Sonntag, 15. Januar 2017

Rezension zu " Mord - § 78 " von Salim Güler



Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 20.10.2015
Verlag : Edition M
Seiten : 336
Preis Print : 9,99 €

Klappentext :

Mord ist nicht gleich Mord. Dies bestätigt sich den beiden Lübecker Kommissaren Arndt Schumacher und Elke Henschel wieder einmal auf grausame Weise, als sie in ein idyllisches Dorf in Ostholstein gerufen werden. Denn diese zwei Morde waren nicht nur brutal, sie waren bestialisch. Und das scheinbar sinnlose Töten geht weiter.
Will ihnen der Täter Hinweise hinterlassen, indem er die Leichen entstellt? Bei ihren Ermittlungen stoßen die Kommissare im Dorf auf eine Mauer des Schweigens. Aber damit nicht genug. Je näher die beiden der Lösung auf die Spur kommen, desto gefährlicher wird es für sie selbst.
Nichts ist, wie es zu sein scheint in diesem ersten Fall der Lübecker Mordkommission. Diesen Thriller legt man erst nach der letzten Seite aus der schweißnassen Hand

Zum Autor :

Salim Güler, aufgewachsen in Norddeutschland, studierte in Köln Wirtschaftswissenschaften und promovierte an der TU-Chemnitz. Er arbeitete lange Zeit in der freien Wirtschaft, zuletzt als Pressesprecher.

Schon als Schüler begann er mit dem Schreiben von selbsterfundenen Geschichten und diese Leidenschaft ließ ihn bis heute nicht los.
In seinen Romanen finden sich immer wieder auch gesellschaftlich aktuelle Themen wieder, die er geschickt in eine fiktive und hochspannende Geschichte einzubetten versteht.

Seine Bücher landen regelmäßig in den Bestsellerlisten der Amazon Verkaufs-Charts.

Salim Güler ist sehr am Austausch mit seinen Leserinnen und Lesern interessiert und freut sich daher über jeden Kontakt, entweder über Facebook oder über seine Homepage.

www.salim-gueler.de
https://www.facebook.com/salim.gueler.autor
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit dem Buch " Mord - §78 " hat uns Salim Güler einen wirklichen schönen Krimi aus Norddeutschland beschert. Das Cover ist eher unauffällig, aber hat mich schon durch den Buchtitel, der doch sehr vorsticht auf dem hellen Hintergrund, auf sich aufmerksam gemacht.

In dem Buch begleiten wir die zwei Kommissare Arndt Schumacher und Elke Henschel beim aufklären einer Mordserie. Warum werden nur Rentner die sich seit ihrer frühen Jugend kennen getötet. Um dem Mörder auf die Spur zu kommen, müssen die beiden Kommissare gegen die berühmte norddeutsche Sturheit ankommen, da hilft es auch nicht das Kommissarin Elke Henschel aus dem beschaulichen Pansdorf kommt. Sie treffen trotzdem auf verschlossenen Türen...

Arndt Schumacher ist ein Kommissar wie man ihn sich wünscht. Er biegt die Vorschriften bis zum zerbersten und ignoriert sie auch oft. Aber ich denke er kommt mit dieser Art und Weise auch gut klar. Das einzige was er anscheinend an seiner Arbeit nicht mag ist der Papierkram, denn den lässt er seine Kollegin immer machen. Er ist selbst geschieden, aber anscheinend hat er sich damit gut arrangiert.
Mir gefiel dieser Charakter sehr gut und ich mochte ihn sehr.

Elke Henschel ist anscheinend mehr der Paragraphenreiter. Sie macht alles am liebsten genau nach Vorschrift, nicht das sie auch immer vor der Zeit auf Arbeit ist, nein sie versucht auch Arndt zu ändern. Aber sie ist auch typisch Frau, wenn Arndt sie mal gröber anfässt oder irgendwo nicht dabei haben möchte, ist sie gleich eingeschnappt und zickt rum. Ansosnsten ist sie das perfekte Gegenstück zu Arndt und die beiden passen richtig gut zusammen.

Auch die anderen Charaktere die in diesem Roman vorkommen passten wunderbar in die Geschichte und erhielten immer genug Hintergrund. Auch unser Serienmörder war wunderbar geschrieben und man erhielt einen Einblick in sein Denken.

Die Handlungsorte schienen mir sehr gut recherchiert und ich fand sie alle sehr schön beschrieben, so das ich mir immer ein Bild vor Augen zaubern konnte.

Der Schreibstil von Salim Güler ist einfach nur toll. Ich konnte das Buch wirklich schnell und zügig lesen. Die Kapitel ziehen sich nicht endlos in die Länge und haben dadurch genau die richtige Länge. Auch liest sich das Buch sehr leicht, da der Autor auf Fremdwörter weitesgehend verzichtet hat. Sehr erfrischend fand ich auch die Ausflüge ins angedeutete Plattdeutsch, dieses lliest sich zwar etwas schwerer, spiegelt aber die Situation in solchen Dörfern sehr gut wieder. Zum Schluß kann ich nur sagen das auch die Spannung auf einem hohen Niveau gehalten wurde und fiel auch nie ab. Bis zum Schluß konnte man sich nicht vorstellen wer der Mörder ist.

Alles in allem finde ich diesen Krime sehr gelungen und kann eine absolute Kaufempfehlung aussprechen. Ich werde mir auch noch die weiteren Teile dieser Serie kaufen.

Amazonlink :

Mord - § 78 von Salim Güler

Bewertung :

Dieser Krimi bekommt von mir spannende 5 von 5 Sternen

 

Sonntag, 8. Januar 2017

Rezension zu "Phoenix - Tochter der Asche" von Ann-Kathrin Karschnick



Buchdaten

Erscheinungsdatum : 02.10.2014
Verlag : Papierverzierer Verlag
Seiten :400
Preis Print : 14,95 €

Klappentext

Europa liegt nach einem fehlgeschlagenen Experiment im Jahr 1913 und diversen Kriegen mit Amerika in Trümmern. Mithilfe des damals führenden Wissenschaftlers Nicola Tesla bauten die Saiwalo, eine überirdische Macht, Europa langsam wieder auf. 120 Jahre später erschüttert eine Mordserie Hamburg, die sich niemand erklären kann. Leon, ein Anhänger der Saiwalo und Mitglied der Kontinentalarmee, wird auf die Fälle angesetzt und trifft bei seinen Ermittlungen auf die rätselhafte Tavi. Wer ist sie und wieso ist sie so fest von der Schuld der Saiwalo an den Morden überzeugt?

Zur Autorin 

Ann-Kathrin Karschnick ist 30 Jahre alt und lebt in Schleswig-Holstein. Wenn sie nicht gerade im Dickicht herumkraucht, um einen Geocache zu finden oder Jugendlichen Erste-Hilfe beim Jugendrotkreuz beibringt, schreibt sie auf dem täglichen Weg zum Brotjob an Fantasy- und Erotikromanen. Sie hat bereits diverse Kurzgeschichten und Romane veröffentlicht. Sie hat schon auf dem Literaturfest in Meißen, der Leipziger Buchmesse, in Luxemburg, den Phantasie-und Mittelaltertagen in Saarbrücken und auf etlichen Convention und Messen gelesen. Zudem arbeitet sie als Herausgeberin von Anthologien und als Übersetzerin.

2014 und 2015 gewann Sie den Hombuch-Preis in der Kategorie "Beste deutschsprachige Fantasyautorin". Ihr Roman "Phoenix-Tochter der Asche" legte im Herbst 2014 nach und gewann den Deutschen Phantastik-Preis 2014 in der Kategorie "Bester deutschsprachiger Fantasyroman".
Der Nachfolgeroman "Phoenix-Erbe des Feuers" hat den 2. Platz beim Deutschen Phantastikpreis 2015 gemacht.

Ihr Roman "Phoenix-Tochter der Asche" ist eine ungewöhnliche Mischung aus Teslapunk, Dystopie und Krimi.
(Quelle Amazon)

Rezension

Mit dem Buch "Phoenix - Tochter der Asche" hat uns Ann-Kathrin Karschnick einen wunderbaren Auftakt zu ihrer Phoenix-Reihe beschert. Das Cover alline ist schon ein Blickfang und dann noch die orange Feder auf der Buchseite ist der Hammer, Ein Buch das meiner Meinung nach auf sich aufmerksam macht.

In dem Buch begleiten wir Tavi eine fast 2000 Jahre alte Phönix, die mit einem KA-Ermittler eine Mordserie aufklären muss. Aber warum sterben nur Menschen die Tavis bereits vor dem Tod gerettet hat ?

Tavis ist eine fast 2000 Jahre alte Phönix, die sich immerwieder den Gegenbenheiten anpassen muss. Ihre eigenen Kinder sind verschwunden und zur Zeit zieht sie einen jungen Mann auf, der für die Zukunft vielversprechend scheint. Sie hat einen ausgeprägten Mutterinstinkt, aber ansonsten läst sie sich auif keine Gefühle in ihrer Umwelt ein, was natürlich ihrer Unsterblichkeit zuzuschreiben ist. DesWeiteren besitzt sie einen sehr starken Beschützer und Retterinstinkt, was natürlich nicht in das Bild passt, was von den "Seelenlosen" in der Zeit wo der Roman spielt passt.

Leon ist ein KA-Ermittler, der eigentlich "Seelenlose" jagt im Auftrag der Saiwalo, welche die Regierung von Europa stellt. Ausgerechnet er muss auf Tavi treffen und eigentlich will er sie in eine Falle locken, welches ihm aber nicht wirklich klappen will. Aus irgendeinem Grund fühlt er sich zu Tavi hingezogen und so herschte ein absolutes Gefühlschaos bei ihm. Es ist toll anzusehen wie er den Kopf verliert. Mit Tavi versucht er der Mordserie auf den Grund zu gehen. Für kich war er anfangs ein Ermittler der nur an seine Karriere dachte, aber er entwickelte sich immer mehr mit der Geschichte. ERr lies auch später Gefühle zu, was ihn für mich sympathisch machte.

Auch alle anderen Charaktere die im Buch auftreten sind von der Autorin sehr leibevoll ausgearbeitet und haben genügend Tiefe. Auch behalten noch einige Charakter etwas mystisches finde ich, was einen auf die nächsten Teile hoffen lässt.

Die Handlungsorte sind sehr schön beschrieben, da ich in Hamburg viel beruflich unterwegs bin kannte ich auch den einen oder anderen erwähnten Ort, obwohl man sich das Hamburg so wie es beschrieben ist nicht vorstellen möchte.

Der Schreibstil von Ann-Kathrin Karschnick ist einfach nur toll. Das Buch liest sich einfach nur wunderbar, um nicht zu sagen leider viel zu schnell. Die Kapitel sind nie zu lang, eher manchmal zu kurz. Ich konnte das Buch wirklich sehr flüssig lesen und hatte bis zum Schluß keine Ahnung wer nun der Mörder sein konnte. Auch hat Ann-Kathrin Karschnick es geschafft die Spannung bis zum Schluß auf einem hohen Niveau zu halten und sogar zum Ende hin noch anzuziehen.

Ich kann dieses Buch wirklich allen Fantasyfans nur empfehlen. Ich werde mir auch die noch fehlenden Teile bestellen und bald möglichst lesen.

Amazonlink 

Phoenix - Tochter der Asche von Ann-Kathrin Karschnick

Bewertung 

Von mir bekommt dieses Buch fantastische 5 von 5 Sternen

Sonntag, 1. Januar 2017

Rezension zu "Luzifer - des Teufels Sünden" von Stella A. Tack



Buchdaten

Erscheinungsdatum : 01.09.2016
Verlag : Herzsprung Verlag
Seiten : 376
Preis Print : 14,90 €

Klappentext :

In einem dunklen Kampf um den Thron der Unterwelt scheint alles verloren, bis verborgene Gefühle erwachen, die die Macht besitzen, alles zu verändern. Also schön, dann bin ich eben verdammt , knurrte ich grimmig und entschied mich. Triumphierend hob der Teufel seinen Kopf und begann zu lachen. Bittersüße Genugtuung in der honigweichen Stimme, während die brennenden Flammen der Hölle über unseren Köpfen zusammenschlugen.

Als die junge Evening einem sprechenden, orange-roten Kater mit Teufelshörner über den Weg läuft, ahnt sie noch nicht, dass ihre Welt nie wieder dieselbe sein wird. Schon bald muss sie erkennen, dass Teufel, Hexen und Dämonen nicht nur in Märchen existieren, sondern diese auch in den dunklen Gassen von Iuvavum umherstreifen. Unaufhaltsam wird sie zum Spielball im blutigen Machtkampf um die Hölle, in dem sie sich entscheiden muss: Wählt sie den Tod oder wird sie selbst zu einem Wesen des Bösen?

Zur Autorin :

Stella A.Tack wurde 1995 geboren und ist in Bad Gastein, Österreich, aufgewachsen. Bereits mit vier Jahren bastelte sie ihre ersten Bücher und diktierte ihrer Mutter den Text. Später entwickelte sie eine tiefe Leidenschaft zu fantastischen Geschichten und füllte Seite um Seite mit ihren eigenen Welten. Während ihre ersten beiden Bücher nur Freunden und Bekannten anvertraut wurden, führten die überaus positiven Rückmeldungen dazu, dass sie ihre Fantasie noch viel mehr Menschen zugänglich machen wollte.

Rezension :

Mit dem Buch "Luzifer - des Teufels Sünden" hat uns Stella Tack einen doch sehr schönen Fantasyroman beschert. Das Cover hat mich direkt neugierig gemacht, vorallem sticht der rote Mantel in dem doch so düsteren Wald schön heraus.

In diesem Roman haben wir eigentlich zwei Handlungsstränge die zeitversetzt laufen. In einem Strang erfahren wir wie Evening dazu gekommen ist mit dem Teufel einen Pakt einzugehen. Und im zweiten erleben wir das Ende des Teufels Luzifer und den erbitterlichen Kampf von Evening mit Luzifer am Leben zu bleiben.

Evening ist eigentlich eine 19 jährige Bäckerstochter als sie sich dem Teufel verschreibt um am Leben zu bleiben. Nach 600 Jahren muss sie abermals um ihr Leben fürchten und kämpfen. Sie hat einen sehr starken Drang ewig zu Leben und möchte daher alle bis jetzt dagewesenen Regeln überlisten. Als junges Mädchen ist sie noch sehr keusch und hält sich an die Regeln des damaligen Jahrhunderts, auch wenn sie sich ein wenig über die Verbote ihres Vaters hinwegsetzt. Als sie dann aber doch hingerichtet werden soll als Hexe, geht sie einen Pakt mit dem Teufel ein.

Luzifer ist ein Teufel wie man ihn sich nicht vorstellen kann. Er ist unsterblich in Evening verliebt und das obwohl sie ihm seit 600 Jahren die kalte Schulter zeigt. Er ist sehr stark von sich eingenommen und auch in sich selbst verliebt. Ere merkt das seine Zeit als Höllenfürst gekommen ist, will es aber wie alle anderen vor ihm nicht wahrhaben. Am liebsten würde er die Macht der Hölle für immer behalten, aber das wird nichts. Duch Evening an seiner Seite überlebt er zwar den Umbruch, aber zu welchem Preis.

Auch die anderen Figuren die hier im Roman mitgespielt haben, passten sich wunderbar in die Geschichte ein, waren für mich ausreichend genug beschrieben und hatten auch genügend Charakter und Tiefe. Ich könnte mir immer ein passendes Gesicht bzw eine passende Person vorstellen.

Die Handlungsorte waren ebenfalls für mich ausreichend detailliert beschrieben, so konnte auch der Fantasy genügend Freiraum gegeben werden. Ich denke das der eine oder andere Handlungsort bei vielen anders aussehen wird, was aber widerum doch eine Fantasygeschichte interessant macht.

Der Schreibstil von Stella Tack ist zum Teil sehr bildlich und auch nicht zu kompliziert gehalten. Das Buch liest sich shr schön und auch relativ schnell. Die Kapitel sind alle in einer recht übersichtlichen Länge und man kann sich das Buch dadurch sehr gut einteilen. Zum Schluß steigt der Spannungsbogen dermaßen, das man das Buch eigentlich garnicht aus der Hand legen will. Sehr gut fand ich auch das man durch kurze Überschriften und auch durch das angesagte Datum wusste in welchem Strang man sich befand. Was mir auch sehr ins Auge gefallen ist, war das am Anfang ein Inhaltsverzeichnis steht, welches man doch sehr selten sieht in letzter Zeit.

Zum Abschluß möchte ich noch sagen das mir dieses Buch wirklich sehr gefallen hat, aber mir hat noch so das gewisse etwas gefehlt. Die Geschichte ist wirklich sehr schön und kommt diesmal auch ohne Vampire etc aus, es waren wirklich nur Geschöpfe der Hölle und des Himmels dabei, wie man sie sich vorstellt. Ich bin mir sicher das ich auch noch weitere Bücher dieser Autorin lesen werde.

Amazonlink :

Luzifer- des Teufels Sünden von Stella A. Tack

Bewertung : 

Dieser Roman erhält von mir 4 von 5 Sternen