Samstag, 27. August 2016

Rezension zu "Morgen lernst du wie man weint" von Salim Güler



Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 07.08.2016
Verlag : Amazon Media EU S.à r.l.
Seiten : 331
Preis E-book : 0,99 € (27.08.2016)

Klappentext :

Glauben Sie an Geister?

Henry Reiß tut es nicht.
Dennoch plagen ihn schlimmste Albträume und Panikattacken, als ihm, wie aus dem Nichts, immer wieder ein totes Mädchen erscheint, das erschreckend real wirkt. Zunächst versucht er es zu ignorieren, doch als er mit seiner Familie an die Ostsee zieht, lässt ihm das tote Mädchen keine Ruhe mehr und er beschließt, sich auf die Suche nach ihr zu machen. Er will einfach nicht glauben, dass sie nur ein Hirngespinst ist.

Schon bald sieht er sich mit einer Vergangenheit konfrontiert, die vierzig Jahre zurückliegt und die scheinbar nichts mit ihm zu tun hat. Die Situation wird immer bedrohlicher und er kann Realität und Fiktion kaum mehr auseinanderhalten.

Gibt es eine Verbindung zwischen ihm und dem toten Mädchen, oder liegt die Wahrheit ganz woanders? Henry wagt ein gefährliches Experiment ...

Zum Autor :

Salim Güler, aufgewachsen in Norddeutschland, studierte in Köln Wirtschaftswissenschaften und promovierte an der TU-Chemnitz. Er arbeitete lange Zeit in der freien Wirtschaft, zuletzt als Pressesprecher.

Schon als Schüler begann er mit dem Schreiben von selbsterfundenen Geschichten und diese Leidenschaft ließ ihn bis heute nicht los.
In seinen Romanen finden sich immer wieder auch gesellschaftlich aktuelle Themen wieder, die er geschickt in eine fiktive und hochspannende Geschichte einzubetten versteht.

Seine Bücher landen regelmäßig in den Bestsellerlisten der Amazon Verkaufs-Charts.
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit dem Thriller "Morgen lernst du wie man weint" hat uns Salim Güler eine spannende Geschichte gezaubert. Eigentlich bin ich ja andere Bücher vom Autor gewohnt, muss aber sagen das mir dieses auch wunderbar gefallen hat. Das Cover hat schon meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen, der Steg mit dem Schatten eines Kindes und dazu der Nebel auf dem Wasser. Es hat schon etwas düsteres an sich was mich auf alle Fälle neugierig gemacht hat.

In dem Roman begleiten wir Henry wie er mit seiner Familie in sein Heimatland Deutschland zurück kommt. Kurz vor seiner Abreise aus Singapur erscheint ihm ein Geist, der ihn bis Deutschland verfolgt. Dieser Geist ist aus seiner Vergangenheit und nötigt ihn dazu diese wider aufleben zu lassen, denn ihm fehlen einige Erinnerungen aus seiner Kindheit.

Henry ist ein erfolgreicher Mann, der alles hat was man möchte, eine Frau, zwei liebe Kinder und einen sehr gut bezahlten Job, so das es allen an nichts mangelt. Trotzdem geht er zurück nach Deutschland und tritt seine neue Stelle im Konzern an. Schnell wird er in den Vorstand berufen und kann nicht klagen. Nur seine Vergangenheit lässt ihn nicht in Ruhe. Eigentlich glaubt er nicht an Geister, aber er kann sich nicht vor seiner Erscheinung verstecken und das macht ihm sehr zu schaffen. Er forscht nach und kommt seiner Vergangenheit auf die Spur.

Karina Päsch leitet die Psychatrie die ihr Vater gegründet hat. Sie hilft auch Henry sich an seine Vergangenheit zu erinnern, durch Hypnose. Widerum verschweigt sie ihm eine ganze Menge und gibt ihre Informationen nur zögernd und kleckerweise preis. Was aber auch interessant war ist, das sie mit Henrys Eltern noch sehr lange in Kontakt stand, denn sie wusste ja von der Lücke in seinen Kindheitserinnerungen und daher wusste sie genau weswegen er sie aufsuchte. Für mich hat sie ein sehr falsches Spiel gespielt.

Auch alle anderen Personen in diesem Roman waren sehr gut ausgearbeitet. So finde ich nicht das auch nur eine Person fehl am Platze war. Sie fügten sich alle perfekt in die Geschichte ein und für mich hatten sie alle Caharakter und Tiefe. Ich mochte Knut, Mario etc. sehr. Da ich auch aus dem Norden bin, hatte ich immer einen passenden Menschen vor meinem inneren Auge.

Die Handlungsorte fand ich alle super passend und ausreichend beschrieben. Ich finde auch als nicht Norddeutscher kann man sich die Orte gut vorstellen. Da Lübeck etc  auch für mich um die Ecke liegen war es wahrscheinlich für mich auch sehr einfach immer ein passendes Bild vor Augen zu haben.

Der Schreibstil ist wie ich es vom Autor gewohnt bin sehr flüssig und schön zu lesen. Auch gefiel mir das nicht mit unzähligen Fremdwörtern und medizinischen Fachbegriffen um sich geworfen wurde. Die Seiten flogen nur so dahin und ich merkte garnicht wie schnell sich das Buch dem Ende näherte. Die Spannung stieg stetig und ich wollte einfach nur noch wissen wie es ausgeht und konnte das Buch garnicht mehr aus der Hand legen.

Alles in allem kann ich auch zu diesem Buch Salim Güler nur gratulieren. Es ist mal was anderes als man gewohnt ist von ihm, aber trotzdem ein sehr gelungener Thriller. Ich kann diese Buch jedem Thrillerfan ans Herz legen, wenn es mal nicht um Mord - und Totschlag gehen muss, sondern mehr in die psychologische Schiene.
Und zum Schluß noch die alles entscheidene Frage : Gibt es wirklich Geister ? Meine Antwort : Wer weiß wer weiß.

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Morgen lernst du wie man weint von Salim Güler

Bewertung :

Dieser Roman bekommt von mir spannende 5 von 5 Sternen

Sonntag, 21. August 2016

Rezension zu "Interview mit einem Mörder" von Bernhard Aichner



Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 20.07.2016
Verlag :  Haymon Verlag
Seiten : 288
Preis Print : 19,90 € (gebundene Ausgabe)

Klappentext :

Dramatische Szenen bei der Eröffnung des neuen Würstelstandes von Ex-Fußballstar Johann Baroni: Mitten in dem fröhlichen Geschehen fällt ein Schuss - und Baroni sinkt zu Boden. Totengräber Max Broll ist verzweifelt: Sein bester Freund darf nicht sterben!
Als er wieder zur Besinnung kommt, erinnert sich Max: Er hat den Schützen gesehen. Doch der vermeintliche Täter entpuppt sich als harmloser Tourist. Es gibt kein Motiv, keine Tatwaffe, keine weiteren Zeugen - niemand schenkt Max Glauben. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als die Sache selbst in die Hand zu nehmen und sich an die Fersen des Mannes zu heften.
Und tatsächlich sitzt er dem Mörder bald Auge in Auge gegenüber - doch der ist klug, nichts kann seine Schuld beweisen. Max folgt ihm in einer atemlos spannenden Verfolgungsjagd, die ihn bis auf ein Kreuzfahrtschiff im Mittelmeer bringt. Er ist überzeugt: Nur er kann den Verrückten zur Strecke bringen, um weitere Gräueltaten zu verhindern …

Zum Autor : 

Bernhard Aichner (geb. 1972) lebt als Schriftsteller und Fotograf in Innsbruck/Österreich. Aichner schreibt Romane, Hörspiele und Theaterstücke. Für seine Arbeit wurde er mit mehreren Literaturpreisen und Stipendien ausgezeichnet. Nach den Spannungsromanen Nur Blau (2006) und Schnee kommt (2009) erschienen bei Haymon die Max-Broll-Krimis Die Schöne und der Tod (2010), Für immer tot (2011) und Leichenspiele (2012). Totenfrau ist der erste Thriller, der bei btb erscheint. Für die Recherche dazu arbeitete Aichner ein halbes Jahr bei einem Bestattungsinstitut als Aushilfe.
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit dem Buch "Interview mit einem Mörder" hat uns Bernhard Aichner eine wirklich schönen Krimi beschert, der auch mit etwas Humor aufwarten kann. Das Cover hat mich sofort interessiert aufblicken lassen, als Blickfang die rostige Axt, das war schon was.

In dem Buch verfolgt Max Broll einen Killer durch halb Europa und macht mit ihm auch noch eine Kreuzfahrt. Der Killer schafft es immer wieder zu morden ohne das es jemand merkt und manipuliert alle seine Mitmenschen, die mit ihm zu tun haben. Selbst vor dem Freundeskreis von Max macht er nicht halt und schafft es das sie ihm glauben. Leider wird er irgendwann zu übermütig.

Max Broll ist Totengräber und für mich ein wenig sehr verbohrt. Er mag ja den richtigen Riecher haben, aber an seiner Art sich Gehör zu verschaffen und die Dinge aufdecken zu wollen muss er noch arbeiten. Schnell bringt er sogar seine Freunde und Verwandten gegen sich auf, so dass sie ihm nicht mehr glauben. Er nimmt sich den Anschlag auf seinen Freund zu sehr zu Herzen und wird daher blind vor Wut, dadurch tappt er von einer Misere in die andere, was ihn natürlich in Teufels Küche bringt.

Fink der vermeintliche Serienmörder ist ziemlich auf Zack. Er ist ein Pianist der nach einem Hundeangriff einen Finger verloren hat und daher abgestürzt ist. Mir scheint er in seiner Vergangenheit einen starken Knacks bekommen zu haben und dann fing er das morden an. Scheinbar ist er damit auch lange durchgekommen, aber mit der Routine kommen die Fehler. Zum Schluß hat ihn sein Übermut doch noch zu Fall gebracht. Für mich ist er ein Psychopath wie man ihn sich nur vorstellen mag.

Anna ist eine Reporterin, die Max eher durch Zufall kennen und auch lieben lernt. Erst durch reine Geldgier überzeugt sie dann aber auch durch Einsatz in der Geschichte. Natürlich ist sie auf der Suche nach der großen Story, die sie natürlich auch noch bekommt. Sie war eine nette Aufheiterung in der Geschichte.

Auch alle anderen Charaktere, seien es Tilda, Baroni oder auch der kiffende Pfarrer passten wunderbar zu Geschichte. Dadurch das das natürlich auch schon der vierte Fall von Max Broll ist kann ich nicht viel zum Hintergrund der Charaktere sagen, nur soviel das man wusste um wen es sich handelt und in welcher Beziehnung sie zu einander stehen, was sich aber nicht negativ auswirkte. Ich hatte immer ein mir passendes Bild vor Augen.

Die Handlungsorte waren ausreichend gut beschrieben und haben meiner Meinung nach auch genug Platz für die eigene Fantasie gelassen, was ich persönlich eh mehr bevorzuge als zu ausführlich beschriebene Orte.

Der Schreibstil in diesem Krimi war mal was anderes als ich gewohnt war, hat sich aber trotzdem wunderbar gelesen und ich kam damit super zurecht. Das Buch hat sich wunderbar weglesen lassen und die entstehende Spannung hat sich gehalten. Die Kapitel waren nicht zu lang und auch nicht zu kurz. Das einzige was mich etwas gestört hat waren die leeren Seiten am Kapitelende und Anfang, das hätte ich eventuell anders gelöst, so kam es mir vor als wenn Seiten gewonnen werden sollten um das Buch dicker erscheinen zu lassen.

Abschließend kann ich sagen das dieses Buch trotzdem lesenswert ist und sich nicht zu verstecken brauch. Ich kann es allen Krimifans empfehlen.

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Interview mit einem Mörder von Bernhard Aichner

Bewertung :

Dieser Krimi bekommt von mir 4 von 5 Sternen

 

Samstag, 13. August 2016

Rezension zu "Dancing Girls - Ida springt über ihren Schatten" von Heike Abidi



Buchdaten :

Erscheinungdatum : 01.08.2016
Verlag : Coppenrath
Seiten : 125
Preis Print : 8,99 €

Klappentext :

Ballett bedeutet Ida einfach alles – darum kann sie es auch kaum erwarten, mit den anderen Dancing Girls einen neuen Tanz auszuprobieren, bei dem sie tolle Pirouetten drehen kann. Doch Emily, Charlotte und Yasmin wollen zuerst den neuen Probenraum renovieren. Super langweilig!, findet Ida. Und dann überzeugt Yasmin die anderen Mädchen auch noch von einem türkischen Hit, zu dem sie bei der Restaurant-Eröffnung ihrer Eltern auftreten sollen. Wie lahm ist das denn? Ida stellt auf stur und will nicht mehr mitmachen. Ist das das Aus für die Dancing Girls?

Zur Autorin : 

Heike Abidi, Jahrgang 1965, ist studierte Sprachwissenschaftlerin. Sie lebt mit Mann, Sohn und Hund in der Pfalz bei Kaiserslautern, wo sie als freiberufliche Werbetexterin und Autorin arbeitet. Heike Abidi schreibt vor allem Unterhaltungsromane für Erwachsene sowie Jugendliche und Kinder. Sie veröffentlicht auch unter dem Pseudonym Emma Conrad und - zusammen mit der Co-Autorin Tanja Janz - unter den gemeinsamen Pseudonymen Jana Fuchs sowie Maya Seidensticker.
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit dem Buch "Dancing Girls - Ida springt über ihren Schatten" ist Heike Abidi ein hervorragender zweiter Teil dieser Buchreihe gelungen. Auch diesesmal sind wieder die vier Mädchen auf dem Cover abgebildet und diesesmal ist Ida im Vordergrund.

Diesesmal begleiten wir Ida durch die Geschichte. Sie ist mitten im Umzugsstress mit ihren Eltern und dazu wollen die 4 Dancing Girls auch noch ihren Raum in der Tanzschule renovieren. Als dann noch Jasmin einen Auftritt zur Eröffnung des neuen Restaurants ihrer Eltern anbietet, für den sie auch noch zur türkischen Musik tanzen sollen, setzt es bei Ida aus und sie verfällt vielen Vorurteilen, die aber nicht ganz zutreffen, wie sie merken muss.

Ida wächst als Einzelkind einer Lehrerfamilie auf, was ja schon schlimm genug ist. Aber man merkt auch das sie wirklich verwöhnt wird, auch wenn sie sich Geschwister wünscht, so erkennt sie auch das sie dann auf einiges verzichetn müsste, wass sie auch widerum nicht will. Auch hat sie die typischen Vorurteile der Familie von Jasmin gegenüber, wo sie aber eines besseren belehrt wird. Mir scheint das sie auch sehr sprunghaft in ihren Entscheidungen ist, was aber auch mit dem Alter zusammen hängt. Genauso flüchtet sie, wenn irgendwas nicht so läuft wie sie es gerne hätte, sie möchte halt gerne die Zügel in der Hand halten, aber es kommt bei einer Gruppe immer auf Teamplay an.

Auch die anderen Charaktere im Buch sind sehr passend gewählt und immer gut beschrieben. Die Handlungsweise der Personen ist für mich nachvollziehbar gewesen. Ich hatte immer ein passendes Gesicht vor Augen.

Die Handlungsorte sind alle wirklich sehr schön geschildert von der Autorin, so das sich vor meinem inneren Auge immer ein passendes Bild auftat.

Der Schreibstil von Heike Abidi ist für die angestrebte Altersgruppe wirklich sehr gut verständlich und ich denke auch leicht lesbar. Die Kapitel haben genau die richtige Länge und werden durch gelengentliche Zeichnungen auf den Seiten auch schön aufgelockert. Das Buch liest sich wirklich schön flüssig und auch sehr leicht.

Alles in allem muss ich sagen das auch dieser zweite Teil sehr gut gelungen ist und ich ihn jedem Mädchen, das sich für das Tanzen und auch ein wenig Jungenschwärmerei interessiert, ans Herz legen kann.

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Dancing Girls - Ida springt über ihren Schatten von Heike Abidi

Bewertung :

Dieses Buch erhält von mir wundervolle 5 von 5 Sternen

Rezension zu "Eric" von Marco Monetha



Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 15.06.2016
Verlag : Schardt
Seiten : 243
Preis Print : 12,80 €

Klappentext :

„Sag mir, kleiner Mann. Wie weit würdest du gehen, um diesen Kerl loszuwerden?“ Eric merkt sofort, dass Buck ihm eine wichtige Frage stellt, und je nachdem, wie er antwortet, kommt etwas in Gang, das alles ändern wird. Er überlegt nicht lange, schaut ihm fest in die Augen und sagt: „Ich würde alles dafür tun.“
Mit dieser Antwort geht der junge Eric eine tiefe und lebenslange Verbindung zu Buck, dem Jäger, ein. Ein dunkles Geheimnis verbindet die beiden, und eine bedingungslose Freundschaft in einem kleinen Dorf im Norden Deutschlands beginnt. Als Erics Mutter Jahre später auf bestialische Weise ermordet wird, wird diese Freundschaft auf eine harte Probe gestellt. Denn Eric weiß, dass in Buck etwas schlummert, das immer wieder ausbricht. Während die Angst vor einem brutalen Mörder im Ort umgeht, stellen sich Eric und Buck ihren eigenen Dämonen. Und erkennen sehr schnell, dass sie nicht die einzigen Akteure in diesem mörderischen Spiel sind …

Zum Autor :

Marco Monetha, geboren 1975 in Bottrop und aufgewachsen in Bad Bederkesa, lebt in der Nähe von Bremerhaven. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Als gelernter Erzieher war er viele Jahre in einem Jugendwohnheim tätig. Er arbeitet als Koordinator für Flüchtlingsangelegenheiten und Freiwilligenarbeit beim Magistrat der Stadt Bremerhaven.
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit seinem Debütroman "Eric" hat uns Marco Monetha einen super spannenden Thriller beschert der es wirklich in sich hat. Das Cover hat mich sofort neugierig gemacht, da es komplett schwarz gehalten ist und die vier Buchstaben in weiß mir ins Auge stachen, auch das die Farbe noch nach untenhin Nasen zieht hat mein Interesse geweckt.

In dem Buch begleiten wir Eric, desen Mutter brutal ermordet wird. Die Handschrift gleicht der seines Freundes, aber als beide nur knapp einem Mordanschlag entgehen begeben sie sich selbst auf die Suche nach dem Mörder. Es wird auf alle Fälle turbolent. Auch bekommen wir immer wieder Einblicke in die Vergangenheit unserer Protagonisten, welchen den zweiten Handlungsstrang darstellt.

Eric, der unser Hauptprotagonist ist, hat schon in seiner Kindheit viel durchgemacht. Nicht nur das sein Vater früh starb, nein sein angehender Stiefvater hat ihn nur erniedrigt, bis ihm sein neugewonnener Freund Buck einen Ausweg bot. Er ist sehr auf seinen Freund Buck fixiert um nicht zu sagen auch hörig. Er beschreitet zwar später sein Leben und das auch ziemlich erfolgreich mit seinem eigenen Laden, aber der Mord an seiner Mutter wirft ihn nicht wirklich aus der Bahn. Er nimmt dieses anscheinend sehr locker hin und setzt als Priorität den Mörder zu finden. Trotz seiner Vergangenheit und seinem überheblichen getue habe ich für ihn eine Art Sympathie empfunden und das obwohl er nicht unbedingt zu den Guten gehört.

Buck, dessen Vornamen wir nie erfahren haben, ist Eric sein bester Freund. Nur leider hat er ein Bedürfnis welches er des öfteren Ausleben möchte, was aber absolut nicht legal ist. Auch wenn er auf der falschen Seite des Gesetzes steht, baut man zu ihm eine Sympathie auf das man sich wundert, das muss daran liegen das er diesmal wie auch Eric der gejagte ist. Er ist aber trotzdem ein Freund auf den sich Eric verlassen und zählen kann, das erfährt man mehrmals.

Hauptkommissar Peters wurde mit dem Fall betraut und steht vor einem großen Rätsel. Er vermutet das es was mit der Vergangenheit von Eric zu tun hat und das dieser ihm etwas verheimlicht, aber er kann ihm nichts nachweisen. Leider ist seine Rolle nicht sehr ausgeprägt in dem Roman, denn ich hätte gerne mehr von ihm gelesen. Er scheint doch sehr familiär zu sein und das er kurz vor der Pension steht macht ihn in meinen Augen zu einem Sympathieträger. Er liebt seine Frau das merkt man sofort, durch seine kleinen Aufmerksamkeiten die er ihr macht.

Auch die ganzen anderen Charaktere die im Buch vorkommen passen sich wunderbar in die Geschichte ein. Ich hatte nicht das Gefühl das irgendeine Person Fehl am Platze war. Ich fand sie alle gut ausgearbeitet und sie hatten für mich auch genügend Tiefe. Durch die Rückblenden hatten wir auch immer genügend Hintergrundwissen über die Personen.

Die Handlungsorte waren für mich ausreichend genug beschrieben worden, so das ich immer ein passendes Bild vor meine Augen projizieren konnte.

Der Schreibstil von Marco Monetha ist sehr schön und flüssig, man kann das Buch in einem sehr schönen Tempo lesen. Mal davon abgesehen das es so spannend ist das man es sowieso nicht aus der Hand legen mag. Auch ist es teilweise lustig, was natürlich an der überheblichen Art von Eric liegt. Ich fand das in dem Buch die Spannung immer auf einem hohem Level gehalten wurde und zu Momenten wo man es nicht dachte auch noch angezogen hat.

Ich kann abschließend nur sagen, das dieses Buch was für jeden Thrillerfan ist, der jenige aber schon starke Nerven haben sollte, denn dieses Buch ist nicht unbedingt was für zartbesaitete.

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Eric von Marco Monetha

Bewertung :

Von mir bekommt dieser Thriller absolute spannende 
und gänsehauterzeugende 
5 von 5 Sternen.