Sonntag, 8. Oktober 2017

Rezension zu "Sarathoas" von Valerian Çaithoque





Buchdaten

Erscheinungsdatum : 15.03.2013
Verlag : Amizaras
Seiten : 832
Preis Print : 29,80 €

Klappentext 

Rafaela hat das Geheimnis des ewigen Lebens entdeckt, durch das sie die Heilerin der Welt werden will. Atila ist in den Besitz eines Artefakts gelangt, das ihm Ruhm und Reichtum verspricht. Doch der Krieg der Ariach beschwört eine Bedrohung herauf, die alles Leben auf der Erde auslöschen könnte. Sarathoas bietet einen Ausweg an, der die Gefährten zu den dunkelsten Geheimnissen der Menschheitsgeschichte und den Abgründen ihrer eigenen Seele führt.

Zum Autor 

Valerian Çaithoque ist ein Pseudonym und der Autor gibt leider keine persönliche Daten von sich preis und möchte anonym bleiben.

Rezension 

Mit dem Buch "Sarathoas" hat uns Valerian Çaithoque eine super Fortsetzung des ersten Teils beschert. Da ich ja schon vom ersten Teil so begeistert war kam ich nu nicht drum herum auch diesen Teil zu lesen. Die Aufmachung ist wie beim ersten Buch, aber auch hier ist wieder die Qualität und auch die Perfektion des Buchdruckes und der Bindung zu erkennen.

Auch in diesem Buch haben wir Anfangs zwei Handlungsstränge, welche sich aber diesesmal auch zusammenfügen. Dieser Teil schließt sich nahtlos an den ersten an und dadurch hat man das Gefühl natürlich wieder sofort dabei zu sein.

Sarathoas ist diesesmal die Hauptrolle in dem Buch, was aber durch den Titel schon klar war. Er ist ein Erelim und unterstützt unsere Helden in dem Buch. Er bietet viel Rückendeckung und hat auch sonst alles unter Kontrolle. Auch ist er immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Cornelius ist ein ehemaliger Elite-Soldat der schon eine Menge einstecken muss. Manchmal kommt er einem wirklich nuir so vor als wenn er nur Befehle ausführen kann, dann aber überrascht er einen auch immer wieder. Waffen und der Kampf sind seine Welt und da macht ihm auch so schnell keiner was vor, auch kann er sich schnell auf Situationen einstellen. Die Rolle die er verkörpert passt ihm wunderbar.

Sissy ist eine Agentin die sich immer die Seite aussucht die ihr den meisten nutzen bringt. Sie wechselt furchtbar schnell die Seiten, was sie unberechenbar macht in meinen Augen. Man fragt sich in manchen Situationen auf welcher Seite steht sie nun.

Auch in diesem Buch sind keine Charaktere am falschen Platz, sie fügen sich alle wunderbar in diese Fantasygeschichte ein und man kann sich immer ein passendes Bild vor die Augen rufen.

Auch die Handlungsorte sind wieder wunderbar beschrieben und man hätte manchmal richtig Lust sich Stadtpläne und Karten zu besorgen um die Wege zu verfolgen die beschrieben wurden, da sie einem so realistisch vorkommen.

Der Schreibstil ist natürlich auch hier auf dem Niveau des ersten Buches, also etwas anspruchsvoller finde ich als normal. Auch in diesem Band sind wieder viele Illustrationen und die Seiten sind wunderbar gestaltet, was aber leider zur Folge hat das es sich manchmal etwas schwer liest. Die Kapitel sind auch hier wieder in der richtigen Länge und es macht Spass das Buch zu lesen. Aber auch bei diesem Band muss ich sagen das es nichts für zwischendurch ist, auch hier muss man sich schon die Zeit nehmen um das Buch zu lesen und vorallem das tolle Buch zu geniessen.

Auch bei diesem Buch kann ich nur eine ganz klare Leseempfehlung aussprechen.

Amazonlink 

Saratoas von Valerian Çaithoque

Bewertung

Von mir bekommt dieses Buch fantastische 
5 von 5 Sternen

Samstag, 9. September 2017

Rezension zu "Herz-Jesu-Blut" von Corrado Falcone



Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 05.04.2017
Verlag : Edition Raetia
Seiten : 320
Preis Print : 12,90 €

Klappentext : 

Sonja Schwarz ist eine leidenschaftliche Ermittlerin aus Frankfurt. Aus Liebe zu ihrem Mann Thomas zieht sie nach Südtirol, auf das Weingut der Familie.
Aber Sonja merkt schnell, dass die Postkartenidylle trügt. Als Provinzpolizistin in Bozen muss sie sich nicht mit Falschparkern und Weinpanschern herumschlagen, sondern mit Mord und Totschlag, Drogenschmuggel und der Mafia.
Sie gerät an einen alten Fall, an dem ihre Familie zu zerbrechen droht: der Fund des Skeletts der Jugendlichen Evelyn Kronstadt. Die Spuren in diesem Fall führen Sonja immer wieder zu ihrem eigenen Mann Thomas. Was hat er damit zu tun?

Zum Autor : 

Corrado Falcone ist das Pseudonym eines bekannten Autors

Rezension :

Mit dem Krimi "Herz-Jesu-Blut" ist dem Autor der unter dem Pseudonym Corrado Falcone schreibt ein spannender Krimi gelungen, leider fehlte mir das Gewisse Etwas. Da ich die Serie aus dem Fernsehen nicht kannte bin ich ohne Erwartungen  an das Buch rangegangen. Das Cover alleine hätte mich nicht unbedingt überzeugt, da ich mir nichts darunter Vorstellen könnte.

In dem Buch ermitteln wir mit der Kommissarin Sonja Schwarz in 2 Mordfällen. Sie ist gerade mit ihrem Mann nach Bozen zurückgekehrt, da er das Weingut seiner Eltern weiterführen will. Leider wird die gesamte Familie in einem Mordfall verstrickt und Sonja muss wirklich kämpfen um professionell zu bleiben.

Sonja ist eine Polizistin die aus Frankfurt nach Bozen zieht. Sie ist eigentlich ziemlich professionell und abgebrüht, aber als Ermittlungen gegen ihre Familie anstehen bröckelt auch diese Fassade. Ansonsten ist Sonja mit allen Wassern gewaschen und beherrscht alle Tricks die sie weiterbringen.

Matteo Zanchetti wird der neue Vorgesetzte von Sonja und scheint ein richtiger Gigolo zu sein. Mit seiner Art will er alle Frauen bezirzen nur klappt das nicht bei Sonja. Auch er versteht sein Handwerk sehr gut und trifft fast immer die richtigen Entscheidungen, auch kann er sich gut verstellen und allen gut reden.

Stefan Keller ist ein Politiker durch und durch, man könnte ihm so einiges zutrauen aber er ist wirklich aalglatt. Er nutzt alles zu seinem Gunsten aus. Nur auch der perfekteste macht mal Fehler. Seine politische Laufbahn ist bestimmt beachtlich, doch wo sie noch hinführt schwer zu sagen.

Auch die restlichen Charaktere sind alle gut ausgearbeitet und passen sich in die Geschichte wunderbar ein. Ich fand das keine Person fehl am Platz war. Von den Charakteren hatte ich immer ein angenehmes und auch gutes Bild vor Augen, obwohl diese Bilder bestimmt nicht mit der TV-Serie harmonisieren werden, aber das ist ja das schöne am Buch man kann sich alles selbst vorstellen.

Die Handlungsorte waren alle recht gut beschrieben, manchmal aber hätte ich mir etwas mehr gewünscht. Ich konnte zwar mir immer ein Bild vor Augen zaubern, aber es war manchmal schwer für mich. Die Handlungsorte waren für mich für diese Geschichte gut gewählt, aber da ich keine eigene Ortskenntnisse besitze kann ich auch nicht sagen ob sie gut umgesetzt wurden.

Der Schreibstil ist einfach toll, das Buch lässt sich recht schnell und flüssig lesen und an Spannung wird auch nicht unbedingt gespart. Die Spannung steigt auch während des Buches an und man fiebert schnell mit. nur leider hatte ich den Mörder schon recht schnell in Verdacht. Zum Text muss ich allerdings sagen, dass es mir oft vorkam das Worte fehlten oder auch falsche dastanden. Den Dialekt hat der Autor allerdings sehr gut in die Geschichte mit eingebaut.

Alles in allem handelt es sich um einen tollen und gelungenen Krimi und dedeshlab gibt es eine Leseempfehlung von mir.

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Herz-Jesu-Blut von Corrado Falcone

Bewertung :

Von mir erhält dieser Krimi spannende 
5 von 5 Sternen 
 

Samstag, 2. September 2017

Rezension zu "Und der Wald flüstert ihren Namen" von Michael Barth



Buchdaten

Erscheinungsdatum : 30.08.2017
Verlag : Books on Demand
Seiten : 312
Preis Print : 10,99 €

Klappentext :

Der Streich dreier Mitschüler wird für die achtzehnjährige Kelly Whitmore zum Albtraum.

Nackt und mit Handschellen gefesselt irrt sie durch die endlosen Wälder des Baxter National Parks in Maine. Ihr Kampf ums buchstäblich nackte Überleben, konfrontiert sie mit einer wilden, unberührten Natur und dem eigenen Ich.

Während sich die Jungs auf die wenig aussichtsreiche Suche nach ihrem Opfer machen, drohen nicht nur ihre Freundschaft, sondern auch sie selbst an den Folgen ihrer Tat zu zerbrechen.

Doch damit nicht genug, denn in den Wäldern lauert noch Schlimmeres als wilde Tiere ...


Ein Thriller über den Willen zu überleben. Koste es, was es wolle.

Zum Autor :

Der 1970 in Gelsenkirchen geborene Michael Barth musste viele Umwege gehen,
um den richtigen Pfad zu erkennen und sich letztendlich selbst zu finden.
Als ausgebildeter und selbstständiger Mediengestalter ist er in der glücklichen Lage,
sich um das Design seiner Cover, Trailer, Werbung etc. zu kümmern.
Kreativität ist sein Lebensinhalt und seine Leidenschaft in allen Bereichen.

Er lebt und arbeitet heute mit seiner Familie in Gevelsberg/NRW.

Rezension : 


Mit dem Thriller „Und der Wald flüstert ihren Namen“ hat uns Michael Barth mal wieder ein absolut tolles Leseerlebnis beschert. Das Cover alleine macht schon neugierig auf das Buch, so das man daran gar nicht vorbeikommt.

Die drei Freunde Liam, Stephen und Kenneth wollen sich an einer Mitschülerin rächen und spielen ihr einen üblen Streich, doch dieser läuft leider schief und Kelly der sie einen Streich spielen wollten entkommt ihnen in den Weiten des Baxter National Parks. In ihrer Not holen sie sich Hilfe von Nelson und wollen sie in dem Waldgebiet finden. Eine Suche beginnt wo Ihnen die Zeit wegläuft. Da Kelly nicht weis wer s..ie entführt hat, flieht sie vor dem Unbekannten und das Nackt und mit Handschellen gefesse..lt.

Liam ist der Anführer der Gruppe und für mich schon etwas sehr paranoid. Er will Kelly um alles in der Welt finden und würde dafür sogar über Leichen gehen, wo dieser Zug herkommt kann ich nicht genau ergründen, aber ich denke es ist die Angst vor seinem Vater. Er ist aber anscheinend über beide Ohren in Kelly verliebt und das obwohl er von ihr nur ausgenutzt und verarscht wurde.

Nelson, der eher unfreiwillig an dieser Mission teilnimmt, ist für mich schwer einzuschätzen. Zum einen ist er absolut vernünftig und zum anderen lässt er sich auf diese Mission ein, bei der er nur verlieren kann. Seine Zeit bei den Pfadfindern kommt ihm natürlich hier unwahrscheinlich zur Hilfe und deshalb wurde er ja auch gezwungen zu helfen. Er ist der typische Streber wie man ihn sich vorstellt.

Kelly ist das was man sich unter dem beliebtesten Mädchen einer Schule vorstellt. Alle Jungs liegen ihr zu Füßen und würden alles für sie tun und das nutzt sie auch aus. Sie spielt ihre Reize und Beliebtheit immer dann aus, wenn sie etwas benötigt und gibt den Jungs dann wieder einen Laufpass, auch wenn sie ihnen damit das Herz bricht. In den Wäldern des Baxter National Parks findet sie aber zu sich und schwört sich Besserung und das obwohl sie nicht mal weis das sie wegen ihres Verhaltens sich in der Lage befindet. Sie ist in den Rückblicken äußerst gemein und fies, was aber im Wald in Angst und Überlebenswillen umschlägt. Ich denke in ihr ist etwas das gar nicht das sein will was sie darstellt.

Auch alle anderen Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet und passen sehr gut in die Geschichte. Ich konnte mir immer eine Person vor Augen führen. Auch besitzen die Charaktere genügend Tiefe für ihre Rollen und sie werden nicht totgeschrieben. Ich bin auch der Meinung, dass man genügend Hintergrund der einzelnen Personen erfährt.

Den Handlungsort konnte ich mir auch sehr gut vorstellen, auch wenn es nur ein Wald war, aber es wurde auch nicht übermäßig die Umgebung beschrieben und jeder einzelne Baum, sondern knackig und bündig, so dass man sich immer ein Bild vor Augen projizieren kann.

Der Schreibstil von Michael Barth ist einfach nur fantastisch. Das Buch liest sich sehr flüssig und angenehm, so das man gar nicht mehr aufhören kann mit dem Lesen. Auch finde ich es toll das auf viele Fremdworte oder zu ausführliche Beschreibungen verzichtet wurde, denn das stört meiner Meinung nach den Lesesfluss. Der Spannungsbogen ist immer auf einem hohen Niveau und zum Ende des Buches steigt er nochmals dramatisch durch die vielen Wendungen an.

Alles in allem kann ich Lesern die gerne einen Thriller lesen dieses Buch wärmstens ans Herz legen. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.

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Und der Wald flüstert ihren Namen von Michael Barth

Bewertung :

Von mir bekommt dieser Thriller spannende 
5 von 5 Sternen


Mittwoch, 16. August 2017

Rezension zu "Seraphim - Die Verdammten" von Benno Pamer



Buchdaten  :

Erscheinungsdatum : 27.04.2017
Verlag :  Retina
Seiten : 352
Preis Print : 19,90 € (gebundene Ausgabe)

Klappentext :

Schreckliche Träume und Visionen brechen in den Alltag des jungen Seraphim Noah. Und immer wieder enden sie mit den Worten: „Hilf uns!“ Noch kann Noah die Zeichen aus der Vergangenheit nicht deuten, aber er spürt, dass die Zeit gekommen ist, sich als einer der ranghöchsten Engel seinem Auftrag zu stellen: dem Kampf gegen das Böse. Gemeinsam mit seiner Freundin Mirjam macht er sich auf die Suche nach der uralten Vereinigung der Verdammten, die sich im Streit um die Vorherrschaft auf der Erde sowohl Engeln als auch Dämonen entgegenstellt. Sie führt das Paar auf die grausamen Schlachtfelder des Ersten Weltkriegs und später nach Paris, wo Noah in die inneren Kreise islamistischer Attentäter vordringt. Mehr und mehr entwickelt sich das rauschhafte Abenteuer für den Engel zu einer Suche nach sich selbst und zu einem harten Ringen mit seiner eigenen dunklen Seite.

Über den Autor :

Benno Pamer, geboren 1977, ist diplomierter Kommunikationsdesigner, Vertriebsleiter eines internationalen Baustoffunternehmens.

Rezension :

Mit "Die Verdammten" hat uns Benno Pamer einen würdigen zweiten Teil seiner Seraphim-Trilogie beschert. Auch in diesem Teil kommt die Erotik nicht zu kurz. Das Cover zeigt wunderbar, dass manche nur eine Maske auf haben hinter der sich ihr wahres Ich versteckt.

Wir sind mit Noah dem neuen Seraphim unterwegs. Er wird von Alpträumen geplagt, die für ih sehr realistisch sind. Aus seinen Träumen weiß er was er als nächstes tun sollte. Mal komt er zu spät mal rechtzeitig. Das es an ihm hängt die Menschheit zu retten weiß er anscheinend nicht.

Noah ist ein junger Seraphim und weiß noch nicht was er alles mit seinen Kräften bewirken kann. Die Alpträume machen ihn fertig und seine Begleiterin kann ihn nicht wirklich beistehen. Er ist noch sehr unerfahren und das merkt man auch. Leider ist er auch sehr gutgläubig und tapt so in die eine oder andere Falle.

Rebecca, Noahs Großmutter, ist eine sehr mächtige Seraphim. Leider ist es ja so das die die Macht besitzen nie genug bekommen können und so auch sie. Sie benutzte Noah und manipulierte ihn für ihre Zwecke, zum Glück hatte sie aber keinen Erfolg. Auch sie hatte ihre zwei Gesichter.

Auch alle anderen Charaktere in dem Buch passen sich wunderbar in die Geschichte ein. Mir genügten die Informationen die ich von den Charakteren erhalten habe um mir ein passendes Bild der Personen zu machen. Auch fand ich es gut das man nicht alle Personen durchschuen konnte und immer wieder mit Überraschungen rechnen musste.

Die Handlungsorte, die oft wechselten waren für mich absolut ausreichend beschrieben und es passte alles ins Bild. Ich fand es gut das die Orte nicht totgeschrieben wurden, da sowas für mich den Lesefluss stört udn auch zum Abriss der Spannung bei trägt.

Der Schreibstil ist einfach nur toll den Benno Pamer an den Tag legt. Das Buch liest sich absolut flüssig und man kann es garnicht aus der Hand legen, da stören auch die teilweise sehr langen Kapitel nicht. Für ein Buch aus dem Genré Fantasy kommt es mit relativ wenigen Fremdwörtern aus, was mir widerum auch sehr gefiel. Die Spannung baut sich während des Buches richtig schön auf und das obwohl wir so möchte ich sagen teilweise 3 Handlungsstränge haben, zumindestens kam mir das so vor. Zum Schluß schießt die Spannung nochmals richtig nach oben und die Ereignisse überschlagen sich gerade zu.

Alles in allem kann ich nur sagen wem der ertse Teil gefiel sollte unbedingt auch den zweiten lesen. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.

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Seraphim - Die Verdammten von Benno Pamer

Bewertung :

Dieser fantastische Fantasyroman erhält von mir 5 von 5 Sternen.



Montag, 5. Juni 2017

Rezension zu "666" von M. H. Steinmetz




Buchdaten 

Erscheinungsdatum : 05.11.2015
Verlag : Papierverzierer Verlag
Seiten : 292
Preis Print : 13,95 €

Klappentext

Lucy ist der neue Star der New Yorker Undergroundszene. Sie ist jung, schön und verdammt tough. Nach einem Auftritt ihrer Band 'Hell's Abyss' ändert sich jedoch alles. Rätselhafte Blackouts stoßen sie in einen Strudel voller Wahnsinn, Blut und Gewalt, aus dem es kein Entrinnen gibt. Aber was augenscheinlich nur als Mordserie beginnt, bedeutet vielleicht mehr als nur das Töten von Menschen.

Über den Autor 

M. H. Steinmetz, Jahrgang 1965, lebt im schönen Rheinland-Pfalz und verdient sein täglich Brot als Programmierer. Indirekt hat er seinem Beruf den Weg zur Feder zu verdanken. Lange Flüge und Auslandsreisen haben nicht nur seine sowieso schon rege Fantasie beflügelt, im Flugzeugsitz und in Hotelzimmern gab es zudem viel ungestörte Zeit, um seine Geschichten voranzutreiben.

Wenn er nicht gerade am Laptop sitzt und düstere Geschichten schreibt, treibt er sich auf Endzeit-Rollenspielen herum oder schlägt sein Lager als Reenactor im Mittelalter des 13. Jahrhunderts auf. Zwischen alldem findet er Entspannung auf dem Rücken seines Pferdes, tobt mit seiner kleinen Tochter durch die Wohnung oder widmet sich dem mittelalterlichen Fechten, um bei Kondition zu bleiben.


Schlaf? Wird total überbewertet ...


Als Kind der frühen New Wave / Gothic Bewegung hat es ihn schon in den späten Achtzigern in die Clubs der schwarzen Szene getrieben, der perfekte Nährboden, um sich finsteren Rollenspielen und Jahre später auch der Literatur aus eigener Feder hinzugeben.

Rezension 

Mit dem Roman "666" hat und M.H. Steinmetz einen schönen Horrorthriller beschert. Das Cover hat mich auf den ersten Blick neugierig gemacht durch die großen roten Augen die hinter der jungen Frau einen anstieren.

In dem Buch begleiten wir Lucy, die schon bereits von ihrer Mutter als ausgeburt der Hölle bezeichnet wurde. Als Liedsängerin ihrer Band steht sie gerne auf der Bühne bis sie entsetzliche Aussetzer hat und diese sich mit mysteriösen Morden überschneiden. Sie kommt auch ins Visier der Polizei und deren Ermittlungen. Was sie nicht weiß ist das sie zu einem bestimmten Zwdck auserwählt ist und das viele auf sie aufpassen.

Lucy ist eine junge Frau mit einem ausgefallenen Sexgeschmack. Als Liedsängerin ihrer Band Hell´s Abyss geht sie voll auf. Sie trägt aber auch ein Geheimnis in sich von dem sie nicht wirklich was weiß. Ansonsten wird sie als sehr attraktiv beschrieben, aber meiner Meinung nach auch sehr Naiv. Sie hat zwar Mum aber sie gibt auch sehr schnell nach und auf. Mich konnte sie noch nicht wirklich überzeugen, was ja aber noch kommen kann, da es ja wohl noch Fortsetzungen geben wird.

Andrew Eldritch ist Ermittler bei der Polizei und verliebt sich auch noch ausgerechnet in Lucy. Eigentlich will er den perfekten Cop raushängen lassen, aber das klappt nicht. Er ist blind vor Liebe zu Lucy und verdankt auch nur ihr das er noch lebt. Dann rennt er blindlings in Situationen wo der normale Menschenverstand sagt, nein mach es nicht. Für mich ist er zum Teil zu hitzköpfig und ich bin gespannt wie er sich noch weiterentwickelt.

Auch die vielen anderen Charaktere sind sehr gut beschrieben und passen sich super in die jeweiligen Situationen ein. Ich hatte immer ein passendes Bild vor Augen. Auch war ich nie der Meinung das den Personen Tiefe fehlte oder das mir Hintergrundinfos fehlten.

Die Handlungsorte waren für meine Verhältnisse ausreichend beschrieben worden, so hatte man immer noch ein weing platz für seine Fantasie. Auch hier konnte ich mir immer einen passenden Ort vorstellen.

Der Schreibstil des Autors ist sehr schön, mir gefällt es ja etwas mehr Blutig und auch wenn Sex dabei vorkommt. Ich fand auch das das Buch stetig an Spannung aufbaute, kann mir aber leider nicht erklären warum es mich nicht fesselte. Ich kam nicht wirklich ins Buch rein, was ich eigentlich Schade fand, denn die Story ist gut und auch recht gut umgesetzt. Das einzige Manko was ich hier anzubringen habe ist, das die Kapitel doch teilweise sehr lang sind und man sich schon reiflich überlegt ob noch eins anfängt.

Alles in allem ist es ein sehr guter Horrorthriller, der auch etwas blutig und mit ein wenig Sex gespickt ist. Lesenswert auf alle Fälle.

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666 von M. H. Steinmetz

Bewertung 

Dieser Thriller bekommt von mir 
brutale 4 von 5 Sternen

Sonntag, 23. April 2017

Rezension zu "THE DEATH - Quarantäne" von John W. Vance



Buchdaten 

Erscheinungsdatum : 19.03.2015
Verlag : Luzifer-Verlag
Seiten : 280
Preis Print : 13,95 €

Klappentext

Devin Chase ging bloß seinem Alltag nach, als die Welt schlagartig aus den Angeln gehoben wurde. Binnen einer Woche suchte ein fatales Virus, dem man den Namen Der Tod gab, die Erde heim und streckte 90 Prozent aller Infizierten nieder. Nach sechs Monaten in selbst auferlegter Quarantäne tritt Devin hinaus in eine neue Welt. Unterwegs trifft er andere Menschen, die immun sind wie er, entdeckt aber auch, dass die Welt, wie er sie kannte, nicht mehr existiert. An ihre Stelle ist eine brutale, grausame Welt getreten, in der nur die Regel Töten oder getötet werden gilt. Auch die Welt von Lori Roberts, einer Mutter, Ehe- und Geschäftsfrau, steht im Zuge des Todes ebenfalls Kopf. Sie und die Überreste ihrer Familie wenden sich hilfesuchend an ein Camp der Katastrophenschutzbehörde, doch was hoffnungsvoll beginnt, wird zu einem Albtraum, sobald sie erfährt, was wirklich vor sich geht. Tausende Meilen voneinander entfernt - und dennoch verbunden im gleichen Verlangen - versuchen Devin und Lori irgendwie zu überleben.

Zum Autor 

Ist ein ehemaliger Marine und pensionierter Intelligence Analyst der CIA. Wenn er nicht schreibt verbringt er soviel Zeit wie er kann entweder auf dem Wasser oder mit seiner Familie. Er lebt in völliger Glückseligkeit irgendwo dort, wo die Wellen auf die Küste treffen.
(Quelle Buchrücken)

Rezension 

Mit dem Buch "The Death - Quarantäne" hat und der Autor John W. Vance einen wirklichen tollen Auftakt zu seiner Serie geliefert. Das Cover alleine hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Es scheint sehr idyllisch, aber schein Schein trügt.

In dem Buch haben wir zwei Stränge, die sich bis jetzt schwer zusammenführen lassen. Zum einen haben wir den Strang von den Freilebenden, die nach dem Virus überlebt haben, sich aber nicht in ein Camp begeben. Und zum anderen gibt es den Strang wo sich die Menschen in vermeintlicher Sicherheit befinden.

Lori ist eine von denen die sich in die Obhut der vermeintlichen Sicherheit begeben hat. Mit ihrer Familie ist sie in einem Lager und hofft darauf verlegt zu werden. Sie bekommt die Möglichkeit sich bei der Erschaffung einer neuen Stadt zu beteiligen und  muss dafür ihren Mann und ihren Sohn zurück lassen. Ihre Tochter starb ja nun schon an diesem schrecklichen Virus. Sie ist sehr erfolgsorientiert und will auch nicht zurück stecken als ihr Mann sie darum bittet. Sie begibt sich in die Höhle des Löwen und kann nur durch eine Flucht entkommen. Bei ihrer Flucht ist sie aber sehr skrupellos, so hätte man sie nicht erwartet. Ich bin gespannt wie sich dieser Charakter noch entwickelt.

Devin ist ein Mann der sich nie viele Sorgen machen musste in der Welt vor dem Virus. Nun aber musste er überleben und hat es auch irgendwie geschafft. Er trifft auf Tess mit der er dann weiterzieht. Vom einstigen Angsthasen, der nicht mal mit einer Waffe umgehen konnte mausert er sich zum skrupellosen Mörder. Seine Wandlung, vorallem im Umgang mit der Waffe ist beträchtig, auch wird er total abgebrüht, obwohl manchmal noch seine weiche Seite durchkommt.

Auch alle anderen Charaktere passen sich gut in die Geschichte ein, obwohl ich zu dem einem oder anderen mir doch etwas mehr Hintergrundwissen gewünscht hätte. Ansonsten hatte ich aber von den Personen immer ein passendes Bild vor Augen.

Die Handlungsorte waren ausreichend beschrieben, aber zum Glück auch nicht zu ausführlich, so konnte man seiner Fantasie genug Spielraum lassen, was bei diesem Genre aber auch wichtig ist.

Der Schreibstil von John W. Vance ist einfach nur Toll. Das Buch liest sich wirklich sehr leicht und man kann es einfach so weg lesen. Durch die zwei Handlungsstränge hat man mal sehr spannende Abschnitte, aber auch wieder welche wo man sich erholen kann. Die Länge der Tage und deren Unterkapitel sind in genau der richtigen Länge, so das man immer mal die Chance hat kurz zu unterbrechen. Auch finde ich das immer in den beiden Handlungsstränge die richtige Atmosphäre aufgegriffen ist und auch die Spannung nicht zu kurz kommt.

Ich finde das dieses Buch für Fans von Endzeitthrillern eine sehr Gute Entscheidung ist und in keinem Bücherregal fehlen sollte.

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THE DEATH - Quarantäne von John W. Vance

Bewertung

Dieser Post-Apokalyptische Thriller bekommt von mir 
spannende 4 von 5 Sternen


Montag, 17. April 2017

Rezension zu "Geist" von Michael Barth



Buchdaten 

Erscheinungsdatum : 12.04.2017
Verlag : Books on Demand
Seiten : 256
Preis Print : 8,99 €

Klappentext 

Christian trägt die Mitschuld an einem Verkehrsunfall, bei dem sein bester Freund Daniel auf tragische Art und Weise ums Leben kommt.

Kurz nach dessen Beerdigung geschehen unheimliche Dinge in der Wohnung des Zwanzigjährigen. Bald muss er sich der Frage stellen, ob er es mit dem rachsüchtigen GEIST seines Freundes zu tun hat oder ob er zunehmend dem Wahnsinn zum Opfer fällt.

Ein Psychothriller, der mit Ihren Ängsten und Ihrem Verstand spielt.

Zum Autor 

Bereits mit seinem erfolgreichen Debütroman „SuTera“ gelang es Michael Barth, sich eine treue Fangemeinde zu erobern. Der im November 2014 erschienene Auftakt der Terra-Trilogie sollte erst der Anfang sein und den Weg für die ausschweifende Fantasie des Autors ebnen.
Die Entscheidung, all dies ohne einen Verlag im Rücken zu wagen, stellte sich schnell als richtig heraus, denn die Freiheit und Unabhängigkeit eines Selfpublishers grenzt die Fantasie nicht ein und erlaubt es einem Autor die Leser grenzenlos und unverfälscht an seinen Visionen teilhabenzulassen.

Der 1970 in Gelsenkirchen geborene Michael Barth musste viele Umwege gehen, um den richtigen Pfad zu erkennen und sich letztendlich selbst zu finden. Als ausgebildeter und selbstständiger Mediengestalter ist er in der glücklichen Lage, sich um das Design seiner Cover, Trailer, Werbung etc. zu kümmern. Kreativität ist sein Lebensinhalt und seine Leidenschaft in allen Bereichen.

Er lebt und arbeitet heute mit seiner Familie in Gevelsberg/NRW.
(Quelle Amazon)

Rezension 


Mit dem Buch „GEIST“ hat uns Michael Barth mal einen Psychothriller der anderen Art beschert, der ein Ende hat wie man es sich nicht vorstellen kann. Das Cover alleine hat mich schon super in seinen Bann gezogen, so dass das Buch einfach ein Muss ist.

In dem Buch haben wir eine Hauptperson und zwar Christian, der bei einem Autounfall seinen besten Freund Daniel verliert. Er findet sich immer wieder in einer Traumwelt wieder in der er auch wieder träumt und kann alle Welten nicht mehr auseinanderhalten. Mit der Zeit kommt es einem so vor als wenn er den Verstand verliert.

Silvia Ressmer ist die Mutter von Daniel, der beim Autounfall um Leben gekommen ist. Sie verkraftet natürlich nicht das sie ihren Sohn verloren hat und wird langsam paranoid. Sie stellt alles in Frage und flüchtet sich in die Rache für ihren Sohn. Hier ist eine Frau die an Gott glaubte auf einen Irrweg geraten.

Auch die anderen im Roman vorkommenden Charaktere sind für mich absolut schlüssig und passen super in die Geschichte. Für meinen Geschmack habe ich immer genügend Informationen zu den Personen erhalten, so dass ich keine Probleme mit ihren Rollen in der Geschichte hatte.

Die Handlungsorte fand ich immer sehr gut beschrieben und ich hatte vor meinem inneren Auge immer den für mich passenden Ort. Ich habe mich immer gut zurechtgefunden.

Der Schreibstil von Michael Barth ist einfach nur super. Das Buch liest sich nur so dahin und die Seiten fliegen nur so an einem vorbei. Das Buch ist einfach toll geschrieben, es sind keine großen Fremdwörter vorhanden die den Lesefluss stören würden. Die Kapitel haben für mich genau die richtige Länge, man muss nicht überlegen ob man noch ein Kapitel schafft, weil sie so lang sind. Ganz im Gegenteil das Buch möchte man gar nicht mehr aus der Hand legen, weil man einfach wissen will wie es weitergeht.

Alles in allem kann ich sagen das dieser Psychothriller mal was ganz anderes ist als man erwartet und daher gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung.

Amazonlink 


Bewertung

Von mir erhält dieser Psychothriller absolute 
lesenswerte 5 von 5 Sternen