Sonntag, 21. Februar 2016

Rezension zu "Der 7. Tag" von Nika Lubitsch



Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 17.12.2012
Verlag : mvg Verlag
Seiten : 192
Preis Print : 8,99 €

Klappentext :

"Der 7. Tag" hat monatelang die Kindle-Bestsellerliste angeführt. Auf vielfachen Leserwunsch gibt es den hinterhältigen Kriminalroman mit unerwartetem Ausgang jetzt auch als Taschenbuch. Sybille und Michael sind ein glückliches Paar. Jetzt endlich erwarten sie ein Baby. Da verschwindet Michael spurlos. Sybille befindet sich mitten in einem Albtraum, aus dem es kein Erwachen gibt. Als ihr Mann erstochen aufgefunden wird, gibt es nur eine Verdächtige: seine Ehefrau. Die Anklage lautet auf Mord. Während Sybille vor Gericht den Ausführungen der Zeugen zuhört, zieht ihr gemeinsames Leben an ihr vorbei. Am siebenten Prozesstag erkennt Sybille plötz­lich die Wahrheit. Sie muss sie nur noch beweisen.

Zur Autorin :

Kaum konnte sie mit einem Geha-Füller ganze Worte auf Papier klecksen, stand Nika Lubitschs Berufswunsch fest: Sie wollte Schriftstellerin werden. Bis ihr erster Kriminalroman "Der 7. Tag" auf Platz 1 der Kindle-Bestsellerliste landete, dauerte es allerdings fast ein halbes Jahrhundert. Dafür hielt sich der Roman fünf Monate ganz oben in den Charts und war das bisher erfolgreichste e-book Deutschlands. Mit "Das 5. Gebot" konnte sie an diesen Erfolg anknüpfen, auch dieses Buch wurde wieder Nr. 1 der Kindle-Bestsellerliste. Ihr Florida-Thriller "Das 2. Gesicht" sprang ebenfalls innerhalb weniger Tage ganz nach oben in die e-book-Charts. Die Autorin plant ein Buch pro Jahr als klassischen Detektivroman mit dem Team vom "Kudamm 216" herauszubringen. Nika Lubitsch lebt in Berlin und in Florida, ihre Bücher werden in mehrere Sprachen übersetzt.
Lernen Sie die wundersame Welt der Nika Lubitsch kennen.
http://nikalubitsch.blog.de/ Oder besuchen Sie die Autorin auf Facebook.com/NikaLubitsch.
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit Ihrem Roman "Der 7. Tag" hat uns Nika Lubitsch eine spannende Geschichte gezaubert. Das Cover ist eingach nur super gelungen, man muss einfach hinschauen und das Buch in die Hand nehmen.

In dem Buch wird die Gecshichte von Sybille Thalmann erzählt. Sie soll ihren Mann Michael brutal mit einem Küchenmesser ermordet haben. Im ersten Teil des Buches lesen wir über den Prozes und ihre Gedankengänge während des Prozesses. Im zweiten Teil erzählt nochmals Sybille aus ihrer Sicht und ein Verlag über die Recherchen zu dem Fall.

Sybille kommt einem zum Anfang sehr kühl vor, wie sie bei Gericht auftritt und man ihre Gedankengänge mitliest. Später aber lernt man sie besser kennen. Sie ist vor dem Vorfall äußerst lebenslustig aber auch sehr ehrgeizig in Sachen Karriere. Als ihr Mann dann aber verschwindet sieht man auch das sie Verlustängste hat und auch sehr hilfsbedürftig ist. Sie will alles nicht wahrhaben.

Michael, der Mann von Sybille, ist der erfolgreiche Anwalt, der eines Tages verschwindet. Er ist der ruhige Pol zu Sybille und ein guter Zuhörer. Aber warum er so spurlos verschwindet kann keiner verstehen. Will er seine Familie schützen oder musste er wegen dubiosen Geschäften untertauchen ? Man wird lange im Dunkeln gelassen.

Ulli und Gabi sind die besten Freunde von Sybille und Michael. Sie sind viel mit den beiden zusammen. Aber ist das immer nur der Freundschaft geschuldet oder steckt da mehr dahinter ?

Es gibt noch wenige andere Charaktere die sich wunderbar ins Buch integrieren und auch sehr schön ausgearbeitet sind. Einige sind wichtiger und mehr beschrieben und andere nur kurz beschrieben weil sie auch nur einmal auftauchen. Trotzdem sind alle Figuren im Buch schlüssig.

Die Handlungsorte konnte man sich auch sehr gut vorstellen, die wichtigen Orten sind super beschrieben und man hatte immer ein richtiges Bild vor Augen. Die Orte wurden nicht zu doll beschrieben, dass es einem über wurde es zu lesen und es wurde so gut beschrieben das man sich ein genaues Bild machen konnte.

Der Schreibstil von Nika Lubitsch ist sehr schön und auch noch sehr frisch dazu. Es kommen auch Worte und Floskeln vor die doch schon modern sind. Auch ist der Aufbau dieses Buches diesesmal anders als gewöhnlich was das ganze mal ein wenig auffrischt. Wir lesen eigentlich die Geschichte aus drei verschiedenen Gesichtspunkten ujnd immer unter anderen Aspekten. Ich finde das ist mal was anderes. Das einzige Manko was ich anzubringen habe ist der schnelle Wechsel zwischen Gerichtsverhandlung und Sybilles Gedanken, da hätte ich mir gerne eine Abgrenzung gewünscht und wenn ihre Gedanken nur kursiv geschrieben gewesen wären. Dadurch bin ich zum Anfang etwas schwer ins Buch gekommen. Schade.

Im ganzen bin ich begeistert von dem Buch und kann es nur jedem empfehlen der gerne Kriminalromane liest.

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Der 7. Tag von Nika Lubitsch

Bewertung 

Von mir bekommt dieser Krimi spannende 4 von 5 Sterne

 

Samstag, 20. Februar 2016

Rezension zu "Rattenkinder" von B.C.Schiller




Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 08.10.2015
Verlag : Bastei Lübbe
Seiten : 448
Preis Print : 8,99 €

Klappentext :

Die Angst hat einen neuen Namen: Viktor Maly.

Eine junge Mutter wird grausam zugerichtet auf einer Parkbank gefunden, neben sich ihr quicklebendiges Baby - und ein Rattenschädel. Das ist nicht der einzige geheimnisvolle Hinweis, den Chefinspektor Tony Braun erhält: Ausgerechnet Viktor Maly, ein Insasse der Psychiatrie, scheint mehr über den Fall zu wissen. Doch er hat seit über einem Jahr keinen Kontakt mehr zur Außenwelt. Wurde die Frau Opfer eines lange geplanten Komplotts? Da geschieht eine weitere Bluttat. Und es gibt nur einen Zeugen: Viktor Maly ...

Wer seine Ermittler unkonventionell mag, seine Morde blutig und die Dunkelheit der Seelen ganz, ganz tief, der kann sich mit den Thrillern um Chefinspektor Tony Braun auf ein besonderes Lesevergnügen freuen.

Zum Autor :

B.C.Schiller sind Barbara und Christian Schiller. Sie gehören zu den erfolgreichsten Selfpublishing-Autoren im deutschsprachigen Raum und ihre Thriller haben bereits mehr als 800.000 Leser begeistert. Bisher haben sie zwölf Thriller veröffentlicht und einige waren Nr. 1 Kindle Bestseller und wochenlang in den Top 100 Charts. Im Oktober ist der neue Tony Braun Thriller "Rattenkinder" bei Bastei Lübbe erschienen.

Barbara Schiller arbeitete längere Zeit als Marketingagentin für Unternehmen in Osteuropa. Ihre teilweise recht bizarren Erlebnisse in osteuropäischen und ex-sowjetischen Staaten werden oft in eine fiktive Form übertragen und fließen in die Geschichten ein. Ideen zu ihren Thrillern kommen Barbara Schiller auch während der intensiven Trainings, die sie mit ihrem Rhodesian Ridgeback Jabali absolviert, denn neben dem Schreiben ist das Trainieren von Hunden ihre Leidenschaft.

Auch für Christian Schiller stand Schreiben schon immer im Vordergrund. Als Autor veröffentlichte er mehrere Bücher und verfasste aufsehenerregende Radiofeatures für den ORF über kriminelle Schriftsteller wie Jean Genet oder William Burroughs. Für diese Sendungen interviewte er unter anderem auch den österreichischen Serienmörder Jack Unterweger. Bei diesem Interview trat ganz klar zutage, dass Serienmördern jede Art von Empathie fehlt, die Opfer sind ihnen gleichgültig, alles was zählt ist der eigene Kick.

Alle diese Erfahrungen, die Barbara und Christian Schiller gemacht haben, führten schließlich dazu, als B.C. Schiller brutal spannende Thriller zu verfassen, die ein düsteres Bild der heutigen Gesellschaft zeichnen, in der auch Polizisten am Rande der Legalität agieren müssen, um das Böse auszumerzen.
Neben stark emotionellen Charakteren spielen auch die osteuropäischen Länder mit ihren Oligarchen und korrupten Systemen eine große Rolle, denn seit der Ostöffnung sieht sich Mitteleuropa immer stärker mit kriminellen Banden, aber auch mit tragischen Schicksalen von illegalen Einwanderern konfrontiert. Diese Elemente sind der Boden, auf dem eine spannende Handlung ausgebreitet wird.
Weitere Infos gibt´s www.bcschiller.com
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit dem Thriller "Rattenkinder"  hat uns das Schreiberduo B.C.Schiller einen sehr tollen Thriller beschert, der einen ein wenig zum nachdenken bringen sollte, man könnte sich vorstellen das es auch so passieren kann. Das Cover fällt einem sofort ins Auge und ich musste das Buich einfach in die Hand nehmen. Der Klappentext hat mich dann auch noch überzeugt.

In dem Buch ermitteln wir mit Tony Braun in mysteriösen Morden in Linz. Es ist sehr undurchsichtig und die Ermittlungen werden noch erschwert von vielen Seiten die einiges unter den Teppich kehren wollen.

Tony Braun ist unser Hauptprotagonist und ein Bulle wie ich ihn mir eigentlich immer wünsche. Er geht nach seinem Bauchgefühl und arbeitet so wie es ihm passt, auch wenn er mal bei den Vorgesetzten aneckt. Des Weiteren lässt sich nicht ins Handwerk pfuschen und erst garnicht vorschreiben was er zu tun oder zu lassen hat. Zwar hat er anscheinend ein Alkoholproblem, das macht ihn aber auch irgendwie sympathisch, dadurch wirkt er nicht perfekt.

Franka ist ein Teammitglied aus Braun seiner Truppe beim Morddezernat und sie hat was zu verbergen. Aber ansonsten scheint sie perfekt mit Braun zu kooperieren. Sie verstehen sich super, nur kann sie auch Braun nichts vormachen und gefährdet damit auch die Ermittlungen. Sie engagiert sich auch freiwillig in einer Obdachlosenunterkunft, ob sie damit ihre Vergangenheit beruhigen will ?

Viktor Maly ist ein Patient in der geschlossenen Abteilung in der Psychatrie und er hat eine Amnesie. Er ist ein potenzieller Tatverdächtiger nur ist die Frage wie er es gemacht haben soll. Er bringt Braun zu zwei Leichen und auf den Zetteln ist jeweils Blut vom Opfer. Er beherscht anscheinend Kampfsport und dumm ist er nicht. Was verbirgt sich hinter ihm ?

Auch alle anderen Charaktere sind in dem Buch sehr gut eingearbeitet und passen super ins Buch. Sie sind sehr gut ausgearbeitet und sind in sich schlüssig.

Die Handlungsorte konnte ich mir sehr gut vorstellen und hatte immer ein passendes Bild vor Augen, sie wurden gut und ausführlich beschrieben, aber nicht zu übertrieben.

Der Schreibstil gefiel mir sehr gut, es ist nicht kompliziert geschrieben und es liest sich so weg. Das einzige was ich sagen muss ich kam anfangs nicht wirklich ins Buch, was sich nach dem ersten drittel allerdings änderte. Die Spannung stieg anfangs ziemlich langsam, was zum Ende hin aber stark anzog und man das Buch garnicht mehr weglegen wollte.

Alles in allem kann ich sagen das sich dieser Thriller für alle Fans des Genre lohnt und man ihn unbedingt lesen sollte.

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Rattenkinder von B.C.Schiller

Bewertung :

Dieser Thriller erhält von mir spannende 4 von 5 Punkten.

 

Montag, 15. Februar 2016

Rezension zu "Die Familie" von Richard Laymon




Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 11.03.2013 (letzte Auflage)
Verlag : Heyne Verlag
Seiten : 352
Preis Print : 9,99 €

Klappentext :

Wie der Vater, so der Sohn ...

Über einem Höhlenlabyrinth liegt das Mordock Cave Hotel, bei Touristen sehr beliebt. Ein Familienbetrieb, geführt von Vater und Sohn Mordock. Beide legen Wert auf ihre Traditionen: Zimmer 115 ist stets für die attraktiveren Gäste reserviert. Nach einem Stromausfall wird die Mordock-Höhle für eine Touristengruppe zur Falle. Es ist dunkel. Es gibt keinen Ausweg. Und bald merken die Eingesperrten, dass in der Finsternis jemand lauert. Die Mordocks – und noch etwas anderes. Etwas, das Blut riecht. Etwas, das Fleisch will ...

Zum Autor :

Richard Laymon wurde 1947 in Chicago geboren und ist in Kalifornien aufgewachsen. Er hat Englische Literatur erst in Oregon und später wieder in Kalifornien, an der Loyola University in Los Angeles studiert. Bevor er seinen Lebensunterhalt gänzlich mit dem Schreiben bestreiten konnte, arbeitete er u. a. als Lehrer und Bibliothekar. Neben Dutzenden von Romanen veröffentlichte er zahlreiche Kurzgeschichten und wurde zu einem der erfolgreichsten Horrorautoren überhaupt. Der Roman "Parasit" wurde 1988 vom "Science Fiction Chronicle" zum besten Horrorroman gekürt und für den "Bram Stoker Award" vorgeschlagen. Laymon nutzte auch Pseudonyme, z. B. Lee Davis Willoughby für Westernromane oder Carla Laymon für Romanzen. Er verstarb am Valentinstag des Jahres 2001.
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit dem Roman "Die Familie" hat uns Richard Laymon eine tolle spannende Geschichte beschert. Das Cover sprach mich gleich an und machte Lust auf mehr, was auch dann nach dem Klappenentext sich nicht ändert.

Wir haben in dem Buch zwei Handlungsstränge, welche sich aufeinander zu bewegen. Wir begleiten einmal Hank und Chris, deren Töchter in der Höhle eingesperrt sind und zum anderen haben wir da unsere Gruppe in der Höhle die eingeschloßen sind und auch irgendwie raus wollen. Es gibt nur einen Weg der eigentlich verboten und zugemauert ist, was passiert als sie diesen Weg öffnen müsst ihr schon selbst lesen.

Zum einen haben wir Darcey, eine Führerin durch die Höhle und eine sehr taffe junge Frau. Sie hat einerseits eine Menge Mut, aber ist auch sehr ängstlich und hat Verlustängste.

Kyle ist der Sohn des Hotelbesitzers und anscheinend psychisch nicht ganz auf der Höhe. Dieses scheint aber in der Familie zu liegen, denn der Vater und Großvater waren wohl genauso.

Hank und Chris sind zwei besorgte Alleinerziehnede Elternteile, die Angst um Ihre Kinder haben und es deswegen auch durch den verbotenen Teil der Höhle wagen um zu Ihren Töchtern zu kommen. Sie werden von der Angst um Ihre Kinder angetrieben und lassen sich von nichts aufhalten.

Auch alle anderen Charaktere passen ins Buch, ob es die nörgelnden Familienmitglieder sind, überhebliche Halbstarke oder Autoren die aus der Situation das beste machen wollen. Die Charakter sind alle gut ausgearbeitet und in allem ganz rund.

Die Handlungsort konnte ich mir sehr gut vorstellen. Ich konnte mir das Hotelzimmer 115 mit der danebenliegenden Kammer vorstellen, wie auch die Höhle in der die große Gruppe festgesessen hat. Un natürlich alles andere drumherum.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und es macht richtig Spass das Buch zu lesen. Die Seiten fliegen nur so dahin und man merkt garnicht das man sich in großen Schritten dem Ende zu bewegt.

Alles in allem ist das Buch wirklich lesenswert, obwohl mir der gewisse Kick fehlt, was ich mir von einem Buch von "Heyne Hardcore" erwartet habe. Es ist fehlt einfach was. Ich konnte mir schon denken wie es ausgeht und leider war es ein wenig vorausschaubar. Spannung wird aber trotzdem aufgebaut und sie reist nicht ab. Ich hätte mir noch gewünscht von ein paar anderen Charaktern was zu erfahren, wie es mit ihnen weiterging als die Katastrophe vorbei war.

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Die Familie von Richard Laymon

Bewertung :

Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

 

Samstag, 13. Februar 2016

Rezension zu "Cuber - Alles auf Anfang" von Robert Lukasczyk




Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 14.12.2015
Verlag : jung & geistreich Verlag e.K.
Seiten : 304
Preis Print : 9,90 €

Klappentext :

Cuber ist eine postapokalyptische Sci-Fi Geschichte, deren Inhalt in der Zukunft spielt und durch den Protagonisten Emil Junus aus der ersten Person erzählt wird. "Alles ist zerstört. Es herrschen zwei kolossale Spezies auf der Erde, bekämpfen die Menschen und bekriegen sich gegenseitig. Und ich? Ich bin mittendrin." (Emil Junus) Nach einer Beinahe-Kollision mit einem Asteroiden kämpft sich Emil durch verlassene, zerstörte Ortschaften und menschenleere Wälder. Es gibt kaum brauchbare Lebensmittel und zu allem Übel entdeckt er zwei sonderbare Geschöpfe, die scheinbar nichts als Verwüstung und Tod im Sinn haben.

Zum Autor :

Gebürtiger Wittenberger mit Wohnort in Berlin und Zwischenstopp in Halle an der Saale – das bin ich. Robert Lukasczyk. Seit einiger Zeit schreibe ich an Cuber und kann dieses Jahr endlich den ersten Band veröffentlichen. Hauptberuflich schreibe ich allerdings nicht, denn dort kümmere ich mich während meiner Arbeit auf dem Rettungswagen um Notfallpatienten.
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit dem Roman "Cuber - Alles auf Anfang" hat uns Robert Lukasczyk einen tollen Roman gezaubert, der Lust auf mehr macht. Da es sich ja um den 1. Band handelt wollen wir mal hoffen das eine Fortsetzung nicht zu lange auf sich warten läst. Das Cover spricht mich schon sehr an, amn kann nur einen Menschen mit einem Gewehr sehen der eine einsame Strasse lang marschiert. Wieso, weshalb warum möchte man da wissen. Auch der Klappentext ist sehr mysteriös und lässt die Spannung steigen.

In dem Buch erzählt uns Emil seine Geschichte seit dem Beinahe-Zusammenstoss. Wie er ihn erlebt hat und wie er auf der Suche nach seinen Freunden und der Familie ist. Er erlebt Situationen die er erstmal verarbeiten muss und teilweise nicht kann. Er stolpert in eine Sache rein aus der er nicht wieder rauskommt....

Emil ist ein junger Mensch der gerade frisch verliebt ist als es zu dem Beinahe-Zusammenstoß mit der Erde kommt. Er ist noch sehr in seiner Welt gefangen und sieht überall das Gute und möchte die Katastrophe nicht wirklich wahr haben. An gefährliche Situationen geht er sehr leichtfüssig ran und kommt dadurch öfters in brenzlige Lagen aus denen er gerettet werden muss.

Alle anderen Personen die in der Geschichte vorkommen passen sich wunderbar in das Buch ein und sind sehr stimmig. Ich hatte keinen Charakter der mich nicht überzeugen konnte. Selbst die nicht menschlichen Gegner passen sehr gut zur Geschichte, auch wenn sie weiterhin sehr geheimnisvoll sind,

Die Handlungsorte sind sehr gut beschrieben, so dass man immer einen passenden Ort vor seinem inneren Auge hatte. Ich habe mich immer direkt ins Geschehen hineinversetzt gefühlt.

Der Schreibstil des Autors ist mal was anderes. Er ist nicht kompliziert oder mit zu vielen Frendwörtern behaftet, dadurch liest sich das Buch sehr schön und absolut flüssig. Was mir sehr gut gefiel ist, das das Gesprochene etwas größer und das Gedachte etwas kleiner geschrieben wurde im Gegensatz zu dem restlichen Text. Auch der Adjutant der immer zum Schluß eines Kapitels mittels QR-Code und Passwort abgerufen werden kann ist eine tolle Sache. So kann man immer nochmal schauen wer wer ist und was wo war etc. Der Adjutant wächst mit der Geschichte und ist ein echtes Highlight zu dem Buch.

Alles in allem ist es ein wunderbares Buch, doch leider hat mir der letzte Kick noch gefehlt, das wahrscheinlich daran lag das es mehr eine Erzähglung ist und mir Emil einfach aus allen Sachen zu leicht und zu unbeschadet rauskam. Es sind viele Fragen offen geblieben zum Schluß, wo ich doch sehr hoffe das einige davon im nächsten Buch beantwortet werden. Ich werde auf alle Fälle "Cuber" weiterverfolgen und freue mich schon auf den nächsten Teil.

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Cuber - Alles auf Anfang von Robert Lukasczyk

Bewertung :

Dieses Buch bekommt spannende 4 von 5 Sternen

 

Sonntag, 7. Februar 2016

Rezension zu "Heldentaten" von Jörg Benne




Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 07.01.2016
Verlag : Mantikore-Verlag
Seiten : 66
Preis E-Book : kostenlos (07.02.2016)

Klappentext :

Die Helden Huk, Wim und Dalagar nehmen es mit einer brutalen Räuberbande auf, die die wilden Nordlande in Atem hält. In einem weiteren Abenteuer steigen sie in eine Gruft hinab, auf der ein grausiger Fluch lastet.

Klassische Fantasy, mal grimmig, mal humorvoll - immer spannend.

"Jörg Benne gelingt es immer wieder, sein Publikum in den Bann zu ziehen." - Phantastik-News

Zum Autor :

Jörg Benne, 1975 in Bottrop geboren, begann schon in der Grundschule Geschichten zu verfassen. Nach dem Studium der Informatik arbeitete er mehrere Jahre als Software-Entwickler und startete 1999 nebenbei ein Online-Magazin, das er bis heute betreut. 2006 gab er seinen Entwickler-Beruf auf und kümmert sich seither um seine beiden Kinder. Er lebt mit seiner Familie im Rheinland.

Er schreibt sowohl Fantasy-Romane als auch Kinderbücher.
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit der Kurzgeschichte "Heldentaten" hat uns Jörg Benne eine tolle Nachgeschichte zu seinem eigentlichem Roman "Die Stunde der Helden". Auch dieses Cover spricht einen sofort an und man bekommt richtig Lust auf Buch.

In dieser Kurzgeschichte begleiten wir Fehalar auf dem Weg in einer Gastwirtschaft sein Buch unter die Leute zu bringen, hierzu erzählt er dort Geschichten, auf die ich jetzt nicht eingehe, und fesselt so die dortigen Leute.

Felahar ist auch diesmal wieder unser Geschichtenerzähler und fesselt mit dem was er am bestenmacht die Menschen in seiner Umgebung. Diesmal hängt viel von seinem Erfolg ab, denn er muss sein Buch verkaufen.

Auch unsere drei Helden kommen wieder hier vor in den Geschichten von Felahar. Natürlich sind sie wieder furchtlos und trotzen jeder Gefahr. Und wie sollte es sein kommt es wieder zu einer brenzliger Situation weil Dalagar wieder dem weiblichen Geschlecht nachsteigen muss.

Auch in dieser Kurzgeschichte sind die Handlungsort sehr schön beschrieben so das man gleich ein richtiges Bild vor seinen Augen hat.

Der Schreibstil von Jörg Benne ist einfach nur toll. Man merkt garnicht wie schnell man durch die Kurzgeschichte durch ist, es liest sich super flüssig und kommt auch ohne große Fremdwörter aus, was das lesen sehr entspannend macht. Die Kapitel sind auch nicht zulang und machen richtig Spass.

Für mich war diese Geschichte eine Muss, aber auch wer sich für das Buch "Die Stunde der Helden" interessiert ist dieses Buch eine tolle Orientierungshilfe. Dies Kurzgeschichte ist nur zu empfehlen.

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Heldentaten von Jörg Benne

Bewertung :

Von mir bekommt diese Kurzgeschichte 5 von 5 Sternen 

 

Rezension zu "Cold East" von Alex Shaw





Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 12.01.2016
Verlag : Luzifer-Verlag
Seiten : 352
Preis Print : 13,95 €

Klappentext :

MI6 Agent Aidan Snow rettet in der Ukraine einen britischen Staatsangehörigen, der von russischen Aufständischen gefangen gehalten wird.
In den Vereinigten Staaten wird ein Terroranschlag von einem Mann vereitelt, der gar nicht existiert.
In Russland flüchtet ein tschetschenischer Terrorist aus dem sichersten Gefängnis des Landes.
Und aus Afghanistan meldet ein Soldat der Roten Armee, der lange für tot gehalten wurde, eine erschreckende Botschaft: Al-Qaida soll im Besitz einer Atombombe des Typs RA-115A sein, welche unter dem Namen »Kofferatombombe« bekannt ist.

Als die Zusammenhänge zwischen diesen Ereignissen deutlicher werden, sind MI6 und die CIA gezwungen, gemeinsam das weltweit erste Attentat des nuklearen Terrorismus zu verhindern.
Aber wo ist die Waffe, und was ist das Ziel?
Von London bis Langley, Virginia, von Afghanistan bis Tschetschenien und in den Kaukasus müssen die Nachrichtendienste in der ganzen Welt zusammenarbeiten, um die terroristische Bedrohung zu vereiteln.
Die Uhr tickt.
Und niemand weiß, wem er vertrauen kann.
Aidan Snow steht vor seiner größten Herausforderung, und wenn er scheitert, werden Tausende mit ihrem Leben bezahlen.

COLD EAST ist ein internationaler Thriller, perfekt für Fans von David Baldacci, Chris Ryan und Tom Clancy.

Zum Autor :

Alex Shaw lebte während der zweiten Hälfte der 1990er in Kiew in der Ukraine, wo er Schauspiel unterrichtete und ein eigenes Beratungsunternehmen führte, bevor ihn Personalsucher einer Abteilung von Siemens abwarben. Die nächsten paar Jahre führten ihn im Dienst des Konzerns quer durch die ehemalige UdSSR, den Mittleren Osten und Afrika.

Alex ist aktives Mitglied von ITW und CWA, Zusammenschlüssen von Thriller- beziehungsweise Krimiautoren. Er hat die »Aidan Snow SAS«-Serie, deren Bände an die Spitze der Kindle-Verkaufscharts rückten, und die »Delta Force Vampire«-Reihe geschrieben. Werke von Alex erschienen in den Thriller-Anthologien »Death Toll«, »Death Toll 2« und »Action Pulse Pounding Tales 2«

Mit seiner Frau und ihren beiden gemeinsamen Söhnen wohnt er abwechselnd in Kiew und Worthing in England. Man erreicht Alex ber seine Website www.alexwshaw.com; ansonsten könnt ihr ihm auf Twitter folgen (@alexshawhetman) und bei Facebook finden.
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit dem Buch "Cold East" hat uns Alex Shaw einen spannenden Thriller gezaubert. Das Cover hat mich direkt neugierig auf das Buch gemacht. Es sprach mich sofort an wo ich es gesehen habe.

In diesem Buch jagen wir einer "Kofferatombombe" nach mit der ein Aschlag verübt werden soll, nur ist die Frage wo liegt das Ziel und was noch schlimmer ist das sich die verschiedenen Geheimdienste nicht untestützen sondern alle einzeln ermitteln, was natürlich zur Folge hat, das es da Komplikationen gibt. Wer die Bombe bekommt und ob sie gezündet wird werde ich hier  nicht verraten.

Es heißt ja "ein Aiden Snow Thriller" nur leider liest man im ersten Teil wenig von Aiden. Aiden ist ein Geheimagent und einer der Helden. Mir war er ein bischen zu wenig in Erscheinung getreten, so kann man ihn nicht sehr gut einschätzen. Sympathisch ist er einem auf alle Fälle ,nur kommt er mir zu glatt vor. Er ist eine Marke "Superheld" oder auch nur Glückspilz. Er springt dem Tod mir ein wenig zu oft von der Schippe, entweder wird ihm das Leben gerettet oder ein direkter Befehl nicht ausgeführt der seinen sicheren Tod hätte bedeuten müssen.

Harris ist vom CIA und kam einem erst sehr professionell herüber, aber das er dann überläuft ist doch sehr überraschend, daher ist auch das Ende nicht sehr überaschend.

Kischiew ist ein Terrorist der erst im Gefängnis sitzt und dann durch Geheimdienste auf freien Fuss kommt, dass er natürlich dann flüchtet ist klar und er mischt richtig mit in der Geschichte. Er ist ein echter Fanatiker wie man ihn sich vorstellt und auch nicht davon abzubringen.

Auch alle anderen Protagonisten in dem Buch sind sehr Bildhaft und gut beschrieben. Sie passen sich gut in die Geschichte ein, obwohl ich manchmal auch Zuordnungsschwierigkeiten hatte bei der Anzahl dedr Personen. Sie kamen und gingen manchmal auch wieder ehr schnell.

Bei den Handlungsorten hatte ich manchmal so meine Probleme, was aber auch dadurch kam das sie doch öfters sehr schnell wechselten.

Der Schreibstil ist zum größten Teil sehr flüssig, aber durch die schnellen und häufigen Wechsel zwischen den anfangs vielen Handlungssträngen musste ich auch manche Teile öfter lesen um sie richtig zu verstehen. Die Kapitel selbst sind nicht zu lang nur die wie gesagt vielen Wechsel zwischen den Strängen waren sehr anstrengend. Zum Ende wo die Handlungsstränge zusammengeführt werden wird dann die Geschichte ein richtiger Pageturner, weil sich die Geschichte dann nur so weg lesen lässt. Dem Autor ist es aber auch gelungen einen immer wieder auf die falsche Fährte zu schicken und wir werden mit vielen unerwarteten Wendungen überrascht.

Alles in allem ist es ein schöner Agententhriller, den man aber nicht einfach mal so zwischendurch weglesen kann. Man sollte sich schon etwas Zeit für dieses Buch nehmen.

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 Cold East von Alex Shaw

Bewertung :

Von mir bekommt dieser Agententhriller 3 von 5 Sternen

 

Samstag, 6. Februar 2016

Rezension zu "Zum Teufel mit der Hölle" von Michael Barth




Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 06.02.2016
Verlag : Amazon Media EU S.à r.l.
Seiten : 187
Preis E-Book : 2,99 € (06.02.2016)

Klappentext :

»Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist – wandeln die Idioten auf der Erde.«

Die Hölle hat ein Problem, nein eigentlich zwei.
Überbevölkerung und den Teufel selbst. Der Höllenfürst leidet an
einer schizoiden Persönlichkeitsstörung und dem Burn-out-Syndrom.
Außerdem wäre er sowieso viel lieber eine Frau. Dummerweise hatte
er es einst versäumt, diesen scheiß Arbeitsvertrag aufmerksam, zu lesen.

Eigentlich hatte es der Chef der Verdammnis nur gut gemeint,
als er für den Nachschub an frischen Kinderseelen sorgen wollte.
Als durch einen dummen Zwischenfall jedoch alles aus
dem Ruder läuft, sieht der Satan nur noch eine Lösung:
Die völlig verblödeten Gören müssen zurück auf die Erde.

Doch damit sollte das ganze Chaos erst richtig beginnen.

Michael Barth zeigt sein wahres Gesicht.
Seine erste Komödie ist rabenschwarz, extrem bissig,
politisch höchst unkorrekt, völlig verrückt und böser, als
es seine bisherigen Thriller je hätten sein können.
Und das ist vor allem eines: Saukomisch!

Zum Autor :

Michael Barth ist 1970 in Gelsenkirchen geboren.
Der gelernte Mediengestalter für Digital- und Printmedien
hat im November 2014 mit »SuTera« seinen ersten Roman veröffentlicht.
Inspiriert durch seine Kontakte zu anderen Selfpublishern,
deren Buchcover er gestaltet hat, entschied er sich dazu,
das Ruder ebenfalls selbst in die Hand zu nehmen.

Als Querdenker und Idealist schätzt er die Unabhängigkeit dieses Weges heute sehr.
Dem Leser beschert dies ein vielfältiges Universum an Geschichten, die mitunter schwer,
nur einer einzigen Richtung zu zuordnen sind. In der Regel, steht die "Spannung" dabei
aber an erster Stelle. Michael Barth lebt und arbeitet heute mit seiner Familie in Gevelsberg.
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit dem Buch „Zum Teufel mit der Hölle“ hat uns Michael Barth ein richtig humoristisches Buch gezaubert. Schon das Cover macht einen ganz gespannt auf das Buch. Die kräftigen Farben des Covers und der Teufel der sich anscheinend nicht im Griff hat, lässt schon einiges vermuten.

Dieses Buch ist in einer Art Ich-Perspektive geschrieben, wir wandeln mit dem Teufel durch die Hölle und über die Erde. Unteranderem lernen wir auch seine Gedanken kennen und schweifen sehr schnell mal ab.

Melvin unser Teufel hier im Buch ist anscheinend in seine Position nur durch Unachtsamkeit gekommen. Er war mal wieder zu faul den Vertrag sich richtig durchzulesen. Er hat eindeutig ein Problem mit dem Alkohol und auch eine gespaltene Persönlichkeit was ihn aber irgendwie auch sympathisch macht. Er ist auch mit seinem Job überfordert obwohl er keinerlei Gefühle entwickeln sollte verliebt er sich dennoch. Melvin ist mit überaus sympathisch und man kann ihn nur lieben.

Auch die anderen kleinen Nebencharaktere sind Michael Barth sehr gut gelungen und passen in das Buch wie die Faust aufs Auge. Auch wenn viele Charaktere nur kurz erscheinen passen sie sich doch sehr gut in die Geschichte ein.

Die Handlungsorte sind nun doch nicht sehr viele, aber die die hier vorkamen konnte man sich gut vorstellen. Ich habe nun eine genaue Vorstellung von der Hölle und auch von der Wolke Sieben.

Michael Barth hat einfach nur eine super tolle Schreibweise, es liest sich einfach nur so flüssig dahin und man mag gar nicht mehr aufhören. Die kurzen Kapitel sind einfach nur Super, denn so kann man auch mal nur eine kurze Zeit lesen.

Von mir bekommt dieses Buch eine absolute Leseempfehlung. Man kommt aus dem schmunzeln und lachen absolut nicht mehr raus so lustig ist dem Autor das Buch gelungen.

Amazonlink :

Zum Teufel mit der Hölle von Michael Barth

Bewertung :

Dieses Buch bekommt höllische 5 von 5 Punkte von mir.

 

Montag, 1. Februar 2016

Rezension zu "EVIL" von Jack Ketchum




Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 01.01.2006 (4. Auflage)
Verlag : Heyne Hardcore
Seiten : 336
Preis Print : 8,95 €

Klappentext :

Jack Ketchums beunruhigender, grenzüberschreitender Horrorthriller gilt unter Experten als eines der großen Meisterwerke des Genres. Die Geschichte eines Jungen, der inmitten einer amerikanischen Vorstadtidylle mit unvorstellbaren Grausamkeiten konfrontiert wird, steigt tief hinab in die Abgründe der menschlichen Psyche. Nachdem der brillant geschriebene Roman viele Jahre unter der Hand als geheimer Klassiker die Runde gemacht hatte, erhält er jetzt nicht zuletzt dank Stephen King, der zu diesem Werk auch eine ausführliche Einleitung verfasst hat, die verdiente Aufmerksamkeit und erscheint nun endlich auch als deutsche Erstausgabe.

Zum Autor :

In seinem früheren Leben war Jack Ketchum (geboren 1946) Lehrer, Schauspieler, Holzhändler, Literaturagent und Getränkeverkäufer. Damals hieß er noch Dallas Mayr; Jack Ketchum ist das Pseudonym für sein Leben als Autor. Seit Anfang der 80er-Jahre verfasst er Horrorromane, Schmerz und Gewalt, Spannung und Sex bestimmen ihre Atmosphäre. Seine erste Veröffentlichung - "Beutezeit" - wurde zunächst als Pornografie hart kritisiert. Jack Ketchum selbst war nicht dieser Meinung, überließ es aber seinen Lesern, sich ein eigenes Urteil zu bilden. Inzwischen zählt man seine Bücher zu den Meisterwerken des Horrorgenres.
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit dem Buch "EVIL" hat uns Jack Ketchum einen sehr schockierendes Buch beschert. Das selbst lässt nicht vermuten was in dem Buch steckt

In dem Buch erzählt David aus seiner Kindheit. Wie er Meg kennenlernt und was sie alles erleben, aber auch was Meg von ihrer Tante Ruth und von ihren Cousins angetan wird. David macht sich immer wieder Selbstvorwürfe weil er nichts gegen Ruzth und ihre Söhne unternimmt. Er versucht sich alles schön zu reden, da er ja selbst nichts macht, aber trotzdem quält ihn das schlechte Gewissen.

David ist ein Junge der in den 50er Jahren lebt. Er ist sehr aufgeweckt anfangs und macht sich über nicts Gedanken. Als er Meg das erste Mal sieht, ist er von Ihr regelrecht fasziniert. Im Verlaufe des Buches verändert sich David aber. Er wird nachdenklich und geht mit sich selbst ins Gericht. Er möchte gerne helfen aber traut sich nicht, da er sehr von Ruth eingeschüchtert ist.

Meg ist junges Mädchen das auch noch eine Schwester, Susan, hat, die beiden haben ihre Eltern bei einem Unfall verloren und leben jetzt bei Ihrer Tante Ruth. Meg ist ein aufgeschlossenes Mädchen, welche aber von Ruth nur als Dienstmädchen missbraucht wird. Egal was sie macht sie kann es Ruth nicht rechtmachen. Sie wird im Verlaufe des Buches auch in den Keller gesperrt und da geht ein echtes Mytherium für sie los. Sie nimmt alles hin und ist ansonsten auch sehr stark für ihre Schwester. Sie kann einem nur Leid tun und man wünscht niemanden das was ihr zugestoßen ist.

Ruth ist eine alleinerziehende Mutter, die mit der Welt nicht wirklich klarkommt. Sie wird von vielen Jungs als Cool angesehen, da es bei ihr auch mal Bier gibt etc. Ruth aber lässt ihre ganze Wut für die Fehler die sie selbst in ihrem Leben gemacht hat an Meg aus. Sie hat in dieser Hinsicht kein Unrechtsbewusstsein. Sie schaut bei den Taten die ihre Söhne und später auch andere Kinder der Strasse Meg antuen zu und stachelt bzw. leitet sie auch noch an. Manchmal macht sie auch dabei mit.

Alle anderen Charaktere egal wie krank sind gut in die Geschichte eingearbeitet und passen sich sehr gut ein.

Die Orte an den die einzelnen Szenen spielen konnte ich mir immer sehr gut vorstellen. Icvh kannte mich im Haus von Ruth aus, so wie ich mir auch den Bach mit dem Stein sehr gut vorstellen konnte.

Der Schreibstil von Jack Ketchum ist sehr flüssig und das Buch liest sich einfach so weg. Die Kapitel sind nicht zu lang aber auch die kurzen haben alles gesagt. Sehr gut fand ich das die eine Szene nicht vom Autor beschrieben wurde, das wäre doch zu viel gewesen denke ich.

Das Buch regt zum nachdenken an, vorallem weil man sich gut vorstellen kann das es auch heutzutage noch immer passieren kann, was in einer Zeit wie heute doch schon sehr erschreckend ist.

Ich kann nur sagen das das Buch wirklich lesenswert ist, aber man doch gute Nerven braucht dafür.

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EVIL von Jack Ketchum

Bewertung :

Von mir bekommt das Buch schockierende 5 von 5 Punkten