Samstag, 13. Februar 2016

Rezension zu "Cuber - Alles auf Anfang" von Robert Lukasczyk




Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 14.12.2015
Verlag : jung & geistreich Verlag e.K.
Seiten : 304
Preis Print : 9,90 €

Klappentext :

Cuber ist eine postapokalyptische Sci-Fi Geschichte, deren Inhalt in der Zukunft spielt und durch den Protagonisten Emil Junus aus der ersten Person erzählt wird. "Alles ist zerstört. Es herrschen zwei kolossale Spezies auf der Erde, bekämpfen die Menschen und bekriegen sich gegenseitig. Und ich? Ich bin mittendrin." (Emil Junus) Nach einer Beinahe-Kollision mit einem Asteroiden kämpft sich Emil durch verlassene, zerstörte Ortschaften und menschenleere Wälder. Es gibt kaum brauchbare Lebensmittel und zu allem Übel entdeckt er zwei sonderbare Geschöpfe, die scheinbar nichts als Verwüstung und Tod im Sinn haben.

Zum Autor :

Gebürtiger Wittenberger mit Wohnort in Berlin und Zwischenstopp in Halle an der Saale – das bin ich. Robert Lukasczyk. Seit einiger Zeit schreibe ich an Cuber und kann dieses Jahr endlich den ersten Band veröffentlichen. Hauptberuflich schreibe ich allerdings nicht, denn dort kümmere ich mich während meiner Arbeit auf dem Rettungswagen um Notfallpatienten.
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit dem Roman "Cuber - Alles auf Anfang" hat uns Robert Lukasczyk einen tollen Roman gezaubert, der Lust auf mehr macht. Da es sich ja um den 1. Band handelt wollen wir mal hoffen das eine Fortsetzung nicht zu lange auf sich warten läst. Das Cover spricht mich schon sehr an, amn kann nur einen Menschen mit einem Gewehr sehen der eine einsame Strasse lang marschiert. Wieso, weshalb warum möchte man da wissen. Auch der Klappentext ist sehr mysteriös und lässt die Spannung steigen.

In dem Buch erzählt uns Emil seine Geschichte seit dem Beinahe-Zusammenstoss. Wie er ihn erlebt hat und wie er auf der Suche nach seinen Freunden und der Familie ist. Er erlebt Situationen die er erstmal verarbeiten muss und teilweise nicht kann. Er stolpert in eine Sache rein aus der er nicht wieder rauskommt....

Emil ist ein junger Mensch der gerade frisch verliebt ist als es zu dem Beinahe-Zusammenstoß mit der Erde kommt. Er ist noch sehr in seiner Welt gefangen und sieht überall das Gute und möchte die Katastrophe nicht wirklich wahr haben. An gefährliche Situationen geht er sehr leichtfüssig ran und kommt dadurch öfters in brenzlige Lagen aus denen er gerettet werden muss.

Alle anderen Personen die in der Geschichte vorkommen passen sich wunderbar in das Buch ein und sind sehr stimmig. Ich hatte keinen Charakter der mich nicht überzeugen konnte. Selbst die nicht menschlichen Gegner passen sehr gut zur Geschichte, auch wenn sie weiterhin sehr geheimnisvoll sind,

Die Handlungsorte sind sehr gut beschrieben, so dass man immer einen passenden Ort vor seinem inneren Auge hatte. Ich habe mich immer direkt ins Geschehen hineinversetzt gefühlt.

Der Schreibstil des Autors ist mal was anderes. Er ist nicht kompliziert oder mit zu vielen Frendwörtern behaftet, dadurch liest sich das Buch sehr schön und absolut flüssig. Was mir sehr gut gefiel ist, das das Gesprochene etwas größer und das Gedachte etwas kleiner geschrieben wurde im Gegensatz zu dem restlichen Text. Auch der Adjutant der immer zum Schluß eines Kapitels mittels QR-Code und Passwort abgerufen werden kann ist eine tolle Sache. So kann man immer nochmal schauen wer wer ist und was wo war etc. Der Adjutant wächst mit der Geschichte und ist ein echtes Highlight zu dem Buch.

Alles in allem ist es ein wunderbares Buch, doch leider hat mir der letzte Kick noch gefehlt, das wahrscheinlich daran lag das es mehr eine Erzähglung ist und mir Emil einfach aus allen Sachen zu leicht und zu unbeschadet rauskam. Es sind viele Fragen offen geblieben zum Schluß, wo ich doch sehr hoffe das einige davon im nächsten Buch beantwortet werden. Ich werde auf alle Fälle "Cuber" weiterverfolgen und freue mich schon auf den nächsten Teil.

Amazonlink :

Cuber - Alles auf Anfang von Robert Lukasczyk

Bewertung :

Dieses Buch bekommt spannende 4 von 5 Sternen

 

1 Kommentar:

  1. Das klingt sehr ugt. Ich kann mir das Buch in vielen Facetten gut vorstellen. Und die Kritik am Ende fand ich gut :-)

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