Sonntag, 26. Juni 2016

Rezension zu "Hammer of the North - Die Söhne des Wanderers" von Harry Harrison



Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 15.06.2016
Verlag :  Mantikore-Verlag
Seiten : 560
Preis Print : 14,95 €

Klappentext :

Es herrschen finstere Zeiten in England des Jahres 865.
Während sich die Königreiche gegenseitig bekriegen, lenken mächtige Bischöfe das Land und füllen ihre Kammern mit Gold. Niemand – weder König noch Knecht – wagt es, sich der Kirche zu widersetzen. Doch nun droht eine neue Gefahr: kriegerische Nordmänner, die nur Ihren Göttern dienen, haben Englands Küsten erreicht und ziehen mordend durch die Lande. Inmitten dieser Gefahren gerät das wikingische Halbblut Shef zwischen die Fronten. Schon bald muss er seinen eigenen Weg finden und sich entscheiden, welchen Göttern er folgen soll…

Zum Autor :

Harry Harrison ( geb. 12. März 1925 in Stamford, Connecticut, gest. 15.August 2012 in Crowborough, East Sussex, England), geboren unter dem Namen Henry Maxwell Dempsey, war ein US-amerikanischer Science-Fiction-Schriftsteller. Er veröffentlichte auch unter diversen weiteren Pseudonymen wie Felix Boyd, Leslie Charteris und Hank Dempsey.
Ebenso ist er als Herausgeber, Redakteur, Kritiker und Comic-Texter tätig gewesen. Harry Harrison hat im Verlauf seines Lebens in verschiedenen Teilen der Welt gelebt, so unter anderem in Mexiko, England, Dänemark und Italien. Zuletzt wohnte er in Dublin. In seinen Büchern wird die Kunstsprache Esperanto häufig als Lingua franca künftiger Welten eingesetzt, besonders in der Stahlratten-Serie und der Todeswelt-Trilogie.
(Quelle Wikipedia)


Rezension :

Mit dem Buch "Hammer of the North - Die Söhne des Wanderers" hat uns Harry Harrison einen wirklich tollen Roman beschert. Das Cover hat mich sofort in seinen Bann gezogen als ich es nur gesehen hatte. Es hat etwas geheimnissvolles und mystisches an sich.

In dem Buch sind wie mit Shef unterwegs, der sich durch eine gewissene Gerissenheit und Schlauheit vom eigentlichen Sklaven in England hochbefördert wird. Er hat an verschiedenen Plätzen zu kämpfen mit verschiedenen Gegnern, welche er durch gerissene Schachzüge zum verzweifeln bringt.

Shef ist in dem Buch für mich die Hauptperson, die aber auch in der gesamten Geschichte die größte Entwicklung durchmacht. Vom eigentlichen Sklaven entwickelt er sich zum schlauen Kriegsherrn, der durch gerissene Schachzüge seine Feinde in die Flucht schlagen kann. Er bringt eine gewisse Fertigkeit als Schmied mit und durch seine Träume wird er auf einige Wege gebracht, die ihm viel Beachtung bringen. Er kann dadurch sich das Vertrauen bestimmter Personen erarbeiten.

Ivar ist einer der Söhne von Ragnar, die den Tod ihres Vaters durch die Engländer rächen wollen. Er ist für mich zu verbohrt auf eine bestimmte Sache und kommt mir dadurch sogar arrogant vor. Er denkt er ist unbezwingbar und durch Mord und Totschlag hält er die Angst seiner Untergebenen auch aufrecht. Im verlaufe des Buches bekommt er auch ein persönliches Problem mit Shef und verbeißt sich zu sehr darin, was auch sein Untergang ist.

Auch alle anderen Charaktere die im Buch vorkommen sind wirklich sehr bildlich und auch tiefgründig. Sie passen sich alle wunderbar in die Geschichte ein und man erfährt ausreichend Hintergrundinformationen zu jeder Person. Nach meiner Meinung sind die Beschreibungen vollkommen ausreichend.

Bei den Handlungsorten muss ich sagen konnte ich mir nicht immer einen Ort vor Augen holen, da mir dort widerum teilweise ein paar Beschreibungen fehlten, vor allem wenn es um Gebäude oder Ortschaften ging. Bei Schlachten auf freiem Feld oder in der Natur ist den Gedanken natürlich freier Raum gelassen.

Der Schreibstil von Harry Harrison ist sehr flüssig. Durch die kursiv abgesetzten Träume von Shef war das auseinanderhalten von Traum und Geschehen doch sehr einfach. An manchen Stellen hätte ich es mir aber ein wenig bildlicher gewünscht. Die Kapitel selbst haben die richtige Länge, sie sind mit durchschnittlich 20 Printseiten nicht zu lang und man hat immer mal einen Punkt wo man Pause machen kann. Bei den ganzen "nordischen" Ausdrücken hätte ich mir aber ein kleines Register am Ende des Buches gewünscht.

Trotz der erwähnten Kleinigkeiten kann ich dieses Buch wirklich jedem empfehlen der gerne Geschichten über Wikinger liest. Ich werde auch die nächsten Teile bestimmt lesen.

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Hammer of the North - Die Söhne des Wanderers von Harry Harrison

Bewertung : 

Dieser Roman erhält von mir spannende 5 von 5 Sterne

 

Sonntag, 19. Juni 2016

Rezension zu "Black Shuck : Alte Wunden" von Ian Graham



Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 30.04.2016
Verlag : Luzifer-Verlag
Seiten : 494
Preis E-Book : 2,99 € (19.06.2016)

Klappentext :

NICHTS bleibt für immer verborgen …

Viele Jahre lebte Declan McIver, ein ehemaliger IRA-Terrorist, unter dem Radar – als erfolgreicher Geschäftsmann, verheiratet mit einer schönen Frau – aber sein Leben sollte sich schlagartig ändern.
Als ein Treffen mit einem alten Freund buchstäblich in Flammen aufgeht, findet sich Declan auf der Flucht vor einer schattenhaften Verschwörung wieder, die vor nichts Halt macht, um ihre niederträchtigen Absichten um ein streng gehütetes Geheimnis zu wahren.

Um zu überleben, muss er an sein altes Leben anknüpfen – etwas, wohin er nie zurückkehren wollte.
Als seine Identität offenbart wird, sich die Ereignisse überschlagen und alles außer Kontrolle gerät, muss sich Declan entscheiden, welchen Preis er für diesen Kampf zu zahlen bereit ist.

Intrigen, Machtspiele, der Kampf um die nackte Existenz … eine explosive Mischung, die spannende Lesestunden verspricht.

Zum Autor :

Ian Graham kam an einem 4.Juli in New Hampshire zur Welt und feiert bereits in der dritten Generationseiner Familie gemeinsam in den Vereinigten Staaten von Amerika Geburtstag. Er arbeitet seit je als Privatunternehmer und interessiert sich für Politik, Religion sowie Geschichte. Seine Erzählungen und Figuren handeln von brisanten Konflikten, die entstehen, wenn diese drei Gebiete aufeinandertreffen.
Seine Werke wurden bereits in Anthologien veröffentlicht,  wo er sich zwischen Bestseller-Thrillerautoren tummelte, etwa Matt Hilton, Stephen Leather, Adrian Magson und Zoe Sharpe. Ian lebt mit seiner Frau und zwei Töchtern in den Blue Ridge Mountains im Osten der USA.
(Quelle Luzifer-Verlag)

Rezension :

Mit dem Thriller "Black Shuck : Alte Wunden" hat uns Ian Graham ein wirklich spannendes  Buch gezaubert, indem mir aber einiges einfach zu glatt ging. Das Cover hat mich sofort angesprochen, es wirkt sehr geheimnisvoll mit dem Maskierten oben und unten mit dem Bild des Hauses.

In dem Buch kämpft Declan McIver um seine Unschuld und muss dafür mit seiner Frau flüchten. Man legt ihm ein Attentat zur Last welches er nicht begangen hat. Um seine Unschuld zu beweisen muss Declan zu alten Gewohnheiten zurückkehren, die er eigentlich hinter sich lassen wollte.

Declan McIver ist ein ehemaliger IRA-Terrorist der sich aber schon lange eine  neue Existenz in Amerika aufgebaut hat und den amerikanischen Traum lebt. Dank seiner ehemaligen Ausbildung überleben er und seine Frau Constance nur die ganze Sache. Im Verlaufe des Buches bemerkt man seine Abgebrühtheit und seine Weitsicht, durch die er sich immer wieder in Sicherheit bringt und überleben kann. Für mich kam er sehr sympathisch und auch loyal seinen Freunden gegenüber vor.

Kemiss ist einer der Drahtzieher gegen Declan und zieht eine Menge Fäden, denkt aber anscheinend auch das er Dank seiner Stellung als Senator unangreifbar ist. Er kam mir sehr überheblich und arrogant vor, für ihn bedeuten Menschenleben nichts. Er wird erpresst und durch seine Mithilfe an dem ganzen Komplot hofft er das seine Homosexualität nicht zu Tage kommt. Für mich kam er sehr unsympathisch rüber und ich hätte ihm ein anderes Ende gewünscht.

Auch alle anderen Charaktere sind in diesem Buch wunderbar ausgearbeitet und haben alle ihren Hintergrund den man zu den richtigen Zeitpunkten erfährt. Sie passen sich alle wunderbar in die Geschichte und wirken nirgends fehlplaziert.

Die Handlungsorte sind alle sehr gut beschrieben, ich konnte mir einen passenden Ort vor meinen Augen vorstellen und fand es auch sehr schön das nicht jedes noch so kleine Detail beschrieben wurde, welches meiner Meinung nach nur den Lesefluß gestört hätte.

Der Schreibstil des Autors ist sehr flüssig und man liest das Buch nur so weg, was aber auch der stetigen Spannung die herrscht geschuldet ist, man möchte einfach nur weiterlesen. Auch die kurzen Kapitel fand ich sehr schön, denn so hat man auch mal einen Punkt wo man mal eine Pause machen kann, was aber auch dazu verleitet nochmal schnell ein Kapitel zu lesen.

Alles in allem ist dieser Thriller absolut lesenswert für alle die auf Agententhriller und Thriller mit Hintergrund IRA stehen. Ich habe es nicht bereut und würde mich freuen mehr von diesem Autor lesen zu können.

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Black Shuck : Alte Wunden von Ian Graham

Bewertung :

Dieser Thriller bekommt von mir 4 von 5 Sternen

 

Sonntag, 12. Juni 2016

Rezension zu "Blut und böser Mann" von Elias Haller





Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 14.03.2016
Verlag : CreateSpace Independent Publishing Platform
Seiten : 314
Preis Print : 9,99 €

Klappentext :

Der Weiße Wolf ist heimtückisch, erbarmungslos und tödlich. Dabei ist er nur ein Gerücht.
Bis er seine Beute findet ...

Nachdem ein Jagdwaffenhersteller, dessen Frau und die Tochter spurlos verschwinden, bittet ein Kollege Kriminalhauptkommissar Erik Donner um einen dubiosen Gefallen. Unter Umgehung sämtlicher Dienstvorschriften soll er helfen, den Vermisstenfall aufzuklären.
Von da an dreht sich die Spirale des Verbrechens unaufhaltsam. Mehr und mehr Menschen schweben in Lebensgefahr. Alles deutet darauf hin, dass jemand einen Rachefeldzug führt. Doch dieser jemand sollte längst tot sein.

Zum Autor :

Elias Haller, Jahrgang 1977, lebt in einer sächsischen Großstadt. Den Zündstoff für seine packenden Thriller bezieht er aus seiner beruflichen Erfahrung mit Rechtsbrechern und deren Opfern. Seine Leidenschaft fürs Schreiben ermöglicht es ihm, (kaltblütige) Mörder und (tragische) Helden aufeinander loszulassen, ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben.

Unter dem Pseudonym Nicholas Vega veröffentlichte er zudem im Jugendbuchgenre mehrere Fantasy-Bestseller und schaffte es damit 2013 auf Platz 1 der Amazon Kindle Charts. "Der Junge, der Glück brachte" war zudem Preisträger beim Autoren@Leipzig Award der Leipziger Buchmesse 2014 (Platz 3).

Rezension :

Mit dem Thriller "Blut und böser Mann" präsentiert uns Elias Haller den dritten Fall um Kriminalhauptkommissar Erik Donner. Das Cover passt wunderbar und unverkennbar zu der Serie um Erik Donner und gefällt mir sehr gut.

Im dritten Fall von Kriminalhauptkommissar Donner ermittelt er in einem Entführungsfall. Nicht das er beurlaubt wird, nein auch seine ihm zugetelte Praktikantin wird ermordet. Natürlich ermittelt er trotzdem weiter und handelt sich und seiner Kollegin Anne Kolka ein Menge Ärger ein. Eine wirklich Spannende Jagd nach den Entführern, Mördern und deren Handlangern begint.

Kriminalhauptkommissar Erik Donner ist ein Bulle vom alten Schlag. Er geht nach seinem Gefühl und ermittelt auf eigene Faust egal was kommen mag. Als ehemaliger Boxer geht er auch keiner Konfrontation aus dem Weg, oftmals zum Leid seiner Gegner. Mir persönlich ist Donner sehr sympathisch und ein alter Haudegen, so wie ich mir einen Kommissar vorstelle. Auf Dienstvorschriften pfeift er, was natürlich bei seinen Vorgestzten nicht gut ankommt.

Kriminaloberkommissarin Anne Kolka ist eine Kollegin von Donner, welche auch Gefühle für ihn hegt. Leider wird sie vermeintlich von Donner vor den Kopf gestoßen und sie spielt die eingeschnappte. Man merkt wie eifersüchtig sie auf andere weibliche Personen ist. Sie  ist Donner meiner Meinung nach total verfallen, weil sie ihm auch nichts ausschlagen kann obwohl sie die Vernünftigere der Beiden ist. Auf mich macht sie als alleinerziehende Mutter einen sehr kompetenten Eindruck und sie steht anscheinend mit beiden Beiden fest im Leben.

BKA-Agent Rammler war mir von Anfang an sehr unsympathisch und ich wurde auch nicht enttäuscht. Er tritt sehr arrogant auf und versucht die Wahrheit zu verbiegen, was auch am Schluß sehr deutlich wird.

Alle anderen im Buch auftretenden Personen sind sehr passend gewählt und auch sehr gut ausgearbeitet. Sie passen sich wunderbar in die Geschichte ein und haben alle ihren Hintergrund, den man erfährt soweit es wichtig ist.

Die Handlungsorte konnte ich mir alle wunderbar vorstellen, da sie ausreichend beschrieben waren, ich fand es wurden nicht zu viele unwichtige Details beschrieben, die den Lesefluss nur wieder unterbrochen hätten.

Der Schreibstil von Elias Haller kann man als wunderbar und absolut flüssig beschreiben, das Buch liest sich nur so weg. Die kurzen Kapitel lesen sich schnell und man hat immer mal einen Punkt an dem man mal eine Pause einlegen kann, obwohl man das garnicht möchte. Bei dem Thriller wird man von Anfang an gefesselt und die Spannung bricht bis zum Ende einfach nicht ab. Auch wurde auf komplizierte Sätze und Fremdwörter verzichtet, sogar bei den Namen hat man keine Probleme, selbst bei den russischen nicht.

Ich kann den dritten Fall von Erik Donner allen Thriller-Fans ans Herz lesen, ich werde bestimmt auch alle weiteren Fälle von Kriminalhauptkommissar Donner lesen.

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Blut und böser Mann von Elias Haller

Bewertung :

Dieser Thriller erhält von mir spannende 5 von 5 Sternen

 

Samstag, 11. Juni 2016

Rezension zu "Auf Leben und Tod" von Martin S. Burkhardt



Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 29.12.2015
Verlag : Luzifer-Verlag
Seiten : 284
Preis Print : 12.99 €

Klappentext :

Henry, ein gewalttätiger, kaputter Mann, besitzt geeignete Räume. Er fängt Frauen und Männer ein und zwingt sie in seinen unterirdischen Katakomben zum Sex.
Eine neue Generation wächst heran, die das Tageslicht niemals gesehen hat. Bereits von klein auf müssen die Kinder lernen, sich zu behaupten. Henry ist ein Fan von brutalen Ultimate-Kämpfen und möchte diese Kämpfe zum Mittelpunkt seines unterirdischen Reiches machen.
Aus den Kindern werden im Laufe der Jahre Jugendliche. »Einfache« Kämpfe reichen Henry nicht mehr aus. Von nun an geht es auf Leben und Tod.

Zum Autor :

Martin S. Burkhardt, Jahrgang 1970, hat eine grundsolide kaufmännische Ausbildung absolviert, Pressearbeit für verschiedene Theater gemacht und als freier Redakteur gearbeitet. 2002 gründete er die Musicalzeitschrift »Blickpunkt Musical«, kurze Zeit später die »Akademie Modernes Schreiben«, deren Geschäftsführer er ist.
2007 war er unter den Finalisten beim »rotfuchs Schreibwettbewerb«. Seitdem gilt seine große Leidenschaft der Gänsehaut anderer Leute und dem Verfassen unheimlich gruseliger Geschichten. 
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit dem Thriller "Auf Leben und Tod" hat uns Martin S. Burkhardt ein wirklich schockierendes Buch beschert, wo aber auch die Frage aufkommt ob sowas wirklich passieren kann. Das Cover hat mich sofort in seinen Bann gezogen, im oberen Teil das blutverschmierte Gesicht einer Frau und im unteren Teil ein anscheinend verlassener Hof im nirgendwo. Es wirkt auch sehr düster und das gefällt mir, denn es lässt auf eine tolle Geschichte hoffen.

In dem Buch bewegen wir uns mit Henry, einem meiner Meinung nach völligen Pychopathen, der sich eine Welt erschaffen hat in der er der "König" ist und er die Regeln vorgibt.

Henry ist ein Psychopath wie man ihn sich vorstellt. Er wurde in seiner Kindheit von seinem Vater nur erniedrigt  und geschlagen, was auch zum Teil bestimmt an der Alkoholsucht des Vaters lag, aber auch von seiner Mutter wurde er geschlagen und missbraucht, sowas geht an Niemanden spurlos vorbei. Nach dem Tod seiner Eltern erschafft er sich seine unterirdische Welt, in die er selbstverschleppte und auch gekaufte Menschen steckt und sie hält wie Tiere. Er nimmt sich alles was er will unter anderem auch die Mädchen und lässt die Bewohner seiner Unterwelt gegeneinander bis zum Tod kämpfen. Henry ist meinen Augen ein kranker Mensch der in seiner eigenen Welt lebt.

Aldiana ist ein Mädchen der zweiten Generation in der Unterwelt und in Alona verliebt, welcher ihre Gefühle auch erwidert. Sie scheint einen Sonderstatus zu haben bei Henry, der auch noch aufgelöst wird im Verlaufe der Geschichte. Sie trainiert sehr hart und schafft es sogar die vermeindlich beste Kämpferin in einem Kampf zu töten. Für mich ist Aldiana eine sehr selbstbewusste Person für ihr Alter, die weiß was sie will und nie aufgibt eine Lösung zu finden.

Auch die anderen Charaktere die in dem Buch vorkommen passen sich sehr gut in die Geschichte ein und sind ihrer Wichtigkeit nach gut ausgearbeitet. Sie haben Hintergrund den man mal mehr oder weniger erfährt, aber die Informationen reichten mir völlig aus.

Die Handlungsorte waren am Anfang für mich eher schwer vorstellbar, da es sehr verwirrend war, aber mit der Zeit hat man sich dran gewöhnt man fand sich sogar in der unterirdischen Welt zurecht.

Der Schreibstil von Martin S. Burkhardt ist einfach nur toll, das Buch liest sich sehr flüssig und die Kapitel sind nicht zu lang oder zu kurz. Es gibt kaum verschachtelte Sätze oder zu mindestens kam es mir nicht so vor und es wurde auch auf zu viele Fremdwörter verzichtet, was das lesen zu einem Genus macht. Ich fand den Schreibstil sehr entspannend und die Seiten flogen nur so dahin, man merkte garnicht wie schnell das Buch zu Ende gelesen war.

Alles in allem kann ich dieses Buch allen empfehlen, die gerne etwas schockierendes lesen wollen was nicht ganz alltäglich ist, aber widerum einem zum nachdenken bringt. Ich stelle mir echt die Frage ob es das wirklich geben kann. Sind manche Menschen echt so manipulierbar das sie anderen alles glauben und ihnen hörig sind ?

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Auf Leben und Tod von Martin S. Burkhardt

Bewertung :

Von mir erhält dieser Thriller absolut schockierende 
5 von 5 Sternen

 

Sonntag, 5. Juni 2016

Rezension zu "Hillmoor Cross" von Shannon Crowley



Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 19.05.2016
Verlag : edition oberkassel
Seiten : 301
Preis Print : 11,99 €

Klappentext :

Der attraktive Jake aus Hillmoor Cross entführt, betäubt und missbraucht einen kleinen Jungen. Dabei wird er überrascht und muss improvisieren. Als er feststellt, dass der Junge die Tat nicht überlebt hat und dessen Leiche verschwinden lassen will, kommt ihm etwas in die Quere. Nach zweitägiger Bewusstlosigkeit, trifft er auf eine Situation, mit der er am allerwenigsten gerechnet hat und die Schlinge um ihn zieht sich immer enger …

Zur Autorin :

Shannon Crowley Jahrgang 1965, wurde in der Festspielstadt Bayreuth geboren. Den Wunsch als Schriftstellerin zu arbeiten hatte sie bereits mit 13 Jahren. Doch zunächst machte sie eine Ausbildung zur Bürokauffrau, heiratete und bekam zwei Töchter. 2008 hat sie ihre erste Kurzgeschichte für die Erlebnispresse geschrieben und verkauft. Unzählige ‚Wahre Geschichten’ folgten ebenso Kurzkrimis für Zeitschriften. Im Juli 2014 erschien ihr erster Krimi mit dem Titel ‚Fränkische Verführung’ beim Emons Verlag in Köln. ‚Hillmoor Cross’ ist ihr erster Thriller, spielt in Irland und erscheint bei edition oberkassel. Die unter Pseudonym arbeitende Schriftstellerin lebt mit ihren Töchtern in Oberfranken. 
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit dem Buch "Hillmoor Cross" hat uns Shannon Crowley einen atemberaubenden und schockierenden Thriller beschert, der einen von den ersten Seiten an nur fesselt. Das Cover ist mit der roten Tür ein absoluter Hingucker, die Tür sticht sofort ins Auge und dadurch macht das Buch auf sich Aufmerksam.

In dem Buch begleiten wir Jake, der seine pädophilen Wünsche auslebt und auch nicht dazu kommt sie auszuleben. Schon beim ertsen Mal kommt es zu einem Zwischenfall und sein erstes Opfer stirbt. Dann nimmt das Unheil sein Lauf. Inspektor Dunn nimmt die Ermittlungen auf und tappt Anfangs im Dunkeln, nur durch einen Zufall wird Dunn auf Jake Almond Aufmerksam und er verbeißt sich in ihm warum weiß er glaube ich auch nicht.

Jake ist ein Pädophiler wie man ihn sich nicht vorstellen möchte. Er entführt Kinder, betäubt sie um sie dann zu missbrauchen und will sie dann sich wieder selbst überlassen, nur leider klappt es nicht so und er wird zum Mörder. Im Verlauf der Geschichte wird er immer abgebrühter und skruppelloser. Ihm ist alles egal Hauptsache seine Taten kann er irgendwie vertuschen. In einigen Momenten hat er mehr Glück als Verstand, was ihn aber zu guterletzt nicht vor seiner Strafe beschützt. Für mich sind solche Menschen einfach nur Abschaum.

Lacey ist eine Krankenschwester, die sich an Jake ranmacht. Sie ist nicht gerade das was man eine schöne Frau nennt, denn sie scheint etwas stämmiger zu sein und sich auch nicht sonderlich zu pflegen und zu stylen, zumindestens scheint ihr Klamottenstil sehr bequem aber nicht gerade modisch zu sein. Die letzten Jahre hat sie ihre Schwester gepflegt, diese ist aber auch vor kurzem gestorben und daher stürzt sie sich jetzt in Beziehungen oder versucht es zumindestens. Mir scheint das sie ein wenig zu Naiv ist bzw sie klammert sich an twas was nicht da ist. Auch schnüffelt sie bei Jake rum und macht sich so natürlich keine Freunde. Sie will zwar sich bei Jake einschleimen aber egal was sie macht sie macht es falsch. Für mich ist diese Frau irgendwie Krank im Kopf.

Dunn ist Inspektor und alleinerziehender Vater. Nicht das seine Tochter ihn nervt wegen mehr Taschengeld und einer Reise nach Schottland, nein jetzt muss er auch noch den Mord an einem kleinen Jungen aufklären. Lange tappt er im dunkeln und wird nur durch einen Zufall auf Jake Aufmerksam. Mir ist Dunn sehr sympathisch, denn e rlässt sich auch von seinem Gefühl leiten und nicht nur von den Beweisen. Auch gefällt mir das er mal ein Vater ist der seine Tochter alleine erzieht und mit all den Problemen klar kommen muss.

Auch alle anderen Personen die ihn dem Buch vorkommen sind mir sehr schlüssig und passen sich sehr gut in die Geschichte ein. Sie sind alle sehr gut beschrieben, haben auch einen Huntergrund und sind sehr gut ausgearbeitet.

Die Handlungsorte sind mir alle sehr schlüssig und so beschrieben das ich immer ein passendes Bild vor Augen hatte. Für mich persönlich sind die Handlungsorte genug beschrieben, denn ich bin auch der Meinung das die Orte nicht mit zu vielen Details beschrieben werden sollten, weil dann die Fantasie zu sehr eingeschränkt wird. Ich habe gern ein wenig Freiraum für meine Gedanken und das ist der Autorin hier wunderbar gelungen.

Der Schreibstil ist einfach nur wunderbar flüssig und das Buch liest sich  nur so dahin. Es gibt keine schwierig zu lesende Kapitel, Absätze oder auch Sätze. Die Kapitel sind nicht zu lang und auch noch öfters unterteilt, so das man auch mal eine Pause einlegen kann, was man aber eigentlich garnicht möchte, denn man will wissen wie es weitergeht. In dem Buch herrscht Spannung von der ersten Seite an und diese lässt auch nicht nach bis zu letzten und das obwohl man beide Seiten kennt.

Ich kann dieses Buch nur jedem Thriller-Fan ans Herz legen, muss aber auch gleich sagen das es nichts für Schwache Nerven, auf Grund der Thematik, ist.

Amazonlink :

Hillmoor Cross von Shannon Crowley

Bewertung :

Dieser Thriller bekommt schockierende 5 von 5 Sternen