zeit und kommt so in starke Schwierigkeiten. Er entwickelt sich aber während der Geschichte immer weiter und wird auch immer abgebrühter. Neben seinem Job interessiert er sich sehr für Kunst was für ihn ein Ausgleich zum Job ist. Während der Geschichte wird er immer von einer inneren Stimme geplagt, die ihn an den Rand des Wahnsinns treibt.

Louise ist die beste Freundin von Amy und wird von John kontaktiert nach dem bestialischen Tod von Amy. Sie versucht mit John den Hinweisen von Amy nachzugehen und gerät dadurch mit John in einige brenzlige Situationen. Eigentlich hat sie Philosophie studiert, arbeit aber nun als Schriftstellerin. Auch sie entwickelt sich immer mehr in der Geschichte, ich will mal sagen vom Mauerblümchen zum kalten Engel. Sie stumpft meiner Meinung nach immer mehr ab. Aber zum Schluß der Geschichte ist sie für John widerum eine große Hilfe und sie unterstützt ihn wo sie nur kann.

Frank ist einer der CIA-Agenten, dem aber am schlimmsten mitgespielt wird. Er leitet die Operation zum auffinden von John und Louise und hängt leider dem WPI immer einen Schritt hinterher, was dadurch kommt das es ein Leck beim CIA gibt. Diese Operation kostet ihm zu guterletzt seinen Job, er ermittelt mit Hilfe eines Freundes auf eigene Faust weiter und wird zum Racheengel.

Auch alle weiteren Charaktere in diesem Thriller passen sich wunderbar in die Geschichte ein. Der Autor hat sich die Mühe gemacht und allen ausreichend Tiefe gegeben, was man ja eher selten hat. Ich konnte mich immer sehr gut in die Gefühlswelt desjenigen reinversetzen. Zu dem hat es auch der Autor durch seine tollen Beschreibungen geschafft das ich immer ein passendes Bild vor meine Augen projizieren konnte.

Auch bei den Handlungsorten muss ich sagen das der Autor immer genug Details eingebracht hatte, so das man sich auch den Ort vorstellen konnte. Ein wenig Platz für eigene Interpretaionen war immer gegeben, aber auch als nicht Ortskundiger hatte man immer ein passendes Bild vor Augen.

Der Schreibstil von Thomas Beckstedt ist einfach nur toll. Er schreibt wirklich sehr bildlich, man könnte schon sagen plastisch, so das sich das Buch einfach nur wunderbar lesen lässt. Das Buch liest sich durch die nicht zu langen Kapitel sehr zügig und auch flüssig. Auch wurden innere Stimmen, Gedanken etc mit der Kursivschrift vom restlichen Text abgehoben, was es mir zumindestens das Lesen um einiges erleichterte. DesWeiteren hat auch Thomas Beckstedt auf komplizierte Sätze und Fremdwörter verzichtet wo es nur ging. Was ich toll fand waren die kurzen Zitate zu begin eines jeden Kapitels.

Ich kann diesen Thriller allen empfehlne die mal was anderes als immer nur das normale lesen wollen. Von mir gibt es eine absolute Lesempfehlung.

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Triptychon von Thomas Beckstedt

Bewertung :

Von mit bekommt dieser Thriller nervenaufreibende 
5 von 5 Sternen
 

Sonntag, 11. September 2016

Rezension zu "Perfect Ways" von Stefan Wollschläger



Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 10.05.2015
Verlag : CreateSpace Independent Publishing Platform
Seiten : 176
Preis Print : 4,99 €

Klappentext :

Thomas und Nayeli wollen sich von ihrem letzten Abenteuer erholen. Ein Freund bietet ihnen an, das Wochenende in seiner Villa im Tessin zu verbringen. Doch schon die Hinfahrt wird zur erneuten Bewährungsprobe. Plötzlich haben es der Firmenchef und seine mexikanische Freundin mit skrupellosen Killern zu tun und sie müssen alles geben, um ihrem Freund aus der Patsche zu helfen. Sie müssen mit Mafiosi verhandeln und gut gehütete Geheimnisse lüften, um Klarheit in dieses Verwirrspiel zu bringen. Ist am Ende doch alles viel einfacher, als es am Anfang schien?

Zum Autor : 

Stefan Wollschläger ist in Berlin geboren und hat evangelische Theologie studiert, was ihn auch nach Freiburg und Münster führte. Zur Zeit lebt er in Osnabrück, von wo er immer wieder zur Nordsee fährt, um die Küste und die ostfriesischen Inseln zu erkunden. Schon als Jugendlicher hat er mit Leidenschaft geschrieben und gezeichnet. Die Ergebnisse hat er stets am Ende eines Jahres kopiert, gebunden und als Weihnachtsgeschenke unter die Verwandten gebracht. Er hat schon für den BLITZ-Verlag geschrieben und veröffentlicht aktuell Thriller und Krimis in seinem eigenen Namen.

Sein Ostfriesenkrimi "Friesenkunst" gewann beim e-ditio Indipendent Publishing Award 2016 den zweiten Platz.
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit dem Buch "Perfect Ways" hat uns Stefan Wollschläger einen super Thriller beschert. Das Cover ist sehr hell gehalten außer der Buchtitel und das Auto diese beiden Akzente sind in rot gehalten und fallen dadurch sehr gut ins Auge.

In diesem Buch begleiten wir Thomas und Nayeli auf einem Wochenendausflug nach Tessin. Nayeli hat sich den Fuß verletzt und soll sich ein wenig ablenken, da kommt es den beiden nur zu gelegen das Thomas sein Freund Kristian ihnen einen super Sportwagen und die Villa in Tessin anbietet. Nur was er damit eigentlich bezweckt erfährt man erst viel später....

Thomas ist ein erfolgreicher Unternehmer, deri die Firma seines Vaters weiterführt. Geld scheint für ihn kein Thema zu sein und es fehlt ihm an nichts. Im Verlauf des Buches beweist er relativ viel Mut, vorallem auch weil er seinem Freund Kristian helfen will. Er stolpert eigentlich nur in dieses Abenteuer, weil er zu gutgläubig und vertrauenswürdig seinem Freund gegenüber ist. Clever ist er aber auch das sieht man daran das er sich an vieles erinnern kann und es dadurch sogar schafft den Safe von Kristian zu knacken. Mir ist er aber sehr sympathisch gewesen.

Nayeli ist eine Tänzerin und die Freundin von Thomas. Sie hat sich den Fuß verletzt und ist deshalb ein wenig gehandicapt. Sie ist aber immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Nicht nur das sie aber auch durch ihre Neugier sich in Gefahr bringt, nein durch ihren Mut rettet sie auch Thomas das Leben.

Kristian war mir von Anfang an nicht sehr sympathisch. Der Mordanschlag war ja nicht mal ebenso. Er soll zwar Sympathie rüber bringen durch das anscheinend selbstlose überlassen des Autos und der Villa, aber er verfolgt auch da nur einen perfiden Plan und nutzt seinen Freund Thomas aus. Er ist in meinen  Augen hinterhältig und versucht aus allem nur seinen Nutzen zu ziehen. Nur leider geht dieser Plan diesmal nicht auf.

Auch alle anderen Charaktere die im Buch noch auftreten sind meiner Meinung nach ausreichend beschrieben und passten sich super in die Geschichte ein. Die Nebenpersonen hatten auch nicht sehr viel Tiefe, da die Rollen nicht entscheidend wichtig waren und das störte mich auch nicht weiter.

Die Handlungsorte waren alle ausreichend gut beschrieben und ich  konnte mir immer ein passendes Bild  vor mein inneres Auge zaubern. Auch wenn ich nicht die Gegenden kenne in denen die Geschichte spielt, so fand ich die Gegebenheiten doch sehr schön und ausreichend beschrieben.

Der Schreibstil von Stefan Wollschläger ist sehr schön, das Buch lässt sich sehr gut lesen und das liegt auch an dem einfachen Schreibstil und den kurzen Kapiteln. Ich fand es sehr entspannend zu lesen. Der Spannungsbogen hat sich sehr schön aufgebaut und ist auch nicht mehr abgefallen während der Geschichte.

Diesen Thriller kann ich jedem empfehlen der etwas kurzes für zwischendurch mal braucht in dem es um Macht, Geld und schnelle Autos geht.

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Perfect Ways von Stefan Wollschläger

Bewertung :

Dieser Thriller bekommt von mir rasante 4 von 5 Sternen

Rezension zu "1001 Angst" von Lily Konrad



Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 13.10.2014
Verlag : Titus Verlag
Seiten : 141
Preis Print : 7,90 €

Klappentext :

Bislang hat die junge Lina ein ganz normales Leben geführt. Doch nun wird sie in einem dunklen Kellerraum gefangen gehalten, gequält, erniedrigt und auf bestialische Weise misshandelt. Wie ist Lina in diesen Keller geraten? Wer ist Sosso? Und was kann ihr neuer Freund Jimmy für Lina tun?
Ein spannender Thriller der Autorin Lily Konrad, die Einfühlungsvermögen sowohl für das Opfer als auch in die Täterrolle beweist.

Zur Autorin : 

Schon als Kind liebte Lily Geschichten - die aus Büchern genauso wie die selbst ausgedachten. Ihre ersten "Werke" waren in Schulhefte geschriebene Indianergeschichten, die sie mit Bildern von Karl-May-Verfilmungen illustrierte.
2002 begann sie, Romane zu schreiben, zunächst allerdings nur für ein paar interessierte Testleser. Ihr Debüt "Staub von den Sternen" erschien erst gut 10 Jahre später.
In ihren Büchern schreibt Lily vor allem über die Gefühle und Handlungsmotive ihrer Protagonisten. Es ist ihr wichtig, ihren Lesern die handelnden Personen nahe zu bringen, die Charaktere lebensecht und durchschaubar zu machen. Für sie sind Bücher vergleichbar mit Musik: Die geschriebenen Worte sind wie Noten auf dem Papier. Erst wenn die Melodie erklingt, wenn die Geschichte in der Vorstellung des Lesers Formen annimmt, sind die Noten oder Worte zum Leben erwacht und haben ihr Ziel erreicht.
Lily lebt mit ihrer Familie in ihrer Wahlheimat Butzbach, einem kleinen Städtchen nördlich von Frankfurt. Außer Schreiben und Lesen sind ihre liebsten Freizeitbeschäftigungen Stricken von selbst erdachten Motiven, Wandern und Reisen. Sie ist mit Vorliebe am, im oder auf dem Meer, was vielleicht mit ihrem Sternzeichen (Fische) zusammenhängt.
Mehr über Lily Konrad und ihre Bücher ist auf ihrer Homepage http://www.lily-konrad.de/ nachzulesen. Auch freut sie sich sehr über Kontakte via Facebook unter https://de-de.facebook.com/lilykonrad. 
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit dem Buch "1001 Angst" hat uns Lily Konrad einen sehr interessanten Thriller aus der Sicht des Opfers und des Täters beschert. Wir dürfen in die Psyche von beiden blicken und dieses finde ich zum Teil sehr erschreckend. Das Cover ist schon ein Blickfang, nicht nue weil es in rot gehalten ist, sondern auch dadurch das der Mund garnicht existiert und dafür der Buchname dort steht.

In dem Buch begleiten wir Josef der schon in seiner Kindheit einiges auf dem Kerbholz hat. Nun entführt er Lina um sie nur für sich zu haben. Wir lernen beide Seiten dieser Gefangenschaft kennen, was schon sehr interessant ist. Aber wird Lina entkommen können und was hat sich während ihrer Gefangenschaft geändert ?

Josef ist in diesem Buch unser Täter, er ist schon in seiner Kindheit kein Unschuldslamm. Erst erpresst er Schwächere, was sehr gut klappt weil viele Angst vor ihm haben und dann begeht er Vergewaltigungen an einer Erzieherin im Heim und kommt auch damit davon, weil er alles genau plant. Im jungen Alter noch nicht so wie bei der Entführung von Lina, aber immer so gut das man  ihm nicht nachweisen kann. Bei der Entführung von Lina plant er alles sehr akribisch, was sich ja auch bezahlt macht, den man kommt ihm ja nicht auf die Schliche. Seine starke Neigung zum SM lernt er erst in späteren Jahren kennen und nachdem man ihm nicht in den Klub aufnehmen wollte, beschließt er sich seine eigene Sklavin zu halten, der Entschluß zur Entführung von Lina ist gefasst.
Josef ist kein dummer, das muss man echt sagen, denn er hat anscheinend ein sehr hohes Wissen, was man daran erkennt wie genau er alles plant. Schallschutz im Keller, zweite Wand mauern, keine losen Gegenstände im Keller, alles mehrmals gesichert. Auch bei dem Einbruch in den Klub hat er die Alarmanlage zum Teil lahmgelegt und er ist sehr darauf bedacht keine Spuren zu hinterlassen, er benutzt wohl immer Einweghandschuhe und Schuhüberzieher. Man könnte noch viele Dinge aufzählen was unterstreicht das Josef kein Dummer ist. Schade das er auf die schiefe Bahn gerät.

Lina, sie ist ein Einzelkind und Krankenschwester und in diesem Buch unser Opfer. Immer in Eile weil sie spät dran ist und das ist leider ihr Verhängnis. Als sie mal wieder zu spät dran ist und sich in der Tankstelle vordrängelt fällt sie Josef auf und er bestimmt sie zu seiner Sklavin. Sie ist anscheinend eine hübsche junge Frau, die nur leider keine Kinder bekommen kann und deshalb auch Streit mit ihrem Freund hat. Durch ihre ständige Hetze, weil sie zu spät dran ist, nimmt sie natürlich nicht ihre Umgebung war und so ist es ein leichtes für Josef sie zu beobachten. Nach ihrer Entführung geht es mir ein wenig schnell das ihr Willen gebrochen wurde, aber das mag ja auch in so einer Extremsituation möglich sein. Sie unterwirft sich Josef (oder auch Sosso, so soll Lina ihn nennen), aber egal was sie auch tut sie macht es ihm nicht recht und wird bestraft. Man merkt das sie ihn auch sehr ausgeliefert ist und das sie nicht möchte das er ihr überdrüssig wird und versucht so oft wie möglich die Aufmerksamkeit von ihm zu bekommen, auch wenn es in Bestrafung endet. Lina ist zum Ende ein gebrochener Mensch und ob sich das jemals wieder richten lässt wage ich zu bezweifeln.

Da hier  im Buch nur am Rande noch ein paar Charaktere erscheinen kann ich nicht viel zu ihnen sagen, denn sie spielen keine wirkliche Rolle. Wenn da noch jemand war, war er ausreichend für seinen Auftritt beschrieben und passte sich gut in die Geschichte ein. Ein tieferer Hintergrung als zu Josef und Lina war nicht wirklich gegeben.

Die Handlungsorte von denen es ja nicht viele gab, waren alle sehr gut beschrieben und ich hatte dort immer ein passendes Bild vor Augen. Der Keller war ja besonders beschrieben, leider hatte ich das Gefühl das die Details aus dem Keller öfter beschrieben wurden, warum auch immer. Die Entstehung war schon interessant vorallem die akrischen Details die Josef einfließen ließ. Auch die Beschaffung der Accessoires war schon recht interessant, denn so hat Josef noch seine Rache genommen.

Der Schreibstil von Lily Konrad ist sehr schön, das Buch lässt sich in einem weglesen. Es ist nicht kompliziert geschrieben. Auf lange Schachtelsätze wurde ebenfalls verzichtet, wie auf lange Kapitel. Die Kapitel sind kurz und knackig und man kann mal schnell ein Kapitel lesen. Das einzige was mich Anfangs ein wenig gestört hat sind die extremen Zeitsprünge in die Kindheit und dann wieder zu Lina etc. Da musste ich mich erst ein wenig reinfinden, was aber auch recht schnell ging. Als dann nur noch die zwei Stränge mit Keller (Lina) und die Entführungsplanung (Josef) war, fand ich mich super zu recht und der Lesefluss war dann für mich flüssiger. Die Spannung steigert sich bis zum Showdown am Schluß stetig und reist meiner Meinung nach nicht ab, obwohl mir einige Szenen als Seitenfüller erschienen, da diese aber nicht zu lang waren, fiel das nicht besonders ins Gewicht.

Ich vergebe für das Buch 4 von 5 Sternen, weil ich der Meinung bin das es etwas mehr ausgebaut werden könnte. Die Psyche des Opfers und auch des Täters hätte ich mir etwas mehr ausgeprägt gewünscht. Ich hätte gerne mehr erfahren wie die Gedankengänge während oder auch nach der Bestarfung gewesen sind. Hat Josef vorher noch geübt mit den Geräten umzugehen etc. oder war Lina sofort sein Versuchskaninchen ? Ja er war im Klub aber doch nicht oft. Mir sind ein paar Fragen offen geblieben die ich noch gerne geklärt bekommen hätte. Aber alles in allem ist es ein sehr interessantes Buch, welches uns Lily Konrad da gezaubert hat.

Ich kann dieses Buch allen nur empfehlen, die gerne mal in die Psyche von Täter und Opfer abtauchen wollen.

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1001 Angst von Lily Konrad

Bewertung :

Dieser Thriller bekommt von mir spannende 
4 von 5 Sterne.

Donnerstag, 1. September 2016

Im Schatten der goldenen Akazie







Buchdaten:

Erscheinungsdatum: 15.08.2016
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Seiten: 440
Preis Taschenbuch: 10,99 €


Klapptext:

Erinnerungen bleiben, aber der Schmerz verweht mit dem Wind … Australien, Ende des 19. Jahrhunderts. Nach dem tragischen Tod ihrer Mutter haben die besonnene Victoria und die leidenschaftliche Catherine nur einander. Nichts scheint die Schwestern trennen zu können, bis der Opalschürfer Luke in ihr Leben tritt. Gut hundert Jahre später: Nach einer tiefen Enttäuschung folgt Franziska kurz entschlossen einem Brief ihrer Großtante Ella und reist nach Australien. Gemeinsam forschen die beiden nach ihren Wurzeln und begegnen starken Frauen, weisen Aborigines und dem entbehrungsreichen Leben deutscher Einwanderer. Vor der traumhaften Kulisse Queenslands entfaltet sich eine dramatische Familiengeschichte über mehrere Generationen.


Zum Autor: 

Christiane Lind wuchs im niedersächsischen Zonenrandgebiet auf. Heute lebt sie mit einem Ehemann und fünf Macho-Katern in Kassel. Sie liebt Bibliotheken und Kunstmuseen, kann auf Zigaretten und Fleisch verzichten, nicht aber auf Latte Macchiato und ihren iPod. Die Sozialwissenschaftlerin arbeitete in unterschiedlichen Berufen, bis sie sich zur Jahrtausendwende selbstständig machte.
Christiane Lind war schon immer eine Leseratte, aber den Wechsel auf die Seite der Autorin hat sie ebenfalls mit dem Millenium vollzogen.
Mehr Informationen zur Autorin auf christianelind.de oder auf www.lauraantoni.de. (Quelle Amazon.de)


Rezension:

Im Schatten der goldenen Akazie ist eine Famlilensage, die sich auf zwei Zeitebenen abspielt. Zum einen in Australien um 1890 und Hannover/Australien 2016.
Es geht um jeweils zwei Schwesternpaare, die die Hauptcharaktere in diesem Buch bilden. Cathrine und Victoria 1890 und Franziska und Alina 2016.

Franziska macht gerade ihr Abitur und lernt dafür unermüdlich, als ihre Mutter ihr offenbart, dass sie nach dem Abi gern mit ihr nach Australien reisen möchte, ist sie erst so gar nicht begeistert, lieber würde sie nach Amerika.
Ihre Mutter berichtet ihr von einem Brief, den sie bekommen hat von einer Verwandten, die sie nach Brisbane eingeladen hat. Und ab hier nimmt die Geschichte eine völlig neue Wendung.
Als die Eltern bei einem tragischen Unfall ums Leben kommen, ist Franziska für ihre jüngere Schwester verantwortlich. Sie bricht daruafhin ihre Träume ab und sucht sich eine Arbeit, um ihrer Schwester das Abitur zu ermöglichen.

Ähnlich ergeht es auch den Schwestern um 1890, als ihre Mutter dem Tode nah ist, machen sie sich auf den Weg zur Heilerin Burilda, eine weise Aboriginie, die, wie die beiden Mädchen hoffen, ihrer Mutter helfen könnte.
An dieser Stelle muss ich sagen, konnte sie nicht, doch damit nicht genug, denn jetzt fängt es erst richtig an. Victoria hat keinen guten Stand be ihrem Vater und wird auch dementsprechend behandelt, doch ihre Schwester Cathrine hält zu ihr.
Bis die Sache mit den Männern beginnt.

Franzi erwischt ihre Schwester mit ihrem Freund Julian. Natürlich kann sie das nicht einfach so hinnehmen, wer würde das schon. Und so beschließt Franzi nach Australien zu reisen, denn dadurch, dass sie diese Reise mit ihrer Mutter nie machen konnte nutzt sie die Chance, um dem Brief und sein Geheimnis zu Lüften.
Und ab hier und etwas später vermischen sich eigentlich die beiden Zeiten, natürlich nicht wirklich, denn das Buch ist wirklich wunderbar unterteilt und man kann sich sehr gut in die jeweilige Zeit einlesen, ohne dass man je den Überblick verliert.
Franziska ging mir zwar stellenweise auf den Keks mit ihrer, ja wie soll ich sagen, Sturheit, ebenso wie Cathrine mit ihrer Naivität, aber im Großen und ganzen lernt man die beiden zu verstehen und irgendwie auch zu mögen.

Weiter möchte ich auch gar nicht ins Detail gehen, denn ihr sollt selbst den Spuren, des Briefes, Australien und Familiengeschichte nachgehen, ihr werdet es nicht bereuen.
Eine Geschichte, um Familie, Verrat, Liebe und Zusammenhalt
Abschließend kann ich wirklich sagen, dass dieses Buch wikrlich für jeden was ist, der eine Mischung aus Abenteuer, Historisch, dem Hier und Jetzt und natürlich Romantik liebt.
 


Amazonlink:

Im Schatten der goldenen Akazie von Christiane Lind 


Bewertung:
  
Dieses tolle Buch bekommt von mir
5 von 5 Sternen .
 

Samstag, 27. August 2016

Rezension zu "Morgen lernst du wie man weint" von Salim Güler



Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 07.08.2016
Verlag : Amazon Media EU S.à r.l.
Seiten : 331
Preis E-book : 0,99 € (27.08.2016)

Klappentext :

Glauben Sie an Geister?

Henry Reiß tut es nicht.
Dennoch plagen ihn schlimmste Albträume und Panikattacken, als ihm, wie aus dem Nichts, immer wieder ein totes Mädchen erscheint, das erschreckend real wirkt. Zunächst versucht er es zu ignorieren, doch als er mit seiner Familie an die Ostsee zieht, lässt ihm das tote Mädchen keine Ruhe mehr und er beschließt, sich auf die Suche nach ihr zu machen. Er will einfach nicht glauben, dass sie nur ein Hirngespinst ist.

Schon bald sieht er sich mit einer Vergangenheit konfrontiert, die vierzig Jahre zurückliegt und die scheinbar nichts mit ihm zu tun hat. Die Situation wird immer bedrohlicher und er kann Realität und Fiktion kaum mehr auseinanderhalten.

Gibt es eine Verbindung zwischen ihm und dem toten Mädchen, oder liegt die Wahrheit ganz woanders? Henry wagt ein gefährliches Experiment ...

Zum Autor :

Salim Güler, aufgewachsen in Norddeutschland, studierte in Köln Wirtschaftswissenschaften und promovierte an der TU-Chemnitz. Er arbeitete lange Zeit in der freien Wirtschaft, zuletzt als Pressesprecher.

Schon als Schüler begann er mit dem Schreiben von selbsterfundenen Geschichten und diese Leidenschaft ließ ihn bis heute nicht los.
In seinen Romanen finden sich immer wieder auch gesellschaftlich aktuelle Themen wieder, die er geschickt in eine fiktive und hochspannende Geschichte einzubetten versteht.

Seine Bücher landen regelmäßig in den Bestsellerlisten der Amazon Verkaufs-Charts.
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit dem Thriller "Morgen lernst du wie man weint" hat uns Salim Güler eine spannende Geschichte gezaubert. Eigentlich bin ich ja andere Bücher vom Autor gewohnt, muss aber sagen das mir dieses auch wunderbar gefallen hat. Das Cover hat schon meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen, der Steg mit dem Schatten eines Kindes und dazu der Nebel auf dem Wasser. Es hat schon etwas düsteres an sich was mich auf alle Fälle neugierig gemacht hat.

In dem Roman begleiten wir Henry wie er mit seiner Familie in sein Heimatland Deutschland zurück kommt. Kurz vor seiner Abreise aus Singapur erscheint ihm ein Geist, der ihn bis Deutschland verfolgt. Dieser Geist ist aus seiner Vergangenheit und nötigt ihn dazu diese wider aufleben zu lassen, denn ihm fehlen einige Erinnerungen aus seiner Kindheit.

Henry ist ein erfolgreicher Mann, der alles hat was man möchte, eine Frau, zwei liebe Kinder und einen sehr gut bezahlten Job, so das es allen an nichts mangelt. Trotzdem geht er zurück nach Deutschland und tritt seine neue Stelle im Konzern an. Schnell wird er in den Vorstand berufen und kann nicht klagen. Nur seine Vergangenheit lässt ihn nicht in Ruhe. Eigentlich glaubt er nicht an Geister, aber er kann sich nicht vor seiner Erscheinung verstecken und das macht ihm sehr zu schaffen. Er forscht nach und kommt seiner Vergangenheit auf die Spur.

Karina Päsch leitet die Psychatrie die ihr Vater gegründet hat. Sie hilft auch Henry sich an seine Vergangenheit zu erinnern, durch Hypnose. Widerum verschweigt sie ihm eine ganze Menge und gibt ihre Informationen nur zögernd und kleckerweise preis. Was aber auch interessant war ist, das sie mit Henrys Eltern noch sehr lange in Kontakt stand, denn sie wusste ja von der Lücke in seinen Kindheitserinnerungen und daher wusste sie genau weswegen er sie aufsuchte. Für mich hat sie ein sehr falsches Spiel gespielt.

Auch alle anderen Personen in diesem Roman waren sehr gut ausgearbeitet. So finde ich nicht das auch nur eine Person fehl am Platze war. Sie fügten sich alle perfekt in die Geschichte ein und für mich hatten sie alle Caharakter und Tiefe. Ich mochte Knut, Mario etc. sehr. Da ich auch aus dem Norden bin, hatte ich immer einen passenden Menschen vor meinem inneren Auge.

Die Handlungsorte fand ich alle super passend und ausreichend beschrieben. Ich finde auch als nicht Norddeutscher kann man sich die Orte gut vorstellen. Da Lübeck etc  auch für mich um die Ecke liegen war es wahrscheinlich für mich auch sehr einfach immer ein passendes Bild vor Augen zu haben.

Der Schreibstil ist wie ich es vom Autor gewohnt bin sehr flüssig und schön zu lesen. Auch gefiel mir das nicht mit unzähligen Fremdwörtern und medizinischen Fachbegriffen um sich geworfen wurde. Die Seiten flogen nur so dahin und ich merkte garnicht wie schnell sich das Buch dem Ende näherte. Die Spannung stieg stetig und ich wollte einfach nur noch wissen wie es ausgeht und konnte das Buch garnicht mehr aus der Hand legen.

Alles in allem kann ich auch zu diesem Buch Salim Güler nur gratulieren. Es ist mal was anderes als man gewohnt ist von ihm, aber trotzdem ein sehr gelungener Thriller. Ich kann diese Buch jedem Thrillerfan ans Herz legen, wenn es mal nicht um Mord - und Totschlag gehen muss, sondern mehr in die psychologische Schiene.
Und zum Schluß noch die alles entscheidene Frage : Gibt es wirklich Geister ? Meine Antwort : Wer weiß wer weiß.

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Morgen lernst du wie man weint von Salim Güler

Bewertung :

Dieser Roman bekommt von mir spannende 5 von 5 Sternen

Sonntag, 21. August 2016

Rezension zu "Interview mit einem Mörder" von Bernhard Aichner



Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 20.07.2016
Verlag :  Haymon Verlag
Seiten : 288
Preis Print : 19,90 € (gebundene Ausgabe)

Klappentext :

Dramatische Szenen bei der Eröffnung des neuen Würstelstandes von Ex-Fußballstar Johann Baroni: Mitten in dem fröhlichen Geschehen fällt ein Schuss - und Baroni sinkt zu Boden. Totengräber Max Broll ist verzweifelt: Sein bester Freund darf nicht sterben!
Als er wieder zur Besinnung kommt, erinnert sich Max: Er hat den Schützen gesehen. Doch der vermeintliche Täter entpuppt sich als harmloser Tourist. Es gibt kein Motiv, keine Tatwaffe, keine weiteren Zeugen - niemand schenkt Max Glauben. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als die Sache selbst in die Hand zu nehmen und sich an die Fersen des Mannes zu heften.
Und tatsächlich sitzt er dem Mörder bald Auge in Auge gegenüber - doch der ist klug, nichts kann seine Schuld beweisen. Max folgt ihm in einer atemlos spannenden Verfolgungsjagd, die ihn bis auf ein Kreuzfahrtschiff im Mittelmeer bringt. Er ist überzeugt: Nur er kann den Verrückten zur Strecke bringen, um weitere Gräueltaten zu verhindern …

Zum Autor : 

Bernhard Aichner (geb. 1972) lebt als Schriftsteller und Fotograf in Innsbruck/Österreich. Aichner schreibt Romane, Hörspiele und Theaterstücke. Für seine Arbeit wurde er mit mehreren Literaturpreisen und Stipendien ausgezeichnet. Nach den Spannungsromanen Nur Blau (2006) und Schnee kommt (2009) erschienen bei Haymon die Max-Broll-Krimis Die Schöne und der Tod (2010), Für immer tot (2011) und Leichenspiele (2012). Totenfrau ist der erste Thriller, der bei btb erscheint. Für die Recherche dazu arbeitete Aichner ein halbes Jahr bei einem Bestattungsinstitut als Aushilfe.
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit dem Buch "Interview mit einem Mörder" hat uns Bernhard Aichner eine wirklich schönen Krimi beschert, der auch mit etwas Humor aufwarten kann. Das Cover hat mich sofort interessiert aufblicken lassen, als Blickfang die rostige Axt, das war schon was.

In dem Buch verfolgt Max Broll einen Killer durch halb Europa und macht mit ihm auch noch eine Kreuzfahrt. Der Killer schafft es immer wieder zu morden ohne das es jemand merkt und manipuliert alle seine Mitmenschen, die mit ihm zu tun haben. Selbst vor dem Freundeskreis von Max macht er nicht halt und schafft es das sie ihm glauben. Leider wird er irgendwann zu übermütig.

Max Broll ist Totengräber und für mich ein wenig sehr verbohrt. Er mag ja den richtigen Riecher haben, aber an seiner Art sich Gehör zu verschaffen und die Dinge aufdecken zu wollen muss er noch arbeiten. Schnell bringt er sogar seine Freunde und Verwandten gegen sich auf, so dass sie ihm nicht mehr glauben. Er nimmt sich den Anschlag auf seinen Freund zu sehr zu Herzen und wird daher blind vor Wut, dadurch tappt er von einer Misere in die andere, was ihn natürlich in Teufels Küche bringt.

Fink der vermeintliche Serienmörder ist ziemlich auf Zack. Er ist ein Pianist der nach einem Hundeangriff einen Finger verloren hat und daher abgestürzt ist. Mir scheint er in seiner Vergangenheit einen starken Knacks bekommen zu haben und dann fing er das morden an. Scheinbar ist er damit auch lange durchgekommen, aber mit der Routine kommen die Fehler. Zum Schluß hat ihn sein Übermut doch noch zu Fall gebracht. Für mich ist er ein Psychopath wie man ihn sich nur vorstellen mag.

Anna ist eine Reporterin, die Max eher durch Zufall kennen und auch lieben lernt. Erst durch reine Geldgier überzeugt sie dann aber auch durch Einsatz in der Geschichte. Natürlich ist sie auf der Suche nach der großen Story, die sie natürlich auch noch bekommt. Sie war eine nette Aufheiterung in der Geschichte.

Auch alle anderen Charaktere, seien es Tilda, Baroni oder auch der kiffende Pfarrer passten wunderbar zu Geschichte. Dadurch das das natürlich auch schon der vierte Fall von Max Broll ist kann ich nicht viel zum Hintergrund der Charaktere sagen, nur soviel das man wusste um wen es sich handelt und in welcher Beziehnung sie zu einander stehen, was sich aber nicht negativ auswirkte. Ich hatte immer ein mir passendes Bild vor Augen.

Die Handlungsorte waren ausreichend gut beschrieben und haben meiner Meinung nach auch genug Platz für die eigene Fantasie gelassen, was ich persönlich eh mehr bevorzuge als zu ausführlich beschriebene Orte.

Der Schreibstil in diesem Krimi war mal was anderes als ich gewohnt war, hat sich aber trotzdem wunderbar gelesen und ich kam damit super zurecht. Das Buch hat sich wunderbar weglesen lassen und die entstehende Spannung hat sich gehalten. Die Kapitel waren nicht zu lang und auch nicht zu kurz. Das einzige was mich etwas gestört hat waren die leeren Seiten am Kapitelende und Anfang, das hätte ich eventuell anders gelöst, so kam es mir vor als wenn Seiten gewonnen werden sollten um das Buch dicker erscheinen zu lassen.

Abschließend kann ich sagen das dieses Buch trotzdem lesenswert ist und sich nicht zu verstecken brauch. Ich kann es allen Krimifans empfehlen.

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Interview mit einem Mörder von Bernhard Aichner

Bewertung :

Dieser Krimi bekommt von mir 4 von 5 Sternen

 

Samstag, 13. August 2016

Rezension zu "Dancing Girls - Ida springt über ihren Schatten" von Heike Abidi



Buchdaten :

Erscheinungdatum : 01.08.2016
Verlag : Coppenrath
Seiten : 125
Preis Print : 8,99 €

Klappentext :

Ballett bedeutet Ida einfach alles – darum kann sie es auch kaum erwarten, mit den anderen Dancing Girls einen neuen Tanz auszuprobieren, bei dem sie tolle Pirouetten drehen kann. Doch Emily, Charlotte und Yasmin wollen zuerst den neuen Probenraum renovieren. Super langweilig!, findet Ida. Und dann überzeugt Yasmin die anderen Mädchen auch noch von einem türkischen Hit, zu dem sie bei der Restaurant-Eröffnung ihrer Eltern auftreten sollen. Wie lahm ist das denn? Ida stellt auf stur und will nicht mehr mitmachen. Ist das das Aus für die Dancing Girls?

Zur Autorin : 

Heike Abidi, Jahrgang 1965, ist studierte Sprachwissenschaftlerin. Sie lebt mit Mann, Sohn und Hund in der Pfalz bei Kaiserslautern, wo sie als freiberufliche Werbetexterin und Autorin arbeitet. Heike Abidi schreibt vor allem Unterhaltungsromane für Erwachsene sowie Jugendliche und Kinder. Sie veröffentlicht auch unter dem Pseudonym Emma Conrad und - zusammen mit der Co-Autorin Tanja Janz - unter den gemeinsamen Pseudonymen Jana Fuchs sowie Maya Seidensticker.
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit dem Buch "Dancing Girls - Ida springt über ihren Schatten" ist Heike Abidi ein hervorragender zweiter Teil dieser Buchreihe gelungen. Auch diesesmal sind wieder die vier Mädchen auf dem Cover abgebildet und diesesmal ist Ida im Vordergrund.

Diesesmal begleiten wir Ida durch die Geschichte. Sie ist mitten im Umzugsstress mit ihren Eltern und dazu wollen die 4 Dancing Girls auch noch ihren Raum in der Tanzschule renovieren. Als dann noch Jasmin einen Auftritt zur Eröffnung des neuen Restaurants ihrer Eltern anbietet, für den sie auch noch zur türkischen Musik tanzen sollen, setzt es bei Ida aus und sie verfällt vielen Vorurteilen, die aber nicht ganz zutreffen, wie sie merken muss.

Ida wächst als Einzelkind einer Lehrerfamilie auf, was ja schon schlimm genug ist. Aber man merkt auch das sie wirklich verwöhnt wird, auch wenn sie sich Geschwister wünscht, so erkennt sie auch das sie dann auf einiges verzichetn müsste, wass sie auch widerum nicht will. Auch hat sie die typischen Vorurteile der Familie von Jasmin gegenüber, wo sie aber eines besseren belehrt wird. Mir scheint das sie auch sehr sprunghaft in ihren Entscheidungen ist, was aber auch mit dem Alter zusammen hängt. Genauso flüchtet sie, wenn irgendwas nicht so läuft wie sie es gerne hätte, sie möchte halt gerne die Zügel in der Hand halten, aber es kommt bei einer Gruppe immer auf Teamplay an.

Auch die anderen Charaktere im Buch sind sehr passend gewählt und immer gut beschrieben. Die Handlungsweise der Personen ist für mich nachvollziehbar gewesen. Ich hatte immer ein passendes Gesicht vor Augen.

Die Handlungsorte sind alle wirklich sehr schön geschildert von der Autorin, so das sich vor meinem inneren Auge immer ein passendes Bild auftat.

Der Schreibstil von Heike Abidi ist für die angestrebte Altersgruppe wirklich sehr gut verständlich und ich denke auch leicht lesbar. Die Kapitel haben genau die richtige Länge und werden durch gelengentliche Zeichnungen auf den Seiten auch schön aufgelockert. Das Buch liest sich wirklich schön flüssig und auch sehr leicht.

Alles in allem muss ich sagen das auch dieser zweite Teil sehr gut gelungen ist und ich ihn jedem Mädchen, das sich für das Tanzen und auch ein wenig Jungenschwärmerei interessiert, ans Herz legen kann.

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Dancing Girls - Ida springt über ihren Schatten von Heike Abidi

Bewertung :

Dieses Buch erhält von mir wundervolle 5 von 5 Sternen