Montag, 5. Juni 2017

Rezension zu "666" von M. H. Steinmetz




Buchdaten 

Erscheinungsdatum : 05.11.2015
Verlag : Papierverzierer Verlag
Seiten : 292
Preis Print : 13,95 €

Klappentext

Lucy ist der neue Star der New Yorker Undergroundszene. Sie ist jung, schön und verdammt tough. Nach einem Auftritt ihrer Band 'Hell's Abyss' ändert sich jedoch alles. Rätselhafte Blackouts stoßen sie in einen Strudel voller Wahnsinn, Blut und Gewalt, aus dem es kein Entrinnen gibt. Aber was augenscheinlich nur als Mordserie beginnt, bedeutet vielleicht mehr als nur das Töten von Menschen.

Über den Autor 

M. H. Steinmetz, Jahrgang 1965, lebt im schönen Rheinland-Pfalz und verdient sein täglich Brot als Programmierer. Indirekt hat er seinem Beruf den Weg zur Feder zu verdanken. Lange Flüge und Auslandsreisen haben nicht nur seine sowieso schon rege Fantasie beflügelt, im Flugzeugsitz und in Hotelzimmern gab es zudem viel ungestörte Zeit, um seine Geschichten voranzutreiben.

Wenn er nicht gerade am Laptop sitzt und düstere Geschichten schreibt, treibt er sich auf Endzeit-Rollenspielen herum oder schlägt sein Lager als Reenactor im Mittelalter des 13. Jahrhunderts auf. Zwischen alldem findet er Entspannung auf dem Rücken seines Pferdes, tobt mit seiner kleinen Tochter durch die Wohnung oder widmet sich dem mittelalterlichen Fechten, um bei Kondition zu bleiben.


Schlaf? Wird total überbewertet ...


Als Kind der frühen New Wave / Gothic Bewegung hat es ihn schon in den späten Achtzigern in die Clubs der schwarzen Szene getrieben, der perfekte Nährboden, um sich finsteren Rollenspielen und Jahre später auch der Literatur aus eigener Feder hinzugeben.

Rezension 

Mit dem Roman "666" hat und M.H. Steinmetz einen schönen Horrorthriller beschert. Das Cover hat mich auf den ersten Blick neugierig gemacht durch die großen roten Augen die hinter der jungen Frau einen anstieren.

In dem Buch begleiten wir Lucy, die schon bereits von ihrer Mutter als ausgeburt der Hölle bezeichnet wurde. Als Liedsängerin ihrer Band steht sie gerne auf der Bühne bis sie entsetzliche Aussetzer hat und diese sich mit mysteriösen Morden überschneiden. Sie kommt auch ins Visier der Polizei und deren Ermittlungen. Was sie nicht weiß ist das sie zu einem bestimmten Zwdck auserwählt ist und das viele auf sie aufpassen.

Lucy ist eine junge Frau mit einem ausgefallenen Sexgeschmack. Als Liedsängerin ihrer Band Hell´s Abyss geht sie voll auf. Sie trägt aber auch ein Geheimnis in sich von dem sie nicht wirklich was weiß. Ansonsten wird sie als sehr attraktiv beschrieben, aber meiner Meinung nach auch sehr Naiv. Sie hat zwar Mum aber sie gibt auch sehr schnell nach und auf. Mich konnte sie noch nicht wirklich überzeugen, was ja aber noch kommen kann, da es ja wohl noch Fortsetzungen geben wird.

Andrew Eldritch ist Ermittler bei der Polizei und verliebt sich auch noch ausgerechnet in Lucy. Eigentlich will er den perfekten Cop raushängen lassen, aber das klappt nicht. Er ist blind vor Liebe zu Lucy und verdankt auch nur ihr das er noch lebt. Dann rennt er blindlings in Situationen wo der normale Menschenverstand sagt, nein mach es nicht. Für mich ist er zum Teil zu hitzköpfig und ich bin gespannt wie er sich noch weiterentwickelt.

Auch die vielen anderen Charaktere sind sehr gut beschrieben und passen sich super in die jeweiligen Situationen ein. Ich hatte immer ein passendes Bild vor Augen. Auch war ich nie der Meinung das den Personen Tiefe fehlte oder das mir Hintergrundinfos fehlten.

Die Handlungsorte waren für meine Verhältnisse ausreichend beschrieben worden, so hatte man immer noch ein weing platz für seine Fantasie. Auch hier konnte ich mir immer einen passenden Ort vorstellen.

Der Schreibstil des Autors ist sehr schön, mir gefällt es ja etwas mehr Blutig und auch wenn Sex dabei vorkommt. Ich fand auch das das Buch stetig an Spannung aufbaute, kann mir aber leider nicht erklären warum es mich nicht fesselte. Ich kam nicht wirklich ins Buch rein, was ich eigentlich Schade fand, denn die Story ist gut und auch recht gut umgesetzt. Das einzige Manko was ich hier anzubringen habe ist, das die Kapitel doch teilweise sehr lang sind und man sich schon reiflich überlegt ob noch eins anfängt.

Alles in allem ist es ein sehr guter Horrorthriller, der auch etwas blutig und mit ein wenig Sex gespickt ist. Lesenswert auf alle Fälle.

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666 von M. H. Steinmetz

Bewertung 

Dieser Thriller bekommt von mir 
brutale 4 von 5 Sternen