Sonntag, 19. Februar 2017

Rezension zu "Der Zar" von Ted Bell



Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 15.02.2015
Verlag : Luzifer-Verlag
Seiten : 640
Preis Print : 14,95 €

Klappentext :

Irgendwo in Russland gibt es einen Mann – einen mächtigen Mann –, dessen Namen niemand kennt. Über seine Existenz wird lediglich spekuliert. Obwohl er unsichtbar zu sein scheint, zieht er dennoch seine Fäden ― und er zieht sie gnadenlos. Plötzlich stellt Russland eine weitaus unheilvollere Bedrohung dar, als es selbst die hartgesottenen Veteranen des Kalten Krieges jemals für möglich gehalten hätten.

Die Russen haben ihre Finger am Hebel zur europäischen Wirtschaft und den Schwachpunkt Amerikas im Visier. Was ihnen jedoch am wichtigsten ist: Sie möchten das Reich wieder einen! Sollte Amerika versuchen, Russlands Pläne einer »Rückführung« seiner ehemaligen Sowjetstaaten zu durchkreuzen, dann wird es dafür blutig bezahlen.
Ted Bells actiongeladene Tour de Force, die jeden Puls höher schlagen lässt, stellt seinen Agenten Alex Hawke vor einen globalen Albtraum gewaltigen Ausmaßes. Während die politische Krise ihren Lauf nimmt, erlangt Russland ein neues Oberhaupt – nicht nur einen Präsidenten, einen neuen Zaren! Ein Signal an den Rest der Welt, dass das alte Russische Reich wieder erwacht ist und darauf wartet, dass seine große Stunde schlägt.
Währenddessen ermordet in Amerika ein mysteriöser Killer, den man nur als »Happy the Baker« kennt, brutal eine unschuldige Familie und macht das kleine Städtchen Salina im Mittleren Westen buchstäblich dem Erdboden gleich. Wenn es nach dem neuen Zaren geht, nur ein Vorgeschmack dessen, was passieren wird, sollte Amerika nicht einlenken.
Hier kommt Alex Hawke ins Spiel, Geheimagent der Extraklasse und der Einzige, so sind sich Amerika und Großbritannien einig, der diesem absoluten Wahnsinn ein Ende setzen kann.

Zum Autor :

Manchmal, wenn es sehr, sehr glücklich läuft, darf man im Leben genau das tun, wovon man als Kind geträumt hat. Für mich war es das Schreiben. Das Schreiben von langen und kurzen Geschichten auf dem Rücksitz eines alten Kombis mit geschlossenen Fenstern und Türen gegen den Lärm der Geschwister und Nachbarskinder.
Und lesen. Ständig lesen.
Das Leben als professioneller Schriftsteller begann für mich erst nach langem, meist glücklichen Aufenthalt im Jetlag-Dschungel der internationalen Werbeindustrie. Ich wuchs in Florida auf und besuchte dann ein kleines College in Virginia, wo ich Englisch studierte. Das inoffizielle Motto der Schule lautete: Wir können nicht alle Wissenschaftler werden, aber wir können alle Gentlemen sein.

Nach dem Studium arbeitete ich für genau 365 Tage in einer Bank (nicht fragen), und wirklich, ich hasste es. Später ging ich nach Europa, um Schriftsteller zu werden, aber die meiste Zeit habe ich wohl nur versucht, so wie Scott Fitzgerald zu sein, der war und – glaube ich – ist mein lebenslanges Idol. Ich besuchte Italien und Frankreich. In Rom wurde ich als Cowboy für einem Spaghetti-Western gecastet, der nie veröffentlicht wurde, und dann bekam ich einen Job bei einer großen New Yorker Werbeagentur. Meine Karriere brachte mich an Orte wie New York, Chicago oder London. Ich endete als Vorsitzender und Worldwide Creative Director der weltweit größten Werbeagentur Young & Rubicam. Ganz okay, aus meiner Sicht. In England schrieb ich einen Abenteuerroman mit dem Titel NICK OF TIME. Später folgte THE TIME PIRATE, bis heute eines meiner Lieblingsbücher von mir.

TSAR (dt. ZAR) mein sechster Roman, schaffte es auf Platz 5 der New-York-Times Bestsellerliste. Heute bin ich ein Vollzeit-Autor und lebe am Rand des Pazifik inmitten der Pracht Nord-Kaliforniens. Der Blick aus meinem Fenster auf die kleine Bucht von Sausalito begeistert mich immer wieder.

Ich kann mir nicht vorstellen, wie das Leben noch besser sein könnte und dafür bin ich wirklich dankbar.
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit den Thriller "Der Zar" hat uns Ted Bell eine wirklich spannenden Agententhriller beschert. Das Cover alleine macht schon durch den geteilten Aufbau auf sich Aufmerksam. Unten die goldenen Blende wie man sie von James Bond kennt und oben 2 markante Gesichter die in schwarz/weiß gehlten wurden.

In dem Roman begleiten wir Alex Hawke auf einer heiklen Mission. Es geht eine globale Gefahr von Russland aus und er soll es richten. Wird es wieder eienn eisernen Vorhang geben ?

Alex Hawke ist ein Agent von dem Format James Bond. Er ist zu einer Kampfmaschine ausgebildet und überlebt sehr brisante Situationen. DesWeiteren hat er trotzdem einen Adelstitel, auf den er keinen Wert legt. Als Agent des britischen MI6 muss er mit den USA zusammenarbeiten, was auch gut gelingt. Hawke kommt mir aber lieder sehr wie ein Superheld vor, der sich aber auch noch ausgerechnet in die Tochter seines Feindes verliebt.

Iwan Korsakow ist die Person die vermeintlich Russland aus dem dunkeln regiert. Er ist ein Genie und eigentlich auch sehr guter Stratege, aber er ist auch machtgeil und will deshalb alles und sei es durch gewalt. Dadurch das er den Westen provoziert wird es auch nicht besser. Er ist ein sehr unsympathischer Charakter.

Alle anderen Charaktere die im Buch mehr oder weniger auftauchen passen sich der Geschichte gut an, auch wenn meiner Meinung nach einige sehr übertrieben sind in ihren Handlungen.

Die Handlungsorte konnte ich mir zum größten Teil sehr gut vorstellen und ich hatte iegentlich immer ein für mich passendes Bild vor Augen. Mnachmal hätte ich mir etwas mehr Beschreibung gewünscht und an manchen Stellen doch etwas weniger.

Der Schreibstil erschien mir sehr flüssig, das einzige was mir ein wenig den Lesespass nahm, war das es doch öfters Schreibfehler und wahrscheinlich auch falsche Übersetzungen gab, so das ich eine Sätze und auch Absätze öfter lesen musste. Die Kapietllängen gefielen mir sehr gut man konnte immer mal eine Pause einlegen, auch wurde anscheinend bei der Übersetzung auf komplizierte Worte verzichtet.

Zum Schluß kann ich nur sagen, wer sich für Agenten Thriller ala James Bond interessiert, sollte diesen Thriller nicht verpassen.

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Der Zar von Ted Bell

Bewertung :

Dieser Thriller bekommt von mir 
spannende 4 von 5 Sternen

 

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