Montag, 3. April 2017

Rezension zu "Der Raub" von Daniel Silva



Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 09.01.2017
Verlag : HarperCollins
Seiten : 512
Preis Print : 10,99 €

Klappentext :

Für den Restaurator war Frieden nur die Zeit zwischen dem letzten Krieg und dem nächsten. Frieden war eine Täuschung, ein flüchtiges Trugbild …

Der israelische Geheimagent und Restaurator Gabriel Allon bessert gerade ein Altarbild in Venedig aus, als die italienische Polizei seine Hilfe verlangt: Ein krimineller Kunstsammler wurde brutal in dessen Villa am Comer See ermordet. Ausgerechnet Gabriels langjähriger Weggefährte Julian Isherwood gilt als Hauptverdächtiger. Um die Unschuld des Kunsthändlers zu beweisen, muss Allon den wahren Täter aufspüren. Seine Ermittlungen führen ihn quer durch Europa bis in den Nahen Osten. Dabei stößt er auf ein mörderisches Komplott von gigantischem Ausmaß – und kommt dem berühmtesten gestohlenen Gemälde der Welt auf die Spur …

Zum Autor :

Daniel Silva, bis 1997 Top-Journalist des CNN, verbrachte lange Jahre als Auslandskorrespondent im Nahen Osten, in Kairo und am Persischen Golf. Seit dem großen internationalen Erfolg seines Thrillers »Double Cross – Falsches Spiel« widmet er sich ganz dem Schreiben. Übersetzt in mehr als zwanzig Sprachen, gehört Daniel Silva zur ersten Garde amerikanischer Thrillerautoren

Rezension :

Mit dem Buch "Der Raub" hat uns Daniel Silva einen Thriller beschert, der nicht wie normale Thriller auf Aktion aufbaut. Das Cover finde ich eher unspektakulär, der goldene Türklopfer auf blauen Grund ist nicht gerade ein Hingucker. Ich bin durch den großen Aufdruck vom Namen des Schriftstellers auf das Buch aufmerksam geworden, da ich schon ein Buch von ihm gelesen habe.

Diesesmal übernimmt Gabriel Allon den Auftrag ein verschwundenes Altarbild zu suchen, dabei stößt er auf den Syrieschen Präsidenten, der anscheinend darin verwickelt ist. Ab diesem Zeitpunkt wendet sich die Geschichte ins politische.

Gabriel Allon der eine Auszeit vin seinem Agentendasein genommen hat und als Restauretor sich die Zeit vertreibt, soll der Chef des israelischen Geheimdienstes werden. Er sit sehr gut verzweigt und nutzt alle seine Kontakte für legale, aber vorallem illegale Unternehmungen. Seinen Kontakten ist er aber sehr treu und loyal gegenüber. Er liebt seine zweite Frau über alles und freut sich auf seinen Nachwuchs.

Jihan Nawaz spielt in diesem Roman eine Schlüsselrolle. Als in Hamas geborene Syrierin wächst sie in Hamburg auf und arbeitet nun in einer Linzer Bank. Ihr Chef ebenfalls Syrier hat mit dem Vermögen des Präsidenten von Syrien zu tun, was sie auf die Bildfläche schickt. Sie wird von Allon in einem Täuschungsmanöver indirekt rekrutiert und liefert viele wichtige Informationen. Leider wird sie entführt, aber von Allon durch Erpressung frei bekommen. Sie scheint eine sehr taffe Frau zu sein, die zwar im inneren mit sich kämpft, nach aussen aber scheint alles in Ordnung.

Alle anderen Personen sind gut in die Geschichte eingepasst und waren nicht fehl am Platz. Manchmal war es mir ein wenig zu viel Input zu den doch dann nur kurz auftretenen Personen.

Die Handlungsort waren meiner Meinung nach gut beschrieben, aber auch hier war teilweise die Beschreibung zu viel. Durch dieses zu genaue beschreiben zog sich das Buch doh sehr in die Länge.

Der Schreibstil war recht entspannend, ausser durch die vielen verschiedenen Schreibweisen von Strassen etc wo man dann ins stocken kam. Die Seiten flogen nur so dahin, wenn dann mal die Spannung aufkam. Ich fand das zuviel drum herum geschrieben wurde und dadurch dann der Lesefluß sehr ins stocken kam, was einem das ein oder andere mal die Lust nahm weiter zu lesen. Das einzige was einem am lesen hielt war das man wissen wollte was Allon ausgetüfftelt hat.

Alles in allem muss ich sagen das die Idee wahrscheinlich gut ist, nur mir persönlich die Umsetzung nicht wirklich gefallen hat.

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Bewertung :

Dieser Thriller bekommt von mir 3 von 5 Sternen

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